Nun muss gehandelt werden: Protest gegen Glyphosat!

Glyphosat wird von der EU scheinbar für weitere zehn Jahre durchgewunken. Eine katastrophale Entscheidung wenn man bedenkt wie umstritten das Unkrautvernichtungsmittel ist. Doch ist es wirklich unabdingbar, dass wir die giftigen Chemikalien für ein weiteres Jahrzehnt ertragen müssen?

Via Watergate.tv

Nun, nicht unbedingt, denn Kanzlerin Merkel könnte sich jetzt dagegen aussprechen. Doch genau dies wird sie wohl ohne öffentlichen Druck nicht tun. Umso wichtiger ist es also, jetzt aufzuwachen und sich öffentlich gegen den weiteren Einsatz des wahrscheinlich hochgiftigen Glyphosat auszusprechen.

Damit stehen wir nicht alleine da, denn bereits über eine Million Menschen haben sich europaweit schon gegen das Unkrautvernichtungsmittel ausgesprochen – Ärzte und andere Fachleute mit eingeschlossen. Neben der Bundesärztekammer sprechen sich auch weitere Ärzte in Deutschland gegen den Einsatz von Glyphosat aus, etwa die Landesärztekammer in Baden-Württemberg, die sich gegen einen Einsatz ausgesprochen hat weil die EU den Segen der Regierungen bei der Verlängerung der Erlaubnis einholen möchte.

Glyphosat wird als Unkrautvernichtungsmittel seit mehr als 35 Jahren sowohl auf Bauernhöfen als auch in der Gartenwirtschaft eingesetzt und eine von der EU selbst in Auftrag gegebene Studie ist zu dem Ergebnis gekommen, dass das Unkrautvernichtungsmittel beispielsweise Haut und Augen schädigen kann und für Menschen, Tiere und Pflanzen giftig sein kann. Die Weltgesundheitsorganisation WHO kommt sogar zu dem Ergebnis, dass Glyphosat krebserregend sein könnte und auch die „Deutsche Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin“ kam zu einem ähnlichen Ergebnis. Einen guten Punkt spricht auch die Landesärztekammer an, welche die Meinung vertritt, dass schon die Zerstörung der Pflanzen ausreicht, um den Menschen zu schädigen, da der Kreislauf der Natur nachhaltig gestört wird.

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Es ist überaus wichtig, dass Angela Merkel der von der EU-Kommission gewünschten Genehmigung für weitere 10 Jahre nicht zustimmt, denn es geht hier um unser aller Gesundheit! Immerhin hat Umweltministerin Hendricks bereits öffentlich gegen die weitere Verwendung von Glyphosat gestimmt. Es bleibt zu hoffen, dass dies als gutes Beispiel angesehen wird.

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32 Kommentare

  1. Kann jemand einen CO2 – NOx oder Glyphosat – Kranken oder Toten vorgezeigen?

    Wird damit von der Realität abgelenkt? Brauchen einige Politiker eine Daseinsberechtigung?

    Asylantengewalt z.B. ist realität und man kann die Toten vorzeigen!

  2.  Aufgrund meines Alters tun mir alle Menschen leid, die unter der Dummheit und Ignoranz ihrer Regierenden sehenden Auges in den Untergang geführt werden, obwohl man aus heutigen Erkenntnissen heraus vieles besser gestalten könnte um zumindest eine Katastrophe nach hinten rauszuschieben. Die Gier der Menschheit, vom kleinen Bürger angefangen bis zu den ganz Großen scheint in uns angelegt zu sein und das wird uns allen zum entgültigen Verhängnis werden, denn die Kriege vergangener Zeiten waren vergleichsweise überschaubare Episoden, heute geht es aber um die entgültige Vernichtung der gesamten Natur und das bedeuted das Ende fast allen Lebens und alle welche es überstehen, werden auch keine Freude mehr daran haben.

    1. wenn man sich die entwicklung der erde anschaut, dann sind wir an der zeit gemessen nicht mal ne eintagsfliege.aber diese eintagsfliege macht so viel kaputt und nieder, das erst ne lange zeit vergehen muss, bis die erde wieder so schön wird, wie sie mal war.

  3. @felix

    Lieber felix dann mach dir mal die Mühe und schau mal nach Südamerica was dieses Mittel dort anrichtet.

    Ich lebe in einer ländlichen Gebiet das seit jahrzenten von Getreideanbau beherrscht wurde,doch seit dem mann mit Getreide kein Geld mehr zu verdiehnen ist haben die Bauern zwangsläufig auf Silomais umgestellt.Saatguthersteller ist Masanto wie auch bei Getreide und anderen Saatgut die gegen Glyphosat resistent sind.

    Seit ca.3Jahren nimmt der Vogelbestand in meiner Region stänig ab, es gab zeiten in dem ich anstand vom Weckker von Vogelgesang geweckt worden bin,doch heute gespenstige Stille aus ein paar Spatzen und Krähenvögel ist nicht mehr viel geblieben.Mit den Insekten verhält es sich ähnlich habe ich vor wenigen Jahren noch fast jeden zweiten Tag meine Windschutzscheibe von Insektenleichen reinigen müssen ist es heute garnicht mehr nötig.Einst hatte bei der Winterfütterung der Vogelwelt bis zu 16 verschiedene Vogelarten gezählt heute sind es nur noch 4,das lässt mich daraus schliesen das viele Vogelarten einfach verhungern.Dieses Glyphosat vernichtet schleichend alles Leben und auch den Menschen das darf mann nur nicht LAUT sagen dann ist mann gegen dieses System ein Verschwörungsth.oder linksgrün versiffter oder oder oder.

    Wir leben mittlerweile in einem System das dar heist FRISS ODER STIRB!!!!! Wir sind 7Milliarden Menschen auf dieser Welt wir können dieses System mit einen Handstreich beenden doch wählen wir lieber dir Sklaverei,ein Rückfall ins Mittelalter wir Dienen diesem System und nicht das System uns

    L.G: Werner Braun 

    1. W. Braun Sie erkennen Ursache und Wirkung nicht.  Der Frohndienst zu den Konzernen ist wohl das Übel. Sie spielen auf die Patentierung von Sorten an und schreien unsinnigen "Grünen Mist" nach.

      Die Residenzen rühren wohl von der Gier eines maximalen Profites und unkontollieten Einsatzes her. Schlimmer ist in dieser Gegend, die Landschaft so umzugestalten, dass man aus Nahrungsmitteln Treibstoffe herstellt.

      Mit Schaffung Ihres erwähnten Getreidefeldes waren die Vögel und Insekten und nicht nur diese, schon Geschichte.

      Glyphosat ist kein Gift für Insekten. Schreiben Sie nicht so einen Mist!

    2. felix….

      du laberst müll.

      kennst du den satz "vor inbetriebnahme des mundwerks gehirn einschalten" ?

      ein feld mit mais ernährt nicht nur menschen sondern auch hamster mäuse vögel insekten.aber genamnipulierter mais dazu noch in verbindung mit glyphosat tötet vögel durch belastete insekten auch der mais tötet vögel durch glyphosat, die hamster gehn auch am vergifteten mais drauf und du wirst auch daran kaputt gehen weil glyphosat auch bei anderen pflanzenarten eingesetzt wird, beim tee z.b. des weiteren zerstört der genmanipulierte mais auch die natürlichen maissorten durch ungewollte bestäubung dadurch entstehen hybriden die diese gene die manipuliert sind auch schon in sich haben.alles belegt.ansonsten , wenn de das nich glaubst, probiers mal aus , und friss den mais,,,dann müssen wir dein dummes geschwätz nicht mehr lange ertragen, das ist gesicherte erkenntnnis.

      also, wenn man keine ahnung hat: einfach mal die fresse halten.du must nich was sagen nur um was zu sagen, dann sag lieber nix, oder was mit substanz

      1. Dauernörgler, Du schreibst Müll!

        Es geht also nicht um Gift sondern Genmanipulation. Da müsst ihr schon gegen das Richtige sein.

        DIe Argumentation war doch bis jetzt Krebserregnd??? Konnte das nicht nachgewiesen werden, müssen die Vögel her halten.

        Das tolle ist, das Glyphosat plötzlich Vögel tötet, Du Chemiker.

        Hast Du schon mal einen Hamster auf dem Feld gesehen oder nur im Kinderzimmer?

         

  4. Man beachte aber auch das Zusammenspiel von Glyphosat zu dem "Saatgut" von derartigen Firmen: Denn dieses Saatgut ist gar keines, weil man das daraus entstehende Getreide NICHT mehr zur Nachsaat verwenden kann. Diesem fehlt nämlich (weil herausgezüchtet) der Keim. Also wieder neue Abzocke, da man wieder Neues kaufen muß. Abhängigkeit vorprogrammiert!

  5. Lebensmittel einkaufen ohne sich zu vergiften wird immer schwieriger und ist schon fast eine Wissenschaft. Junge Leute können Gift auf Grund ihrer Abwehrkräfte wegstecken aber ältere nicht mehr. Ich merke es wenn ich etwas falsches erwische deutlich mein Körper kann das Gift nicht mehr weg stecken, zu viel Dreck gefressen in meinen Leben. Ab den 80er Jahren ist die Qualität von Lebensmitteln gewaltig in den Keller gegangen.

  6. Liebe Leute,

    falls sich mal jemand nach Bulgarien verirren sollte, dass ja bekanntlich auch zur EU gehört und sich nur 1500 km von Deutschland weg befindet, dann werdet ihr geschockt!!! Statt der Obstplantagen nur (!!!) noch GEN-Maisfelder und GEN-Sonnenblumenfelder, ausgestorbene Dörfer, keine Bienen mehr und unverblümte Werbung für Pestizide, BAYER und BASF sowie der EU, welche auf grossen Plakaten für die "Kultivierung der landwirtschaftlichen Gebiete" wirbt. Es werden auf riesigen Feldern ausschliesslich nur noch "Energiepflanzen" und keine Lebensmittel mehr hergestellt. Die Leute werden verhungern oder sich, wie von diversen Menschenrechtorganisationen vorgeschlagen, zukünftig nur noch von "Eiweisskost" (Fliegenmaden usw.) ernähren können.

    So muss es kurz vor dem Aussterben der Maya-Kulrur gewesen sein und es erinnert alles sehr stark an den Film Interstellar.

    Wir Menschen sind bereits zu weit gegangen und bspw. die fruchtbaren Böden Bulgariens werden sich in den nächsten  (max.) 10 Jahren zu Steppen- oder Wüstenlandschaften verwandeln…DAS ist die "Kultivierung", wie sie von den grossen "Weit-Denkern" der EU verstanden wird. 

    1. MWAA-HAHAH – der nächste VOLLHONK!

      wie die moderation bei wunsch sicher sehen kann, schreibe ich die letzten jahre überwiegend von bulgarischen IP-en aus. merkwürdigerweise habe ich mich innerhalb der letzten ~20 jahre – mit ausnahme von serbien – nirgendwo so gesund ernährt, wie hier!

      1. Keine Ahnung woher Du Deine Lebensmittel in Bulgarien beziehst und wo Du Deine IP-Adresse in Bulgarien hast und ob Du vielleicht dort für die Werbetafeln zuständig bist oder Deinen Lohn bei den Agrarmonopolisten beziehst…innerhalb der letzten 20 Jahre hat sich auf den ehemaligen Obstplantagen offenbar auch einiges getan…oder???

    2. … mal davon ab, dass ostEUropäische staaten nur sehr bedingt irgendwelche eu-regeln einhalten und die nicht-schengen-staaten es erst recht nicht in dem mass, wie dargestellt tun. 

  7. Setzen wir einmal voraus, daß Glyphosat völlig ungefährlich ist, wie die Hersteller propagieren. Wenn dem so wäre, dann ist es schon sehr merwürdig, wie man das gleiche Mittel im Einzelhandel unter Verschluß hält und nur mit einschlägigen Belehrungen an den Kunden weitergibt. Nach allgemeinem Verständnis kann dieses Prozedere nur bedeuten, daß eben doch eine Gefahr davon ausgeht und das schütten die Landwirte tonnenweise auf ihre Felder, in der Hoffnung auf bessere Erträge, aber vermutlich genauso unwissend wie die Endverbraucher. Das alles stinkt zum Himmel und auch hier scheint der Lobbyismus wieder über die Politik zu siegen, zum Vorteil der Verkäufer und eher zum Nachteil aller Lebewesen.

     

    1. Tja, am Ende hat es der Verbraucher selbst in der Hand. Den Landwirten kann man keinen Vorwurf machen. Die hängen sich, wie alle anderen auch, nur ans Marktverhalten dran und passen sich an. Hochwertige Lebensmittel haben eben ihren Preis.

      Ein Riesen Markt der Zukunft, Biologisch Hochwertige Lebensmittel und die Chance für die Russen neben Rohstoffen einen Ecporthit zu etablieren.

      1. @ Brutus

        Das gleiche ist die heutige Erkenntnis in der Chaos-Forschung. Denn dieses vermeintliche Durcheinander hat System und zwar von Anfang an und wird von der Menschheit niemals ergründet werden, denn dazu ist die Lebenszeit viel zu kurz und auch Generationen reichen dazu nicht aus, denn dann treten andere Schwierigkeiten auf, nämlich die Vermittelbarkeit des Wissens, was über tausende von Jahren zwangsläufig verloren geht. Wer heute unter Tage im Salzstock menschliche Errungenschaften konserviert mag zwar die Zeit für tausende von Jahren überlisten, hat aber nicht dabei bedacht, daß andere Lebewesen, wo immer sie auch herkommen, nicht mehr in der Lage sind, diese zu entschlüsseln. Auch dies ist ein Teil des fortlaufenden, scheinbar ungeordneten Weltenverlaufs, dessen wir einfach nicht fähig dieses Mysterium zu erfassen.

        1.  

          So ist der Mensch doch nur bedingt,

          drum auch nicht viel gelingt.

          Obwohl der Geist ist meistens schwach,

          so halt ich ihn doch besser wach.

          Meinen Enkeln überlaß ich die Natur,

          als wär es eine Kur.

  8. Wer über eine mögliche krebserregende Wirkung von Glyphosat diskutiert, sollte wissen, dass die Erzeugerstudien, die eine solche Wirkung zu widerlegen versuchen, allesamt nur den Wirkstoff Glyphosat zum Gegenstand haben. Die Studien, die von den Zulassungsbehörden veranlaßt ( und bezahlt) werden, MÜSSEN vor der Veröffentlichung über den Tisch von Monsanto.                                                                                                                                                                                  Werden Studien mit handelsüblichen Bioziden ( von "unabhängigen" Labors) gemacht, die außer dem Wirkstoff Gl. immer Zusatzmittel enthalten, stellt sich eine wesentlich höhere Toxizität dar ( mehr als 10fach ). Tallowamine waren in der Vergangenheit solche Mittel, die ein schnelleres Eindringen in das Blattwerk der besprühten Pflanzen bewirken sollten. In der Kombination sind Gl. und Tallowamine eindeutig erbgutschädigend und krebserregend.                                                                                                                                                                 Monsanto hat es jahrzehntelang vermieden , Langzeitstudien mit Roundup und Untersuchungen an kontaminierten Warmblütern durchzuführen, erkennt solche zudem nicht an, wenn sie von "privater" Seite durchgeführt werden. Die Auswirkungen des Anwenderproduktes Roundup auf das Bodenleben sind ausreichend erforscht, seine fatale Wirkung auf Plazentazellen und das Enzymsystem ebenso. Wer dennoch zu dem Schluß kommt,Gl. bzw. Roundup seien unbedenklich, beweist seine Unkenntnis der Materie.

    1.  

      Ich leb nur heut

      und denke nich an Morgen,

      mach mir niemals gar noch Sorgen.

      Die Natur,sie ist doch mein,

      ich trink eh,nur Biowein.

      Das bisschen Gift auf diesem Feld,

      sich schon nich zu mir gesellt.

  9. Man sollte den fragenden Menschen als erstes erklären, was Monsanto eigentlich tut, mit Mais & Co in puncto Insektenschutz.

    Es ist nämlich nicht so, wie der normaldenkende Mensch sich das vorstellt, dass durch die Forschung die Giftigkeit der Schutzmittel reduziert wird, sondern die Pflanze wird immun gegen das Gift gemacht.

    Je immuner die Pflanze, desto härter kann man das Gift machen. Und genau das wird auch getan. Oder warum, glaubt die Menschheit, gibt es seit Jahrzehnten immer weniger Bienen? Das liegt an der härter werdenden Wirkung der Insektenmittel.

    Weil der Mensch nicht “immun” gemacht wird, legen die Krankheiten im selben Tempo zu wie die Aussterbung von Bienen & Co. Das ist erst der Anfang, weil die Gifte in den Boden und dann in den Wasser- und somit Lebnskreislauf DER MENSCHEN gelangen, wo sie dann, wenn sie mal drin sind, jahrzehntelang ihre unheilvolle Wirkung verbreiten: Die Schaffung Millionen behinderter oder geistesreduzierter Menschen.

      1. Eine Ode an die Gesundheit

        Bienen seh ich kaum noch fliegen
        Das dürfte an Monsano liegen

        Der Tag rückt wohl in greifbare Nähe
        Wo ich auch keine Menschen mehr fiegen sehe

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