Ein hoher Zuckerkonsum erhöht das Risiko an Depressionen zu erkranken

Studien zeigen: Zucker verschafft zwar kurzzeitig positive Gefühle, doch ein andauernder Zuckerkonsum wirkt sich nicht nur negativ auf die körperliche Gesundheit aus, sondern auch auf jene des Geistes.

Von Marco Maier

Ein Team am University College London untersuchte die Menge des Zuckers in der Ernährung von 5.000 Männern und 2.000 Frauen die Teil der Whitehall II-Studie der 1980er-Jahre waren und verglich diese Werte mit gewöhnlichen geistigen Gesundheitsproblemen, wie zum Beispiel auch Depressionen. Dabei zeigte es sich, dass Männer mit hohem Zuckerkonsum mit einer zu 23 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit konfrontiert werden, an geistigen Störungen zu leiden, verglichen mit jenen Männern, die am wenigsten Zucker zu sich nahmen. Interessanterweise trifft dies auf Frauen nicht zu.

Aber das ist nicht alles. So zeigt eine im Jahr 2002 publizierte Studie des Bayor College zum Zuckerkonsum in sechs Ländern, dass höhere Werte an Verbrauch von raffiniertem Zucker mit einer höheren Rate an Depressionen einhergehen. Eine Untersuchung zum Konsum von Fast Food und industriell gefertigten Backwaren (Muffins, Doughnuts, Croissants…) mit hohem Zuckeranteil in Spanien zeigte, dass es auch hier einen Zusammenhang von hohem Konsum solcher Produkte und Depressionen gibt.

Auch eine im Jahr 2014 veröffentlichte Studie zum Konsum von verschiedenen gesüßten Getränken zeigt eine deutliche Korrelation zwischen dem Konsum und Depressionen. Eine im Jahr 2015 veröffentlichte Studie aus den USA zum Zuckerkonsum von 70.000 Frauen kommt ebenfalls zum Ergebnis, dass eine erhöhte Zuführung von Zucker in den Körper das Risiko an einer Erkrankung an Depressionen zunimmt.

Angesichts dessen, dass ein hoher Zuckerkonsum nicht nur den menschlichen Körper schädigt, sondern offensichtlich auch der geistigen Gesundheit des Menschen, sollte man den eigenen Zuckerkonsum durchaus kritisch betrachten und versuchen, diesen einzuschränken.

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12 Kommentare

  1. Jetzt leuchtet mir es mit der zu bezweifelnden geistlichen Gesundheit von Merkel endlich ein. Es sind die Muffins, Doughnuts, Croissants. Und die Schwimmringe um den Bauch kommen so auch automatisch. 🙂

    1.  

      Zucker im Kaffee-

      mit 'nem Sahnehäubchen auf dem kleinen See.

      Ein dicker Muffin noch im vollen Munde,

      so lebt die gute Kunigunde.

      Der Rest kommt auch noch in die Tasche,

      damit zuhaus kannst weiter nasche.

      1. Merkel diese Zuckerbraut,
        hat ihr Gehirn total versaut.
        Doughnuts haben es ihr angetan,
        mit reichlich Ami hinten dran.
        Schon nach der Wende war`s passiert,
        als ihre Gesundheit ruiniert.
        So schwafelt sie belanglos Zeug,
        was noch glauben viele Leut.
        Man hört und sieht es an den Taten,
        die das deutsche Volk verraten.

  2. Risiko, Risiko, Risiko !!!

    Ja stimmt, das Leben ist immer Lebensgefährlich – hier kommt keiner lebend raus !

    Vielleicht sollten wir unserer Zuckermaus Tonnenweise Pralinen schicken !?

  3. Korrelationen:

    A) Leute die depressiv sind machen Frustessen. (Frauen können das auch mit Biokram)

    B) Leute die Süsskram futtern müssen nicht täglich ums Überleben kämpfen sondern haben 1. Freizeit zum Nachdenken und leben 2. in einer Gesellschaft, in der jeder seines Glückes Schmied sein kann und damit an seinem Versagen stets selbst schuld ist -> Depression

    C) Leute die Süsskram futtern haben (im Gegensatz zu B) keine Zeit, um mit Genuss langsam und gesund zu essen, sonern hängen im Hamsterrad -> Depression

    usw.

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