Dieselgate – Ein Pseudo-Skandal

Die Debatten zu den Dieselmotoren, deren Abgaswerte und Mainipulationen reißen nicht ab. Doch der Fehler liegt weniger bei den Motoren-Herstellern als bei der Politik.

Von Marco Maier

Immer mehr Automobilhersteller geraten ins Visier der Behörden und der Medien. Manipulierte Abgaswerte stehen hierbei im Vordergrund. Doch: die ganzen Grenzwerte für die Schadstoffe und Abgase sind ohnehin viel zu niedrig angesetzt, wie ich schon ein einem anderen Artikel (hier) aufzeigte.

Hier wird ein Feldzug gegen einen Motor und einen Treibstoff geführt, der völlig unsinnig ist. Einerseits sind Dieselmotoren sparsamer als Benziner, andererseits rußen sie weniger. Zudem darf man nicht vergessen: Kommt ein Diesel-Verbot auf breiter Ebene: Was wird dann mit all dem Diesel, der bei der Raffinerie von Erdöl anfällt? Die Schifffahrt alleine wird dies alles nicht brauchen.

Diese willkürliche Festlegung von Grenzwerten beim Schadstoffausstoß, welche wohl vorrangig von irgendwelchen Klima-Ideologen beschlossen wurden, sind ein Wahnsinn. Man muss zum Beispiel FDP-Chef Christian Lindner und dessen Partei nicht mögen, aber mit seiner Kritik am "Dieselgipfel" hat er durchaus recht:

"Ich halte die ganze Diesel-Debatte inzwischen für völlig überzogen", kritisierte der FDP-Chef gegenüber den Funke-Zeitungen. "Manche Leute haben ideologische oder ökonomische Interessen daran, unsere Automobilindustrie und den Verbrennungsmotor kleinzumachen. Im Ausland fassen sich die Leute doch an den Kopf, was wir mit unsrer Schlüsselbranche machen." Lindner erinnerte daran, dass die Politik den Diesel mit Umwelt-Vorgaben belegt habe, die "schwerstens zu erfüllen" seien. Daher trage die Politik auch "eine Mitschuld an der Situation, wie wir sie haben".

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Dieser "Dieselgate"-Skandal ist einfach nur ein künstlich aufgebauschtes Problem. Klar: Es liegt im Interesse aller, dass die Verbrennungsmotoren so "sauber" wie möglich sind – doch dann muss man sich auch wirklich an die technischen Möglichkeiten halten und nicht mit irgendwelchen Phantasiezahlen hantieren. Aber dafür sind die Klima-Religioten wohl zu blöde.

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31 Kommentare

  1. Nur mal so dahin gedacht:
    Könnte es sein, dass die Rohölvorräte zu Ende sind, und uns diese Information unterschlagen wird?

    Das würde ALLES erklären, was zur Zeit auf der Welt abgeht. Auch das scheinbar völlig verrückte Handeln der Russen, die US-Sanktionen gegen Russland zu unterstützen, indem RUSSLAND Tankschiffe zur Verfügung stellt, um das (US)LNG-Gas in Eurasien zu verteilen.

    Wer es nicht glaubt, bitteschön:
    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/08/02/russland-hilft-norwegen-mit-super-tanker-beim-gas-export/

    1. Peak Oil war grosses Thema und dann plötzlich vom Tisch. Es gab sehrüberzeugende Studien, dass der Peak Oil für konventionelles Öl eingetreten ist – auch beim großen Erdölfördrer Saudi-Arabien.

      Überlagert wird der Peak Oil durch Rezession und alternative Energien. Die Alternativen wie Palmöl verbrauchen Ackerfläche , Fracking dürfte nur ein kurzfristiger Boom sein , Windräder eignen sich nur als Ergänzung , die medial gepushten Erdölreserven vor z.B. Griechenland existieren in dem behaupteten Umfang nicht oder/und sind technisch-ökonomisch nicht förderbar . Die grossen existierenden Gasreserven in Russland und dem Iran werden vom Westen politisch boykottiert.

      1. 1 Antwort, bin beeindruckt. In diesem armen Blog ist keine Diskussion über lohneswerte Themen drin. Die paar, die was wissen, kneifen den Schwanz ein – wegen bezahlten Schmeißfliegen wie ML, jhs, Eckart, Deutscher Michel usw. Feiges (Deppen)Pack, die Deutschen.

        Na wenigsten einer hat sich gemeldet

        Also was meinst du? Sind die konventionellen Ölreserven zu Ende?

          1. Fragt sich nur, wer es sich eher leisten kann, zu verbrennen. Mich kostes das nur ein leichtes A*schrunzeln, dich deine Existenz ☺

    1. Sorry, aber ich fühle mich nicht dafür verantwortlich, was die korrupte und dekadente Regierung meines Heimatlandes an pyromanen Umtrieben fabriziert. Das war auch schon im III. Reich so. Nicht verantwortlich, aber zugeguckt hat jeder. Genau so wie heute. Und deshalb werden die Deutschen auch morgen wieder im Kollektiv SCHULD sein. Allein durch zusehen, bzw. wegen WEGSEHEN. Das Kama ist der Feind des feigen.

        1. eine dieser "geschichtlichen tatsachen" wäre, dass die sowjetunion, die erst seit 1941 am sogenannten "zweiten" weltkrieg teilnahm, diesen krieg, der 2 jahre davor begonnen hat auslöste. 🙂  

          1. Wasch dir doch mal den Mund, bevor du mit Menschen redest, Schlabberlatz.

            ***

            Die „Gaskammer“ triggert, ich weiß ☻ Da will was raus -und kann nicht. Soviel nur zum Thema „Karma“

        2. mit geschichtlichen Tatsachen

          Ich dachte, Tatsachen definiert jeder durch seine eigene Brille. Ich gäbe was drum, wenn mir jemand Tatsachen objektiv darstellen könnte.

          Jetzt muss ich auch noch meinen Kommi erklären☺

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          Sorry, aber ich fühle mich nicht dafür verantwortlich, was die korrupte und dekadente Regierung meines Heimatlandes an pyromanen Umtrieben fabriziert.

          Damit meinte ich die jetzige Regierung
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          Das war auch schon im III. Reich so. Nicht verantwortlich, aber zugeguckt hat jeder. Genau so wie heute.

          Und was ist daran jetzt falsch? Wir alle sehen doch – schon seit 2014 – dass JEDER zuguckt, wie Millionen Undeutsche ins Land strömen. Jeder weiß, dass es unrecht ist. Und niemand tut was. Dass es im III. Reich genauso so war … das schlussfolgere ich einfach, denn dabei war ich nicht.
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          Und deshalb werden die Deutschen auch morgen wieder im Kollektiv SCHULD sein.

          Das ist nicht meine Ansicht, sondern das, was die „Alliierten“ später daraus machen werden. Mann, wir kennen doch die Geschichte. Sie wiederholt sich gerade. Wie es heute ist, so ähnlich war es damals auch. Und mir kann einer erzählen was er will, die heiligen Refugees sind nur Kanonenfutter der Neocoms, um -SPÄTER- erneut einer Generation „fleißiger Ameisen“ (töpfige Deutsche) ein Großteil des Geldes „legal“ abknöpfen zu können (Wiedergutmachung). Setzt natürlich voraus, dass Deutsche Hand anlegen, und Refugees dabei tot gehen. Aber so, wie wir momentan (von unserer eigenen Regierung) provoziert werden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Kochtopf explodiert. Und dann wird man WIEDER mit dem Finger auf uns zeigen und sagen: Der Deutsche kann’s nicht lassen. Heb den Kommi auf, es wird genau so oder so ähnlich kommen.
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          Du Schuldkult Apostel.

          HÄHÄ Liest du eigentlich meine Postings nicht? Wie konnte ich denn SO einen Eindruck hinterlassen? Herr je oh nee …

          PS: Pass mal ein bischen auf deine Wortwahl auf. Die sabbernden Ratten haben das StGB schon aufgeschlagen. Die sind aktuell sehr nervös, und damit extrem schnellschussgefährdet. Nicht wahr, JHS, du feiner Saubermann der Staatssicherheit ;-DD

          1. Tu ich gern, Tatsachen Objektiv darstellen, so das selbst du sie erkennen kannst, Raumkampfkreuzer Petermann.

            Wenn man mit Zentralistischer Planwirtschaftlich überfordert ist weil unmöglich, verhungern 20 Millionen Menschen. Und weil das Ergebnis des Stalinismus gern durch ne Sonnen Brille betrachtet wird, verhungerten gleich noch mal 20 Millionen unter Mao.

            Glücklicherweise haben wir hier Ende September wieder Ruhe vor dir. Ist also auszuhalten, deine Dummheit, die Beleidigungen, Bellen, Beißen und die Brüllerei.

          2. Hat jemand eine Wurst hochgehalten, oder warum ist der Läuseträger wieder am sabbern?

            Mit dir hat doch gar keiner geredet.

  2. es wurde nix aus dem druck die autoindustrie zu hardwareänderungen zu zwingen weil die gesagt haben: dann petzen wir daß ihr von uns soviel kohle in den arsch geblasen bekommt,und als beispiel zeigen wir den fetten arsch von merkel.

    wenn es bis dahin keiner glauben sollte und es dementiert wird, beim fetten arsch von merkel sieht dann jeder daß es stimmt  😉

    1. Auto(r)maier ☺liegt da schon richtig. Was würde aus alle dem Diesel? Das Kapital lässt nichts brach liegen — ganz bestimmt nicht!! Schon aus diesem Blickwinkel kann man den Faden nach hinten auftrasseln. Und Dinge erkennen, die noch gar nicht zu sehen sind (querdenken).

  3. Im zweiten Absatz ist wohl die Propaganda etwas zu dick aufgetragen.

    Die Schifffahrt verwendet kein Leichtöl, sondert schwimmt mit nicht entschwefeltem Schweröl.

    Dieselmotoren rußen gleich viel wie früher, nur sind die Rußpartikel kleiner, also unsichtbar geworden. Dafür ist die Korngröße so klein, dass der Ruß Lungengängig geworden ist, und dadurch um POTENZEN gefährlicher wurde, Krebs auszulösen!

    Ganz außer Acht gelassen wurde der Strassentransport, der hier durch Tirol Steigerungen von 7%p.a. verzeichnet. Also eine Verdoppelung alle 10 Jahre. An einem Werktag stinken und lärmen 13.000 Lkws am Bürofenster vorbei. Und das in einem Tal mit ca. 2km Sohlbreite, umrahmt von 2000m hohen Bergen.

    Urlaubstipp: Gesund entspannen in den Erholungsdörfern im Unterinntal! Besonders „reizvoll“ bei Inversionswetterlage im Winter!

    1. Um den Widerstand gegen den unbeschränkten Lastwagenverkehr durch Tirol ist es ruhig geworden…

      Da haben sich EU-Interessen zu100% gegen den Protest der Tiroler Bevölkerung durchgesetzt.

    2. Das mit den kleinsten Partikeln gilt ebenso für die modernen Benzin-Direkteinspritzer. Völlig recht gebe ich Ihnen mit der Zunahme des Lkw-Verkehrs, der mittlerweile katastrophales Ausmaß angenommen hat. Und warum? Nur weil die Lkw-Lobby seit Seebohms Zeiten die Politik unter Druck setzt, und die Industrie Kostenvorteile durch die Direktanlieferung an die Fließbänder hat. Hier wurde – ebenso wie bei der Entwicklung des städtischen Verkehrs restlos versäumt sich mit der Zukunft zu befassen. Da lobe ich mir die Schweiz, die nach der planmäßigen Fertigstellung des Gotthardtunnels bereits das nächste Jahrhundertprojekt aufgenommen hat. "Cargo Sous Terrain", was bedeutet, den Güterverkehr weitgehend unterirdisch abzuwickeln. Ein Konzept, das nach meiner Kenntnis auch von einer deutschen Uni vor Jahren behandelt wurde.

    3. @brücke:

      Die Stille ist trügerisch, das neue, mithilfe der grünen Ingrid ausgearbeitete „sektorale Fahrverbot“ wurde damit ein „Natursekt-orales“.

      Das Nachtfahrverbot für Euro 6 Stinker wurde aufgehoben, jetzt singt auch die Nachtruhe in der Frequenz der Reifen. Es gibt zwar eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60, aber die wird nie kontrolliert. Dafür wurden die einheimischen Pendler unter Androhung von Extrastrafen auf 100km/h gebremst.

      Selbst der Initiator mehrerer Autobahnblockaden scheint Selbstjustiz zu empfehlen:

      Zitat: Gurgiser Fritz   31.07.2017 22:03

      Sehr geehrter Herr Reindl,
      ein kleiner Tipp: Warten Sie niemals, bis Politik oder Behörden oder Straßenbetreiber ein Gesundheitsproblem für Sie und andere lösen.

      Das ist meine persönliche Erfahrung seit 1987. Es gilt der Grundsatz "Wer sich um seine Rechte nicht wehrt, verbleibt im Unrecht".

      Wenn Sie mehr wissen wollen, melden Sie sich.

      LG
      Fritz Gurgiser

      Quelle: http://www.tt.com/panorama/verkehr/13259482-91/verkehr-in-tirol-politik-schaut-nicht-auf-die-eigenen-bürger.csp?tab=diskussion

       

      @Peter G.:

      Die Lagerhaltung wurde auf die Straße gebracht. Zustellung just in Time, Zwischenlager ist der Lkw. Das hat System, denn der Dollar definiert sich über den Rohstoffverkauf. Saddam Hussein endete am Strick, weil er Öl in Euro verkaufen wollte und Gaddafi wurde gepfählt, weil er für Libysches Öl Gold wollte. (Nachzulesen bei P. Scholl-Latour)

      Bezahlen muss das Umhergekarre der Endverbraucher zusätzlich mit seiner Gesundheit. Dabei hat es vor EU Beitritt geheißen, der Lkw Verkehr würde sich verringern, weil die nationalen Exportförderungen im Binnenmarkt EU wegfielen. Der Transitverkehr hat sich trotzdem derweil verdreifacht.

  4. Stimmt. Die Anti-Diesel-Hysterie ist eine ideologische motivierte Kampagne gegen die Deutsche Autoindustrie.

    Ebenso stimmt es, dass die von Politikern festgelegten Abgasgrenzwerte offensichtlich technisch schwer erreichbar sind, was die Konzerne dazu verführte, mit Schummel-Einrichtungen zu betrügen. Das ist Politikversagen.

    Speziell die Grünen betrieben hysterische Hetze gegen den Diesel -Stichwort Feinstaub- und wollten die Dieselfilter ihrer Lobbyfirmen verticken.

    ——————————————————–

    Wie bekommt man die Kuh vom Eis?

    Dies kann in folgenden Schritten erfolgen:

    1. Man beendet die Hexenjagd gegen Dieselfahrer. Keine Fahrverbote gegen Dieselfahrzeuge. Man läßt die existierenden Fahrzeuge bis zur schrottreife weiter laufen, damit die Bürger keinen Schaden erleiden. Neufahrzeuge werden dann mit einem neuartigem Filtersystem ausgeliefert.

    2. Man entwickelt in einer Zusammenarbeit von Autoindustrie und Universitäten ein besseres Abgasfiltersystem, was den Anforderungen genügt. Dazu können auch Forschungsgelder fließen – Geld in Forschung statt in Migratten!

    3. Zusätzlich entwickelt man Bauteile für eine Wärmerückgewinnung aus den Abgasen, welche für den Betrieb eines Stirlingmotors verwendet werden. Dieser produziert Strom, der als Antriebsunterstützung eingesetzt wird. Man bekommt damit einen Hybrid-Diesel, der weniger Diesel verbraucht – Abgassenkung durch Effektivitätssteigerung.

    4. Produktion von Algenöl. Algenöl ist sauberer als Diesel, da es keine Schadstoffe wie Schwefel enthält. Folglich ist auch seine Verbrennung sauberer. Der Staat sollte im großen Stil Altenöl herstellen, so dass die Bevölkerung mit Altenöl statt mit Diesel fahren kann. Eine solche Algenölproduktion ist in Deutschland technisch möglich und kostengünstig obendrein auch noch.

  5. Diese Typen lehnen nicht nur größere Reparaturen ab um den Käufer wenigstens zu entschädigen, nein sie lehnen auch den Knast ab, wo die Verantwortlichen eigentlich hingehörten, wenn unsere Demokratie noch funktionieren soll. Nach allem was man weiß, wurden hier betrügerische Manipulationen vorgenommen und wenn man die Verursacher nicht ermitteln kann, dann ist deshalb die Führung eines Unternehmens noch lange nicht aus der Verantwortung entlassen. Wenn dieses Schmierenstück Schule macht, dann ist es um unsere Demokratie nicht mehr gut bestellt und diese wäre ein weiterer Grund im Sept. eine Alternative zu wählen, auch wenn es mit Risiken verbunden ist, aber schlechter kann`s ja nicht mehr werden.

  6. Also mir ist eigentlich völlig egal, wie man es erreicht, dass Verbrennungsmotoren endlich aus dem alltäglichen Verkehr verschwinden. Auf Rennstrecken oder bei Oldtimerfahrten genieße ich gerne das Blubbern, Knattern, Kreischen oder Brüllen der Motoren und erfreue mich an einer Prise Benzingeruch. Ich bin selbst stolzer Besitzer eines Oldtimers aus dem Jahre 1972 Doch Nostalgie sollte in unserem Vekehrsalltag keine Rolle spielen. Verbrenner hinken Elektrofahrzeugen im 1:1 Vergleich hinterher. Sie nutzen vorhandene Energie (Wirkungsgrad) wesentlich effizienter, bieten mehr Motorleistung, sind (mal abgesehen vom Abrollgeräusch der Räder) unschlagbar leise, bieten entschieden mehr Sicherheit als Verbrenner, sind wesentlich einfacher zu konstruieren, haben kaum Verschleißteile und erlauben völlig neue Designmöglichkeiten. Das Thema Reichweite, Ladezeiten und Preis werden weiterhin gerne als "Gegenargumente" angeführt, doch ich halte keines der Argumente für valide. Innen schmilzt die Substanz schlichtweg davon. Die Eigenschaften der Akkumulatoren haben sich in den letzten Jahren stark verbessert und wird sich in den nächsten Jahren weiterhin enorm steigern. Immerhin investieren mehrere Industriezweige immense Beträge, um zu forschen und bessere Energiespeicher bzw. bessere Lademöglichkeiten (Qualcomm Halo) zu entwickeln. Soweit ich richtig informiert bin, spielen Verbrennungsmotoren z.B. in der Produktstrategie der Mobiltelefonhersteller keine Rolle. Wer an dieser Stelle jetzt die Aber-Elektrofahrzeuge-Sind-Doch-Auch-Nicht-Umweltfreundlich-Karte ziehen möchte … das ist teilweise richtig aber nicht durchdacht. Elektrofahrzeuge stellen nur EINE Komponente von vielen dar, die verändert werden muss, damit wir sauberer von A nach B kommen. Ein Elektrofahrzeug mit Kohle oder Atomstrom zu befeuern ergibt keinen Sinn. Leider haben beide Energiegewinnungsverfahren immer noch einen Anteil an unserem Energiemix. Es wird auch nicht DIE ultimative Energiequelle für die nächsten 20 bis 30 Jahre geben. Zumindest nicht, bis sich die Kernfusion als wirtschaftlich, effizient und effektiv genug erweist. Wind und Sonne sind schon prima aber auch hier hakt es noch an der optimalen Energiespeicherung bzw. an der umweltfreundlichen Herstellung, am Recycling und am Wirkungsgrad der Solarpanele. Hinzukommt zur Debatte: Deutschland besitzt kaum bis keine natürlichen Vorkommen von fossilen Energievorkommen (außer vll. Kohle), deren Abbau sich lohnt. Aus diesem Grund befinden wir uns in einem starken Abhängigkeitsverhältnis zu dubiosen Ländern wie z.B. Saudi Arabien. Wenn wir politisch wirklich souverän auftreten wollen, müssen wir unsere Energieabhängigkeit enorm reduzieren.  

    1. Sie widersprechen sich selbst.

      Einerseits glorifizieren Sie das Elektroauto und andererseits schildern Sie -zurecht-, dass keinerlei akzeptable Kraftwerke im Hintergrund stehen, die den Strom für die E-Autos liefern könnten.

      Damit entlarven Sie das E-Auto als technischen Unsinn.

      ————————————————————-

      "Wenn wir politisch wirklich souverän auftreten wollen, müssen wir unsere Energieabhängigkeit enorm reduzieren.  "

      Da haben Sie allerdings Recht.

      Die logische Konsequenz ist folglich die Erforschung völlig neuartiger Energiegewinnungs-Techniken, die bisher noch kein Mensch gesehen hat. Was wir brauchen ist ein Technologiesprung.

      Um mal eine Vorstellung davon zu verschaffen, wo dieser zu suchen ist, hier mal ein paar Blicke in die Zukunft:

      1. Perpetuum Mobile 2. Art in verschiedenen Bauformen.

      2. Raumenergiekonverter des Prof. Turtur.

      3. Algenöl-Herstellung.

      Diese drei Techniken sind bereits soweit entwickelt, dass sie schätzungsweise innerhalb der nächsten zehn Jahre hier in Deutschland eingeführt werden könnten. Vom Raumenergie-Konverter soll es bereits vom TÜV geprüfte, funktionierende Prototypen geben.

      1. Damit entlarven Sie das E-Auto als technischen Unsinn.

        Was es ja auch ist.
        Grün will Erneuerbare Energie
        Grün blockiert die Stromtrassen
        Und das Land diskutiert an der Tastatur, anstatt sich der Lügner einfach zu entledigen.

        Es mag Strom geben, um ein paar Elektroautos fahren zu lassen. Aber es gibt „stand heute“ keine Leitungen, um diese „paar Elektroautos“ aufzuladen. Zu jeder Tankstelle und zu jedem Haushalt müssen Starkstromleitungen gelegt werden. Straßen aufreißen – und zwar ALLE – und dann müssten die Gemeinden an neue, viel stärkere Netze angeschlossen werden, um nicht zusammenzubrechen (→ neue Überlandleitungen im ganzen Land). Wobei diejenigen, die sich für E-Autos ins Zeug legen, dieselben sind, die – extrm verbissen – diese Überlandleitungen verhindern wollen.

        Bin gespannt wie ein Flitzebogen, wo das endet. Keine funktionsfähigen Benzinmotoren mehr, und E-Mobil immer noch nicht gebrauchsfähig. Ich denke, wer noch einen Esel im Stall hat, und eine alte Holzkutsche, sollte dieses meiner Ansicht nach wichtig werdende Equipment hegen und pflegen.

        Nochwas: Wenn das E-Mobil fährt, fährt es sich zuweilen etwas unangenehm. Ich rede von sommer und Winter. Tests haben ergeben, dass Heizung oder Klimaanlage einen Großteil des Stroms verbrauchen, der in den Datenblättern die Reichweite begründet. Also entweder kommt man im Winter nur bis in die nächste Stadt, oder man muss im Auto frieren. Beides geht nicht.

      2. Zuguter Letzt muss man auch noch die Art des Stroms erwähnen.

        Die Zukunft redet von Flatterstrom

        Eine große dunkle Wolke, und die Technik bricht zusammen. Denn Kraftwerke gibts ja nicht mehr. Der Raumkampfkreuzer dreht dann salopp am Firmament seine Runden, und unten steht alles. Freue mich schon ☺

  7. Der Diesel ist im Verbrauch zu günstig und die Amerikaner können  in der Diesel Technik

    mit den deutschen Autobauern nicht mithalten.

    Ein Handelskrieg , die deutschen "Politiker" sind die Handlanger der Ölindustie

    Ein lesenswertern Artikel zum Thema von Peter Heisenko auf Anderwelt Online vom 23.07.2017 erschienen.

    C:\Users\Andrea\Pictures\AnderweltOnline Diesel – Wie Politiker das Geschäft der Ölkonzerne betreiben.htm

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