Die Wahlurne ist ein Massengrab für Wählerstimmen – oder auch nicht?

In Österreich haben die Bürger die Möglichkeit, ihre Stimme nicht einfach so wegzuwerfen, sondern sich für ein Demokratieprojekt zu entscheiden, welches die Republik verändern könnte.

Von Eva Maria Griese

Wer seine Stimme abgibt, hat keine mehr. Und die Politik hat wieder freie Hand bis zur nächsten Wahl. Doch das könnte womöglich schon bald anders werden….

Für die Wähler der Alpenrepublik Österreich eröffnet sich bei der kommenden Nationalratswahl eine einmalige Chance für eine Revolution. Sie könnten auf einen Streich sämtliche Systemparteien abwählen und eine „offene Demokratie“ in Form eines Bürgerparlaments etablieren. Nur ist sich das Wahlvolk dieser Chance noch nicht bewusst.

Wie heil ist doch die Welt immer genau dann, wenn wieder Wahlen anstehen. Politiker wissen auf einmal ganz genau, wo das Wahlvolk der Schuh drückt, was dagegen zu tun wäre, und vor allem wissen sie, was der Wähler gerne hören würde.

Daraufhin schöpfen manche Wähler wieder Hoffnung. Der konservative Optimist wählt das, was sein Urgroßvater auch schon immer gewählt hat. Der enttäuschte Realist versucht es diesmal mit einer anderen Partei. Der Revoluzzer wählt eine Partei, die er eigentlich gar nicht mag, nur um den anderen eins auszuwischen. Ganz schlaue Taktiker wählen Partei Nummer drei, um Partei Nummer zwei zu verhindern. Der völlig frustrierte aber pflichtbewusste Staatsbürger geht zwar zur Wahl, verunstaltet aber den Wahlzettel so, dass er meint, sein Protest müsste jetzt endlich ernst genommen werden.

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„Die Demokratie ist die edelste Form, in der eine Nation zugrunde gehen kann.“ (Heimito von Doderer)

Eine wachsende Zahl von Stimmberechtigten aber bleibt zu Hause. Vielleicht sind es jene, deren Gedächtnis so weit zurückreicht, dass sie sogar die Wahlversprechen der letzten Jahrzehnte noch im Kopf haben und wissen, dass davon genauso viel zu halten ist wie von den verheißungsvollen Personenbeschreibungen in der Rubrik „Kontaktanzeigen“.

„Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf über die nächste Mahlzeit abstimmen.“ (Benjamin Franklin)

Nüchtern betrachtet ist die repräsentative Demokratie, wie wir sie haben, ein Placebo fürs Volk und ein Freibrief für vier Jahre taktieren und paktieren anstatt regieren. Aber sie ganz sicher kein Garant für Mitbestimmung und  die Chance auf eine bessere Zukunft.

„Die armen Leute wählen seit über hundert Jahren sozialdemokratisch und sind immer noch arm.“

In keinem einzigen Parteiprogramm kommt das Wort Krieg vor. Dennoch sind  fast alle Nationen irgendwo in Kriege verwickelt. Amerika und Europa bevorzugt nicht auf ihrem eigenen Kontinent, dafür aber in anderen souveränen Staaten im Kampf für jene großartige Errungenschaft des Westens, nämlich die Demokratie,  die zu Hause ja so gut funktioniert.

„Wenn Wahlen irgendeine Bedeutung hätten, würde man uns nicht erlauben, sie abzuhalten.“ (Mark Twain)
 
Ein Hoffnungsschimmer wäre die direkte  Demokratie nach dem Modell der Schweiz. 500 Jahre ohne Krieg und der Wohlstand der Eidgenossen sprechen für sich. Auch während der Legislaturperiode hat die Wählerstimme hier bei allen gesellschaftlich relevanten Themen immer wieder ein gewichtiges Wort mitzureden. Der Ausgang der Volksentscheide ist verpflichtend umzusetzen.

Doch kann man nicht erwarten, dass die Profiteure unserer repräsentativen Demokratien diese ihre eigene Entmachtung und Degradierung zu Dienern des Volkes freiwillig umsetzen werden.

Die einzige Partei, welche bisher regelmäßig Stimmenzuwachs verzeichnen konnte, ist jene der Nichtwähler. Zusammen mit den ungültigen Stimmen hätte sie bei so mancher Wahl schon eine relative Mehrheit. Bei der Berechnung der prozentualen Anteile jeder Partei an den Wählerstimmen fallen Nichtwähler aber als erste unter den Tisch, da hier nicht nach der Wahlbeteiligung sondern wieder von vollen 100 Prozent ausgegangen wird. Dieser Umstand brachte einen von Berufs wegen kritischen Denker auf eine Idee….

„Deine Stimme G!LT !!“ Aus Spaß wurde Ernst – aus einem Kunstprojekt wurde ein Demokratieprojekt.

Der aufmüpfige Kabarettist und Schauspieler Roland Düringer hatte sich  im deutschsprachigen Raum ja schon einen Namen als „Wutbürger“gemacht. Seine Wutrede ist legendär und dürfte wohl fast jedem politisch denkenden Menschen aus der Seele sprechen.

WIR SIND WÜTEND !! „…wir sind die Mittelschicht, wir wollen nicht mehr im Hamsterrad laufen und ständig angelogen werden.
Wir sind sehr wütend, wir werden nicht mehr unsere Stimmen in Urnen werfen, wir werden sie behalten, damit wir schreien können „WIR SIND WÜTEND!!“

Doch auch die inbrünstigste Empörung führt noch nicht zum Erfolg, deshalb ersann Düringer – usprünglich als Kunstprojekt – eine Variante, bei der jede Stimme zählt. Er nennt seine Truppe Partie anstatt Partei…

Um in Österreich als Partei kandidieren zu können, brauchte er mindestens 2600 Unterstützer samt deren gültiger Unterschrift, für ein bekanntes Gesicht wie Düringer kein Problem, er hatte postwendend 4500 Unterschriften beisammen. Von den oft bis in die Wolle parteipolitisch gefärbten Mainstream-Medien wird das Projekt zwar vorgestellt, aber freundlich bis mitleidig belächelt und seine Sprengkraft massiv unterschätzt oder auch einfach nur untertrieben. OE24 TV bat den Ideengeber Düringer selbst zum Interview:

Das Projekt „G!LT“ verschafft auch einer sonst verlorenen Stimme Gültigkeit

Die eingetragene Partei G!LT steht für „Offene Demokratie“ (https://www.gilt.at/wp-content/uploads/2017/06/Gilt_Offene_Demokratie.pdf
Engagierte Bürger können hier ihre Themen ins Parlament tragen. Jede abgegebene Meinung und Erwartung fließt garantiert ein. Nicht Politiker, sondern Bürgerparlamente entscheiden für das Volk.

Die Erstellung der Bundes-Listen  ist für die etablierten Parteien ein wichtiger Vorgang. Dabei krönen sie ihre Spitzenkandidaten und verteilen die Posten im Parlament. Hier gibt es bei allen Parteien ein Gerangel um die Plätze, weil es ein gut dotierter Job ist, im Parlament zu sitzen. Ganze 4600.- Euro netto gibt es monatlich. Wer einen der vorderen Plätze ergattert, hat in der Regel für fünf Jahre ausgesorgt – natürlich unter der Voraussetzung, dass man nicht aus der Reihe tanzt. Es herrscht bei Abstimmungen Clubzwang…

Bei der Partei G!LT soll das anders sein. G!LT- Parlamentarier erhalten monatlich nur  2017.- Euro – dieser Betrag reflektiert das Gründungsjahr – und der Rest geht zurück an den Steuerzahler. Bei G!LT wird der Listen-Platz unter den Kandidaten verlost. Entscheidungen werden im Sinne der Bürger und nicht der Partei getroffen.  

Nur Idealisten machen diesen Job für so wenig Geld – Opportunisten werden abgeschreckt

Um den vorangehenden Auswahl-Prozess möglichst transparent zu gestalten, hat G!LT ein mehrstufiges Prozedere entwickelt, das jedem die Möglichkeit bietet zu kandidieren. Aus allen 1000 Kandidaten wurden 50 sehr engagierte Menschen ausgewählt, denen Österreich am Herzen liegt und die für das Land und nicht für den gut dotierten Job oder die eigene Karriere in die Politik gehen möchten.

Ob einer oder sogar sehr viele von ihnen nach der Wahl im Nationalrat ihre Stimme erheben werden können, liegt jetzt bei den österreichischen Wählern. Werden sie sich mutig auf ein Experiment mit ungewissem Ausgang einlassen, oder werden sie sich vorsichtshalber wieder für jene politischen Trittbrettfahrer, Selbstdarsteller und Opportunisten entscheiden, an die sie sich im Laufe der Jahre schon so gewöhnt haben?

Eines ist ganz sicher: sie werden jene Politiker bekommen, die sie verdienen…

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21 Kommentare

  1. Die Scheindemokratie hat neben den wirtschaftlichen Vorteilen gegenüber dem Kommunismus den Vorteil des guten Gefühls frei entscheiden zu können. Leider ein fataler Fehler, denn im Kapitalismus entscheidet (wie der Name schon sagt) einzig allein das Geld. Wer keines hat, bekommt auch keines – das ist das Prinzip des Mehrwertes vor allem bei den Banken. Der Kapitalismus ist in der Informationsgesellschaft überholt, denn der Nutzmensch wehrt sich gegen sein Schicksal. Die Kapitalisten wissen das und wollen gerade ihre Welt anzünden, damit niemand etwas mehr davon hat. 

    1. Genau : Wir wollen den Kommunismus – aber sofort !

      … allein was es uns kostet, ihn uns schmackhaft zu machen – das können wir alles sparen und gleich nach Israel überweisen !

    2. Die Unterscheidung zwischen Kapitalismus und sozialer Marktwirtschaft bzw. Realwirtschaft ist notwendig um einen sachlichen Vergleich anstellen zu können. Der Kommunismus und der Kapitalismus sind gleichermaßen destruktive zerstörerische Ideologien die schwere Verwerfungen in Bezug auf die gesellschaftliche Wohlfahrt zu verantworten haben. Hingegen hat der Kommunismus der sozialen Marktwirtschaft bzw. Realwirtschaft a b s o l u t   n i c h t s  entgegenzusetzen. In der sozialen marktwirtschaftlichen Realität hat sich der Kommunismus als veritabler Irrläufer erwiesen.

      1. Nachtrag: Die politischen Protagonisten des Kommunismus und des Kapitalismus sind in Wahrheit die Geisel der Völker in den letzten 150 Jahren gewesen! Derzeit bedroht eine Koalition der beiden verderblichen  Gesellschaftsmodelle die Völker Europas in ihrer Existenz und Wohlfahrt. Wobei die Sinnfrage der beiden Ideologien längst zu deren Ungunsten erwiesen ist, den Drahtziehern geht es ausschließlich um destruktive Machtpolitik.

  2. Das ist Alles richtig, die "Wahlen " sind Lügen…………aber……..

    ………

    Köpfe welche Merkels verbrecherische "Politik" als willige Speichellecker und Stiefelknechte unterstützen heißen sind eine Ex-Stasi-Offizierien, die die Stasi in Deutschland wieder salonfähig macht), und der "Bundesjustizminister" Heiko Maas.

    Dieser, Regierungsmitglied des Merkel´schen Kabinetts, hat keine Scheu mehr, sich mit einer Person zusammenzutun, die vor knapp drei Jahrzehnten das Volk der DDR im Auftrag Mielkes denunziert und drangsaliert hatte. Die Kollaboration von Maas mit Stasi-Kahane wurde natürlich von Merkel und ihrem Kabinett abgesegnet. Sonst könnte er dies nicht. Und kaum ein Faktum zeigt mehr, dass Merkel aus Deutschland eine DDR2.0 gemacht hat, und das bisherige Deutschland und Europa im Auftrag von finsteren Gestalten , die diese sogenannte" Atlantikbrücke " installiert haben um die verbrecherischen Pläne einer NWO zu installieren, in seiner Struktur zu vernichten will.

    Dieses, unser Land ist unter Merkel zu einem Unrechtsland geworden, wo Kriminelle aus "Politik,Wirtschaft und "Justiz" schalten und walten wie sie wollen.

    Gerichte haben ihre Unabhängigkeit eingebüßt, politische Prozesse wurden zu Schauprozesse wie unter Lenin, Stalin, Mao oder Honecker. Die Medien sind gleichgeschaltet und der verlogenen Bande hörig – und haben ihre traditionelle Rolle als außerparlamentarisches Kontrollorgan gegen die Regierung freiwillig aufgegeben und sich der merkel´schen "Politik" der Vernichtung Deutschlands und Europas mittels eines historisch beispiellosen Austauschs durch afrikanisch-nahöstliche, überwiegend islamische Völker bedingungslos angeschlossen.
    Merkel und ihr verräterischer Hofstaat gebührt die Höchsstrafe für ihren Verrat und ihre Verbrechen.Das Volk soll sich an die Untaten jedes Einzelnen ihrer Vasallen bis runter in die Amtsstuben und Scheinbehörden zum gegebenen Zeitpunkt erinnern…………..wir werden Es.

    und wenn die "Wahl" einer AFD dabei hilft, so muss Es sein.

    ……….."„Wenn es sein muss, dann gehe ich ein Stück mit dem Teufel…“ Und in diesem Fall muss es leider sein. Sie sollten ein Stück mit ihm gehen, indem Sie sich zum Schein dem System fügen und von Ihrer Stimme Gebrauch machen. Doch Sie sollten ihm nicht die Hand reichen und ihn wählen!

    1. Ernst, ich stimme in "vielen Dingen" mit Ihnen überein. Das "Kriminelle aus (Finanz)Wirtschaft, Politik und Justiz" schalten und walten, wie sie wollen, führe ich allerdings auf die "geistig-moralische Wende" des dicken Kohl zurück, das ist nicht erst Merkels "Verdienst".                                                          Das die Zustände so sind , wie sie sind und warum sie sich auch trotz "Demokratischer Wahl" nicht (niemals) ändern werden, liegt an dem seit mind. 100 Jahren ungebrochenen Einfluß jüdisch dominierter Medien auf die öffentliche Meinung. In unserer BRD kommt noch hinzu, dass der Einfluß des selben Klientels auf Bildung und das gesellschaftliche Leben insgesamt die Ausmasse von Gehirnwäsche angenommen haben.

    2. … jetzt haste doch schon wieder deinen Aufruf vergessen, die Stimmzettel per Unterschrift ungültig zu zeichnen ! … und die Kulinummer wird auch dauernd vergessen ! Ich protestiere entschieden gegen diese Schlamperei !

  3. Der Kapitalismus hat uns den Terror ins Land geholt, weil der Kapitalismus möglichts viele Verlierer schaffen muss, um seine Gier zu befriedigen. Und die sogenannten Volksvertreter, die Handlanger dieser Plutokraten, sind nur noch Stockpuppen.. Der Wähler geht nur noch zur Wahl um diejenigen zu unterstützen, die eigentlich gegen die Demokratie sind, weil die ihre Selbstbereicherung stört. Die würden keine Posten  in der Wirtschaft bekommen, wenn sie für das Volk arbeiten würden. Es ist alles  zur Sauerei verkommen. Brandt war der letzte  deutsche Politiker. Die anständigen Politiker kann man an einer Hand abzählen.Und die Ärzte werden von der Pharmaindustrie geschmiert und verschreiben Pillen die krank machen,Pflegebedürftige werden verarscht, Rentner bekommen keine bezahlbaren Wohnungen mehr, weil Flüchtlinge dort einziehen, Diebe und Einbrecher laufen frei rum, weil die Justiz überlastet ist, "arme Kriegsflüchtlinge" machen in ihrer Heimat Urlaub, Salafisten laufen frei rum… und, und. Diese Regierung sollte sich ihrer Unfähigkeit schämen – bis in den Boden. Aber um sich zu schämen, müsste man ja ein Gewissen haben.      Weg mit dieser Mischpoke, die umwählbar geworden ist.

    1. @ Frost

      In einem Buch ( kann leider nicht angeben , wie es heißt)) das ein Zustand wie nach dem Mauerfall ,die Euphorie etwa 4 Jahre anhält. Jezt gehts voran, jezt wird alles besser.

      Nur die Leute kommen "nach oben" , die miese Spiele spielen, die lügen und betrügen,die bereit sind Leute zu entlassen

      .Die guten Menschen werden sie dort nicht finden, den sie können dieses nicht mit ihrem Charakter , ihrer Natur vereinbaren.

  4. Falscher Ansatz; wer nur 2K pro Monat sieht, ist doppelt so gefährdet, nachher einer Lobby-Vereinigung zu dienen. Man könnte das mit härteren Gesetzen gegen Bestechlichkeit flankieren, aber dann kommen nur noch die, die sich die "politische Freizeit" von Hause aus leisten können. Die Alt-Griechen haben die Diäten mit gutem Grund erfunden.  Eine Aktion, die die paar Kröten durch Diätenkürzung für wichtig hält, ist nur populistisch.

  5. In Russland und in Frankreich sind die Wahlurnen durchsichtig.
    https://cdnde1.img.sputniknews.com/images/31260/10/312601068.jpg
    http://imgl.krone.at/Bilder/2017/06/12/42659a5bcaf7d9c6aa35959d0813c92c__68372288_jpg.jpg

    Zur BRDigung jedoch werden undurchsichtige Wahlurnen aufgestellt. Wer weiß, was da so alles von vornherein politisch korrekt hineingeraten ist? Briefwahl ist ohnehin "weltoffen" für jeden amtlichen wie häuslichen Betrug und gehört verboten.

  6. Brandt hat das deutsche Volk mit Kriegsschuld übergossen so gut er nur dazu in  der Lage war. Er war ein Diener jener die Deutschland immer schon ruinieren wollten. Die größten Verräter wurden im Nachkriegsdeutschland BRD zu Nationalhelden hochgejubelt! Heute hat man die Deutschen so weit, daß man glaubt sie entgültig ausradieren zu können!

  7. Brandt musste vor den Nazis flüchten, sonst hätte er sein Leben verloren.  Ich weiß nicht, ob man ein Verräter ist, wenn man sein Leben retten will. Die uns aber jetzt regieren, verraten und verkaufen  uns an Banken und Versicherungen.Wann ist dann die RAF hervorgetreten, doch erst dann als man gemerkt hat, dass das Volk vom Kapitalismus verraten und verkauft wurde. Schon bei Schmidt hat die FDP ihr wahres neoliberales Gesicht gezeigt.Unter Brandt hat sich Arbeit noch gelohnt. Im hiesigen Regime braucht man kriminelle Energie um Erfolg zu haben.

    1. Einer der vor den Nazionalsozialisten flüchten muß ist  absolut kein Verräter! Das hat auch niemand behauptet. Man ist aber einer von der "kapitalen" Sorte wenn man dem eigenen Volk das im Sumpf des verlorenen Krieges zu versinken droht, auch noch auf den Kopf springt! Soll heißen unschuldige Menschen im Interesse ausländischer Feinde als kollektive Verbrecher dastehen läßt.

  8. Solange Parteien Herrchen haben, deren brave Schoßhündchen sie sind, wird sich nichts ändern. Bürgerparlament ist sicher besser. Nur wer organisiert und sagt zu allen, die jetzt das Parlamen verzieren : You are all fired???  Nur auch im Bürgeparlament sitzen dann Menschen, die sich wie Kostbarkeiten, die man teuer kaufen kann, verhalten. Müßten sich alle Menschen einmal ändern und nicht nur darauf achten, viele Euro auf dem Konto zu haben. Vielleicht sollte man sich einmal an Stefan I. von Preußen wenden. Vielleicht kennt der einen Weg.

  9. Ich  glabs nicht  ! ist  es so schwer zu verstehen  ? Es gibt

    keine Mindestwahlbeteiligung  in der Kolonie  ! 

    Wessis  bekommt endlich  mal  den Hintern  hoch  ! 

  10. Die "Volks-Ausdodelungspolitik" breitet sich epidemisch aus. Jahrelang rotschwarzgrüner Provinienz nunmehr kommt auch noch kabarettistischer Mummenschanz dazu! Vom glücklichen, geordneten und wohlhabenden Österreich keine Spur mehr! Die Abrissbirne der EU arbeitet unerbittlich!

  11. GEHT UNBEDINGT WÄHLEN UND BEOBACHTET !!!

    63% rechnen mit Wahlfälschung bei der Bundestagswahl 2017

    https://sciencefiles.org/2017/01/24/63-rechnen-mit-wahlfaelschung-bei-der-bundestagswahl-2017/

    Wenn politische Systeme an Legitimität bei ihrer Bevölkerung verlieren, dann ist dies, je nach System, schlecht oder sehr schlecht.

    Verlieren totalitäre System an Legitimität, dann muss die Schraube des staatlichen Zwangs zur Gleichförmigkeit und Angepasstheit angezogen werden, u.a. dadurch dass die Anzahl der staatlichen Überwacher, die dafür sorgen, dass die staatlichen Vorgaben auch unwidersprochen umgesetzt werden, z.B. im Hinblick auf ein Verbot bestimmter Aussagen oder auf die Umsetzung eines Fünfjahresplans, erhöht wird.

    talmon-totalitaere-demokratieVerlieren demokratische Systeme an Legitimation, dann hat dies entweder zur Folge, dass das politische Establishment ausgetauscht wird, oder es hat zur Folge, dass die Demokratie zum offen oligarchischen System mutiert und sich langsam aber sicher in Totalitarismus transformiert. Indikatoren für Letzteren sind z.B. eine Ausweitung staatlicher Überwachung und Kontrolle, zumeist unter dem Vorwand, die Bevölkerung oder die Jugend vor Furchtbarem schützen zu müssen….ALLES LESEN !!!!!

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