AfD plant Treffen aller möglichen Bundestagsabgeordneten der Partei

Die AfD rechnet mit dem Einzug von rund 70 Abgeordneten in den Bundestag. Alle möglichen künftigen AfD-Abgeordneten sollen sich bereits im Vorfeld treffen.

Von Redaktion

Die AfD plant bereits ihre personelle Aufstellung für die Zeit nach der Bundestagswahl. Das berichtet "Bild" unter Berufung auf intern in Umlauf gekommene Dokumente. Demnach wurden "alle zukünftigen Abgeordneten in Berlin" bereits zu einer konstituierenden AfD-Bundestagsfraktionssitzung eingeladen, die den "Bild"-Informationen zufolge für zwei aufeinanderfolgende Tage – den 26. und 27. September – angesetzt ist.

Wie die Zeitung weiter berichtet, plant die AfD einen Fraktionsvorstand mit ein oder zwei Fraktionsvorsitzenden, drei bis vier parlamentarischen Geschäftsführern und vier bis fünf stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden. Erwartet wird in der Partei darüber hinaus, dass die AfD einen Vizepräsidenten des Bundestags stellt, der Kraft Amt Mitglied des Fraktionsvorstandes wird. Für diesen Posten war zuletzt die Parteivorsitzende Frauke Petry ins Gespräch gebracht worden.

Die AfD rechnet den Informationen von "Bild" zufolge intern mit einem Ergebnis von zehn Prozent der Stimmen, was ihr den Berechnungen zufolge circa 70 Abgeordnete einbringen würde. Wie die Zeitung weiter berichtet, soll sich als mögliche Parlamentarische Geschäftsführerin der AfD unter anderem die bisherige EU-Abgeordnete Beatrix von Storch bereithalten. Eine Bestätigung dafür war zunächst nicht zu erhalten. Gleichzeitig hält sich der thüringische AfD-Fraktionsvorsitzende Björn Höcke ungeachtet des gegen ihn laufenden Parteiauschlussverfahrens eine Kandidatur als mögliches künftiges Bundesvorstandsmitglied offen.

Höcke antwortete "Bild" auf die Frage, ob er beim Bundesparteitag im Dezember in Hannover für den Bundesvorstand kandidieren will, darüber habe er "noch nicht entschieden". Nach Informationen der Zeitung gibt es auf dem äußersten rechten AfD-Parteiflügel Pläne, nach einer Neuzusammensetzung des Bundesvorstands unter der möglichen Beteiligung Höckes das Parteiausschlussverfahren gegen den Thüringer zu stoppen. Der AfD-Co-Vorsitzende Jörg Meuthen, der bereits eine Kampfkandidatur gegen seine Kollegin Frauke Petry angekündigt hatte, wollte sich auf Anfrage der Zeitung nicht dazu äußern, ob er bereit ist, sich gemeinsam mit Höcke in den nächsten Bundesvorstand wählen zu lassen.

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24 Kommentare

        1. Man sollte den Bär erst mal im Sacke haben, bevor man ihn aufteilt. Als ich sprittig war rechnete man- ein paar Tage vorher -auch mit der doppelten Zahl an Wählerstimmen.. Wenn man sich wieder verrechnet haben sollte, wen will man dann anklagen. Ich glaube auch die 10% nicht! Mir kommt das alles ein bißchen kindlich vor. Let´s wait and see!!

      1. Millionen Stimmen kann man nicht unter den Tisch fallen lassen. Die 10% sind garantiert. Eher werden es 12%. Die Partei ist im Aufwind und es gibt noch fast 50% unentschlossene Wähler.

  1. Vorab :

    Ein Zitat von Egon Bahr, von 1972 bis 1976 Minister in der Regierung Willy Brandt[wp], der 2009 in der Zeit von einem "Unterwerfungsbrief" berichtet, den Willy Brandt vor seinem Amtsantritt gegenüber den westlichen Siegermächten zu unterzeichnen hatte. So sagt er:

    Zitat :

     

    «Brandt war wichtiger, zu berichten, was ihm "heute passiert" war. Ein hoher Beamter hatte ihm drei Briefe zur Unterschrift vorgelegt. Jeweils an die Botschafter der drei Mächte – der Vereinigten Staaten, Frankreichs und Großbritanniens – in ihrer Eigenschaft als Hohe Kommissare gerichtet. Damit sollte er zustimmend bestätigen, was die Militär­gouverneure in ihrem Genehmigungs­schreiben zum Grundgesetz vom 12. Mai 1949 an verbindlichen Vorbehalten gemacht hatten. Als Inhaber der unkündbaren Sieger­rechte für Deutschland als Ganzes[wp] und Berlin hatten sie diejenigen Artikel des Grundgesetzes suspendiert, also außer Kraft gesetzt, die sie als Einschränkung ihrer Verfügungs­hoheit verstanden. Das galt sogar für den Artikel 146, der nach der deutschen Einheit[wp] eine Verfassung anstelle des Grundgesetzes vorsah. […] Brandt war empört, dass man von ihm verlangte, einen solchen "Unter­werfungs­brief" zu unterschreiben. Schließlich sei er zum Bundeskanzler gewählt und seinem Amtseid verpflichtet. Die Botschafter könnten ihn wohl kaum absetzen! Da musste er sich belehren lassen, dass Konrad Adenauer[wp]diese Briefe unterschrieben hatte und danach Ludwig Erhard[wp] und danach Kurt Georg Kiesinger" (http://de.wikimannia.org/Kanzlerakte)

    ——————————————————————————————-

    und Helmut Schmidt und Helmut Kohl und Gerhard Schröder und Angela Merkel werden auch unterschrieben haben !

    Die AfD wird als wirkliche Opposition im Bundestag dringend gebraucht ————— aber bei einer möglichen Regierungsbeteiligung auch  nicht über Wasser gehen sondern nur mit selbigem kochen können, wobei  die westalliierten Siegermächte des WKII die Keimfreiheit des Wassers – insbesondere gegen den Virus des Stamms NATIONAL – sicherstellen, notfalls mit ca. 75000 angloamerikanischen Soldaten + 20 A-Bomben !

     

     

     

    1. Das ist durchaus möglich.

      Denn auch Christoph Hörstel spricht bereits offen von Wahlfälschung und sagt, die AfD sei bei Landtagswahlen, speziell in Sachsen-Anhalt bei der Wahl betrogen worden. Und da hatte sie schon über 20%.

      Man kann auch so spekulieren: Wenn die MSM der Altparteien die AfD trotz der geplanten Wahlfälschung auf 10% verordnen, dann sind 20- oder gar 30% reale Werte gar nicht so abwegig.

      Ein Lichtblick: Christoph Hörstel hat angekündigt mit seiner Deutschen Mitte die Wahl möglichst komplett überwachen zu wollen. Ich bin gespannt, was dabei rauskommt!

    1. Hörstel will unter anderem die Zentralrechner, wo die Werte zusammenlaufen kontrollieren. Und dort liegt vermutlich die größte Möglichkeit der Wahlfälschung.

      Das kann größere Wahlfälschungen sehr erschweren bis unmöglich machen.

      Merkels Wiederwahl ist also noch gar nicht so sicher.

  2. Indem wir alle um 18.00 Uhr beim Auszählen und Weitermelden zusehen oder als Wahlhelfer melden!!!

    Außerdem hat die OSZE Ja gesagt zur AfD-Anfrage der Wahlbeobachtung!

    Die letzte Wahl war mit 4,9 Fälschung. Außerdem wurde durch ein internat. Forscherteam fetsgestellt dass im  Untersuchungszeitraum ab 2006 bis 2014 immer gefälscht wurde.

  3. Unsere Zuckermaus und ihre Saftschubser sind mir jedenfalls auffälligst entspannt. Lassen wir uns überraschen, was sie als letzte Allzweckwaffe im Köcher haben !

  4. Vor allen Dingen ist von der Briefwahl abzuraten ! Kann man einer Partei trauen, die einen Bundestrojaner in die PCs einschleusen will, anstatt kluge Politik zu machen ? Würden diese Pfeifen, nicht jeden hier reinlassen und die Justiz besser besetzen, brauchten sie nicht die ganze Bevölkerung auszuspionieren. 

  5. Deutschland braucht die AfD und keinen Bundestrojaner um die Bevölkerung auszuspionieren. Und von der Briefwahl würde ich ohnehin abraten. Denn wer das Volk ausspionieren will, schreckt auch vor Wahlbetrug nicht zurück. Wenn man jeden Hering hier rein lässt, dann muss man sich nicht wundern, wenn es hier  so stinkt. "Wir schaffen das" nur die Justiz schafft es nicht mehr. Die ist jetzt schon geschafft durch Blödmensch Merkel.

  6. 2013 nicht vergessen und dieses Mal mit aller Macht dagegenhalten: "4,9 Prozent"

    Der Wähler wird jedesmal brutal verschaukelt und immer besonders zuletzt; "das letzte Mal".

    Zuletzt, 2013, wäre die AfD mit Leichtigkeit eingezogen, hätten die Verbrecherparteien sich nicht wieder mit ihrer kriminellen Dreistigkeit mit ca. + 2 Millionen Stimmen für die Merkel-Bagage und mit ca. + 1 Million Stimmen für die Roten bedient.

    Der großen Fälschungen erfolgen bei der Zusammenlegung der Einzelauszählungen.

  7. Abgesehen von prozentualen Ergebnissen, sollte es doch langsam allen CDU/CSU Wählern dämmern, daß sie von einer Diktatorin beherrscht werden, die auch noch öffentlich vertritt, daß sie eine alternativlose Politik betreibt, was einer Diktatur gleichkommt, und das Deutsche Volk bis auf alle Ewigkeit ein Recht auf eine Demokratie verwirkt hat, wie bereits von ihr auf einem CDU Parteitag 2006 geäußert. Und sowas wird auch noch 2017 gewählt!

     

  8. Wenn es die AfD wirklich ernst meinen würden, dann hätten diese Gutmenschen schon längst darauf hingewiesen das alle Wahlen seit 1956 UNGÜLTIG sind !

    Aber die Asozialen für Deutschland (AfD) machen den Wahlbetrug mit und sind auch nur unter Knute der NWO-Freaks, aber die Leute die auf diesem Verein (Parteien sind nunmal NUR Vereine) bauen werden noch mächtig Entäuscht werden.

    1. Die AfD kann garnicht auf ungültige Wahlen seit 56 hinweisen, weil sie eben nicht ungültig waren und sind. Lies das Urteil vom BVG halt mehrmals, irgendwann wird der Groschen schon fallen.

      Wenn dann auch noch der Groschen fällt auf dem geschrieben steht : "Wir verar.schen mal die Oppositionellen mit den krudesteten Theorien, die wir über die alternaiven Medien in Umlauf bringen, und die uns auch noch nebenbei helfen die Demokratie abzuschaffen.", dann biste auf dem richtigen Weg.

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