Zufall? Der IS breitet sich entlang der „Seidenstraße“ aus

China baut an der "Neuen Seidenstraße" und ganz "zufällig" breitet sich der "Islamische Staat" dort aus.

Von Marco Maier

Es ist lange bekannt, dass die USA islamische Extremistengruppen aufbauen und finanzieren, um so geopolitische Ziele umzusetzen. Die Taliban in Afghanistan und der "Islamische Staat" im Irak und in Syrien sind solche Beispiele. Wenngleich CIA & Co hierbei eher nach der "Zauberlehrling-Methode" vorgehen und dabei Geister rufen, die sie dann nicht mehr loswerden.

Die Ausbreitung des "Islamischen Staates" in Zentralasien ist wahrscheinlich auch so eine Saat, die ausgestreut wurde und danach im Wildwuchs für Chaos sorgt. Doch in Washington und in Langley weiß man, dass direkte militärische Interventionen in der Region in die Hose gehen werden – warum nicht die alte Methode anwenden und lokale Extremisten unterstützen?

So fällt auch die Entführung und Ermordung von zwei chinesischen Lehrern in der südwestlichen pakistanischen Provinz Belutschistan in die Reihe "zeitlich gaaanz zufällig passierender Vorfall" (wie auch der Maute-/IS-Angriff auf Mindanao, als Präsident Duterte gerade in Moskau war). Denn der Hafen von Gwadar in Belutschistan ist ein Verknüpfungspunkt von zentraler Bedeutung für den "China-Pakistan Economic Corridor" (CPEC). Einem komplexen und wachsenden System von Schienen, Straßen, Häfen und anderen Infrastrukturmaßnahmen, welches von China mit der pakistanischen Regierung zusammen aufgebaut wird, um das regionale Wirtschaftswachstum anzukurbeln und so auch langfristig neue Märkte für die chinesische Industrie aufzubauen.

Die USA unterstützen bereits klammheimlich die nationalistische Unabhängigkeitsbewegung in Belutschistan, welches enorme (größtenteils noch nicht ausgebeutete) Rostofflager besitzt. Zudem ist die Provinz, die in etwa so groß ist wie Deutschland, zwischen dem Iran und Pakistan geteilt – wie eben auch das sunnitische Volk der Belutschen (siehe Karte) in der Provinz selbst, aber auch im angrenzenden Iran und teils noch im südlichen Afghanistan lebt. Damit ließe sich ein Stellvertreterkrieg mit dem Iran führen. Wenn da der "Islamische Staat" noch eine Rolle spielen kann – warum nicht?

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Für den Deep State ist ein Konflikt in der Region nur förderlich: Einerseits um so die wirtschaftspolitischen Ambitionen Chinas zu stören, andererseits um so auch den Iranern einen weiteren Stachel ins Fleisch zu setzen, sollte es einen Staat Belutschistan geben, dem auch die rund eine Million iranischen Belutschen beitreten möchten.

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10 Kommentare

  1. Keine gute Idee der Ziocons und deren Deep State den Drachen und den Bären weiter zu reizen.

    Ein gerupfter und verbrannter Adler könnte früher oder später deas Ergebnis sein…

  2. China hat super gegen Merkels Schariafreunde geschaltet! Reisepesse der Uiguren werden eingezogen, Bärte verboten und die Kinder werden vor Merkels kopfabschlägern geschützt. Nieman darf unter 18 in die Verblödunksstationen wie Moscheen.

  3. Wer solche Länder wie China oder Russland beherrschen will, muss alle Völker vereinen können, und es sind immer nur die NGO-gesteuerten Protestbewegungen , die das zu verhindern versuchen und das zeichnet unsere "westliche Wäärtegemeinschaft" aus. Lasst doch die Menschen endich so leben, wie sich es möchten. Wir sind doch nicht das Absolute in dieser Welt.  Was maßen wir uns eingentlich an.

  4. Na ja, die asiatischen Völker werden den IS sicher nicht mit Teddybärwerfern willkommen heißen! Die wissen noch was ein Feind ist und ihn entsprechend behandeln.

  5. Offener Brief an Merkel: Hochrangige ehemalige US-Beamte fordern Kursumkehr der NATO

    https://deutsch.rt.com/europa/39329-offener-brief-an-merkel-hochrangige/

    Wenn sich Stimmen, die Russland nahestehen, kritisch zum kommenden NATO-Gipfel in Warschau äußern, überrascht das wenig. Spätestens aber, wenn eine Vereinigung US-amerikanischer Geheimdienst-Veteranen einen Appell an die Politiker des Westens richtet, sollte man den Worten Gehör schenken. Der ehemalige Berater des US-Präsidenten Ray McGovern und zahlreiche seiner Kollegen wenden sich in einem offenen Brief an Angela Merkel und warnen vor einer Politik der Eskalation.

    Auch in dem aktuellen Schreiben an die Kanzlerin steht die Russland-Strategie des Westens im Fokus. Die NATO-Osterweiterung, Truppenaufstockungen und Manöver an den Grenzen zu Russland, können – beabsichtigt oder unbeabsichtigt – schnell zu einer Eskalation führen. Ein Spiel mit dem Feuer, das zu deutlichen Worten führt..….ALLES LESEN !!!

    Ronja kommentiert

    Warum wird dieser Brief an Merkel gerichtet? Es dürfte sich um ein Schauspiel handeln, mehr nicht.

    Gerade amerikanischen Geheimdienst-Veteranen dürfte wohl bekannt sein, dass Merkel keinerlei Kompetenzen besitzt um etwas zu verändern.

    Es ist lächerlich, dass ausgerechnet die amitreueste Versallin etwas verändern soll, was im Auftrag der USA ständig geplant und durchgeführt wird.

    Detlev kommentiert

    Die Kanzlerin ist den Interessen der USA vollkommen ausgeliefert.

    Es gibt in den USA eine Rosenstolzkartei und diese Kartei ist für die Kanzlerin so wichtig geworden für ihr eigenes politisches Überleben, dass sie sogar das eigene Volk an den Rand einer atomaren Katastrophe führen kann und auch wird.

    Fakt ist eines aber.Solange die Merkel in Deutschland durch die Amis erpressbar ist, solange wird Deutschland Vasall der USA bleiben und somit auch immer die Gefahr einer Vernichtung der Deutschen besteht.

    Nestor kommentiert

    .

    Gerhard Schröder war von Anfang an nicht dieser Arschkriecher wie Merkel.

    Vielleicht ist er deshalb früh ausgeschieden, nach dem Merkel hinterrücks in US den Kniefall machte.

    Nichts desto Trotz, hat er gute Aussenpolitik gemacht, aber die Deutschen (Rentner, Kleinverdiener) sehr viel schlechter gestellt.

     

    Ossi kommentiert

    Die Bürger fragt ja keiner, ich bezweifelt das die Amis noch annähernd 50% Zuspruch in den Bevölkerungen weltweit haben.

  6. Soros und Merkel zum Neuen Jahr – Die Antworten von Unten stehen noch aus

    https://de.sputniknews.com/politik/20170103314005770-soros-merkel-neuesjahr/

    Kühl und gelassen sagt uns der Multimilliardär George Soros zum Jahresende auf einer ganzen Seite der WELT die Wahrheit ins Gesicht: „Die Globalisierung hatte weitreichende wirtschaftliche und politische Folgen. Sie erhöhte die Ungleichheit sowohl innerhalb der armen als auch innerhalb der reichen Länder.“

    Von der Höhe eines 25-Milliarden-Dollar-Vermögens aus lässt sich das leicht und locker sagen. Von der Klarheit des Herrn der Finanzoligarchie weit entfernt speist uns Angela Merkel per Neujahrs-TV-Auftritt mit diesem Satz ab: „Zu dem, was mir Mut für unser Deutschland macht, gehört auch unsere soziale Marktwirtschaft. Sie lässt uns Krisen und Veränderungsprozesse besser meistern als jedes andere Wirtschaftssystem auf der Welt.“ Soros stattet seine Perspektiven immerhin mit einem Teil der Wahrheit aus. Die Kriege im Ergebnis der Globalisierung lässt er aber lieber weg. Frau Merkel verzichtet gleich auf alles, was in die Nähe der Wahrheit führen könnte: Keine Kinderarmut, keine Altersarmut, sogar die noch bei Gauck obligaten Grüße an die tapferen Bundeswehrsoldaten überall auf der Welt fallen bei ihr weg: Man könnte ja auf Ideen kommen…..ALLES LESEN !!!!

     

     

    Michael kommentiert

    WAR-burg, Rothschild, Rockefeller, Soros und wie sie noch alles heissen, ich hoffe Trump wird auch da einmal überprüfen, woher die alle so unermesslich reich sind!

    Diese Familien haben schon X Kriesen und Bankcrash's überstanden und sind daraus noch viel mächtiger und reicher wieder auferstanden…mit ständigen Gewinnen aus den US-Kriegen !!!!

     

     

    Lothar kommentiert

    Soros dieser Bastard, wird Zeit dass er seinen Weg in die Hölle antritt, denn er hat mit seinen Treiben genug Opfer geschaffen…die Merkel kann ihn gleich nachfolgen..!!!

    Dieser Verbrecher beherrst die Politik der USA und der EU durch einsatz der ganzen Vasallen – Politiker !!

     

     

    Frank kommentiert

    Als einer der Initiatoren des "Wandels" weiß er natürlich Bescheid!

    "„Das Fehlen von Strategien zur Umverteilung ist die Hauptquelle der Unzufriedenheit," Er meint in meinen Augen damit wohl das wir mehr arbeiten sollen für das Kapital !!!!

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