Das eigene Dach über dem Kopf wird für immer mehr US-Amerikaner zum Luxusgut. Das zeigen neue Erhebungen. Die schrumpfende Mittelschicht macht sich bemerkbar.

Von Marco Maier

Ein eigenes Häuschen oder eine eigene Wohnung zu besitzen, gehört auch zum "American Dream". Doch für immer weniger US-Amerikaner – nicht nur infolge der geplatzten Immobilienblase – ist dieser Traum erreichbar. Selbst Mietwohnungen werden zunehmend zum Luxusgut.

So gleicht die US-Mittelklasse nicht nur einem Schneemann in der warmen Frühlingssonne, auch können sich immer weniger US-Amerikaner überhaupt ein Dach über dem Kopf leisten. Es wird für die Menschen einfach zu teuer.

Der jüngste Harvard Housing Report besagt: Noch im Jahr 2001 konnten sich demnach knapp 16 Millionen Amerikaner ihr Heim eigentlich nicht mehr leisten, im Jahr 2015 waren es bereits 38 Millionen. Sie gaben demnach mehr als 30 Prozent ihres Einkommens fürs Wohnen aus – für US-Verhältnisse ein hoher Wert.

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Mit der Situation in Deutschland oder Österreich, wo die Wohnkosten ebenfalls einen hohen Anteil der Einkommen ausmachen, ist das nicht wirklich zu vergleichen, zumal dort beispielsweise die medizinische Versorgung weitestgehend von der Sozialversicherung übernommen wird. Auch sind andere Steuern, wie jene für Autos beispielsweise, in einigen US-Bundesstaaten deutlich höher.

Die US-amerikanische Gesellschaft sieht sich zusehends einer finanziellen Erosion gegenüber. Weniger als die Hälfte der Bürger zählt noch zur Mittelschicht – und theoretisch zählt man selbst mit einem Einkommen knapp über dem Mindestlohn (je nach Bundesstaat) schon dazu. Und das, obwohl diese Löhne nicht ausreichen und sich viele Menschen Zweit- und gar Drittjobs suchen müssen, um überhaupt noch über die Runden zu kommen.

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10 KOMMENTARE

  1. haben sie doch so gewollt.kopf in den sand stecken und sich nicht informieren, schwups stehn se im regen.

    und hier läufts auf das selbe raus, schau über n teich und du kannst hier die zukunft vorraus sagen

    • In der DDR sagte man: "Von der Sowjetunuion lernen heist siegen (siechen) lernen!  

      Warum soll es nicht heute heisen:" Von den USA lernen, heist……………………………..!" ?                                  

  2. Find ich toll-der asoziale ja sogar primitive Ami hat sich nichts besseres verdient……

    Sie sind ja stolz auf ihrer Milliardäre schon seit immer!! Früher warens halt >Millionäre.

  3. Den gesamten G20 Gipfel hinter Gittern und ihnen eine  Gehirnwäsche verpasst. Das wäre schon ein Anfang.

    Satire !

  4. In der  NWO wird privater Wohnraum irgendwann zum Luxus, der nur noch den Eliten oder besonders verdienten Funktionären vorbehalten sein wird. Womöglich muss die Masse der Erwerbstätigen, die ohnedies mehrere Jobs gleichzeitig machen muss, wieder auf ein altbewährtes Beherbergungsmodell aus der Zeit des Frühkapitalismus zurückkommen, nämlich den Schlafplatz des "Kostgängers". Für ein paar Stunden Schlaf in einer gemieteten Koje, ein karges Essen und den Rest des Tages Arbeit für den jeweiligen Dienstherren. Der systemkonforme Nachwuchs dürfte wenig Probleme mit dieser neuen "Herausforderung" haben.

    • "Der systemkonforme Nachwuchs"

      Das Modell, nachem es mit dem Alter Aufstieg und zunehmendes Einkommen gab, wurde umgekehrt . Wenn dies dem Nachwuchs klar wird , sind sie gegen den Neuen Nachwuchs ausgetauscht .

      Ein menschenverachtendes System , wie es immer wieder von ideologisch Besessenen gehandhabt wird, um mit Zugriff auf den Nachwuchs von Geburt an " den neuen Menschen " zu züchten .

  5. In Deutschland mittlerweile nicht anders, das selbst viele Mietwohnungen besonders in Großstädten zum Luxusgut wird. 

    Nur wer noch ländlicher lebt, hat noch das Glück günstiger zu wohnen. Aber da ist das Problem mit der Arbeit, die man auf dem Lande kaum noch findet. 

    Die Merkelregierung hat die letzten 12 Jahre statt mehr- immer weniger für bezahlbaren Wohnraum gesorgt. Und der staatliche  Wohnraum der jetzt gebaut wird – ist NICHT für das eigene Volk, nein, der wird für Merkels illegale Gäste gebaut – in der Hoffnung das sie ALLE bleiben ( wenn man ihnen alles schenkt ) wofür aber das eigene Volk arbeiten gehen muss um es sich leisten zu können. 

     

    • Das ist das Land, in dem wir leben und die Meisten wollen es so. Wenn die aufwachen, ist es zu spät für alle.

  6. Wer nur 30% seines Einkommens für Wohnen aufwenden muss, ist in D ein Glückspilz!

    In Deutschland wohnen die meisten Menschen zur Miete. Im Schnitt liegt die Quote für Warmmiete vom Netto-Durchschnittseinkommen/Kopf zwischen 45-60%, je nach Region und  Ballungsraum. Zu den Wohnkosten zählen natürlich auch Posten, wie GEZ, Telefon, Strom, Versicherungsprämien (falls vom Vermieter verlangt), separat anzumietende Stellplätze, Parkausweise usw. Das läppert sich.

    Im Gegensatz zum Jammer-Ammi, der einmal im Jahr seine Steuererklärung selber würfelt – also "maximalen Gestaltungsspielraum" hat und zudem keinerlei andere Abzüge kennt (für Soli-, Kirchen- & Rentenschwindel) ist der Deutsche echt besch*ssen dran!

    Erst bucht ihm der Fiskus via Selbstbedienung 50% von den monatlichen Kröten weg.
    Vom Restgeld (=Netto) bucht dann der Vermieter 50% weg.
    Und von den 25%, welche dem Michel zum jeweils 2. des Monats noch übrig sind, bedient er:

    19% Umsatzsteuer (7% auf Futter & Bücher)
    70% Mineralölsteuer (Doppelbesteuerung inkl.)
    80% Tabaksteuer
    Schaumweinsteuer, Hundesteuer, Kfz-Steuer, Versicherungssteuer, Energiesteuer, Vergnügungssteuer usw. usw.

    MIR KOMMEN GLEICH DIE TRÄNEN für die armen Amerikaner !
    (…die nur 12 Kreditkarten im Schnitt dauerbelasten)

     

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