In den nunmehr 241 Jahren ihres Bestehens haben die Vereinigten Staaten von Amerika in mehr als 220 Jahren Kriege geführt.

Von Marco Maier

Die Vereinigten Staaten von Amerika bezeichnen sich selbst als "Leuchtfeuer der Freiheit" und der Schützer von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten rund um den Globus. Stets dazu bereit, für die Unterdrückten aufzustehen und zur Not auch zu kämpfen. Und so sehen sich die US-Soldaten auch heute noch als "strahlende Helden" – selbst wenn sie in ihren Militäroperationen unzählige Kriegsverbrechen begangen haben.

Doch all dies ist nur eine Schimäre. Ein Trugbild ohne realistischen Hintergrund. Denn in all den Jahren ihres Bestehens haben die Vereinigten Staaten so viele Kriege und militärischen Interventionen geführt, die zuerst der Vertreibung und Ausrottung der Indianer auf dem eigenen Kontinent und dem beanspruchten Territorium galten und sich danach auch zunehmend nach Europa, Asien und Afrika verlagerten.

Vor allem jedoch zeigte es sich bald, dass die einstigen britischen (bzw. französischen oder spanischen) Kolonien, die sich zu einem eigenen Staat umformten, zwar nicht direkt als Kolonialherren aufspielen wollten (wenn man die Philippinen weglässt, die US-Kolonie waren), aber zunehmend als solche verhielten. Allerdings mit dem Unterschied, dass es hierbei nicht – wie früher bei den europäischen Kolonialmächten – um die Eroberung von Ländereien ging, sondern um die Machtausweitung der US-Unternehmen. Die Kriege der letzten Dekaden waren faktisch nur noch "Wall-Street-Kriege".

Wo man auch hinblickt: Viele der aktuellen Konflikte (Afghanistan, Libyen, Syrien, Irak…) sind das Resultat der US-Einmischung während der letzten Jahre. Und es ist davon auszugehen, dass auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten noch einige Kriege unter US-Beteiligung stattfinden werden. Aktuell sieht es so aus, als ob Nordkorea und der Iran als nächstes auf der Liste stehen. Aber auch Katar ist ein "guter" Kandidat für eine Aktion.

Loading...

Was in der Auflistung der US-Kriege (siehe hier bei Wikipedia) allerdings fehlt, sind die vielen CIA-Operationen rund um den Erdball. Putsche bzw. Regime Changes gehören nämlich eigentlich auch zu solchen feindseligen Attacken auf andere Länder. Nimmt man diese noch hinzu, wird die ganze Liste noch deutlich länger. Und so ein Staat darf sich mit Unterstützung der europäischen Staaten und anderer Länder als "Weltpolizist" ("Weltrichter und "Welthenker" zugleich…) aufspielen?

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

11 thoughts on “USA – Eine Geschichte voll von Kriegen und Interventionen”

      1. das hat auch keiner gesagt, aber ich kann , außer meine stimme dagegen erheben, nichts tun.ich muß also drauf hoffen, das die sich mal verschlucken, und daran zu grunde gehn.

        1. Dann erhebe weiter deine Stimme und hör bitte nicht auf damit. Mir geht es oft genauso und auch wenn es mir dann schon beim Hals heraus hängt, ich werde dies weiter und weiter anprangern wo immer ich kann ! Hab zu meiner Frau schon gesagt "sollte ich irgendwann einmal dazu schweigen, dann fühl bitte meinen Puls, weil wahrscheinlich hab ich da schon das Zeitliche gesegnet" 🙂

          p.s.: was Neues ? Nun vielleicht nicht neu und das steht  natürlich nicht bei Wiki, ist das Thema "versteckte Kriege". JSOC führt laut eigenen Angaben täglich mehr als ein dutzend Operation weltweit durch !

          Ich bezieh mich dabei nicht auf den Film sondern auf Reallife, denn "zum Glück" sind diese US-Boys so geil auf ihr "Erfolge", dass sich selbst ihr Commander mit breiter Brust vor eine Kamera stellt und sowas raushaut ^^

          Absurd und für mich völlig Irre….."täglich"…. 🙁  \(`0´)/

  1. Die Amis setzen das fort, was die Engländer, Franzosen, Niederländer, Spanier und Portugiesen über Jahrhunderte gemacht haben, bis ihr Stern unterging. Das gleiche wird auch den USA, deren Nachkommen ja mehrheitlich die Europäer sind, passieren, denn Länder zu erobern ist noch die leichteste Aufgabe, sie aber auf Dauer unter der Knute zu halten, dürfte weit schwieriger sein. Diese schmerzlichen Erkenntnisse mußten schon viele Usupatoren erleiden, warum soll es den Amerikanern besser ergehen.

    1. @ Achim "Letzte Zeile, warum soll es den Amerikanern besser gehen?"

      bringt dem unterjochten Teil derer, die sich beizeiten dagegen sträuben nichts. Diese sind und bleiben die grossen Verlierer. Unschuldig, weil sie von einer Mehrheit niedergeschmettert werden.

      Die sich wohin auch immer wälzende Masse, nach der entschieden wird, ist massgebend und die lautet: wir wollen Demokratie und wir beharren weiterhin auf Demokratie.

      Ist aus 9 von 10 Meinungen auszulesen. Sollen meinetwegen spuren und kuschen oder 1000 mal an die selbe Mauer rennen, in der Annahme, bein nächstenml sei das Ergebnis ein anderes. Das ist Wahnsinn pur!

      Erster Ansatz dies zu ändern: Wahlverweigerern, Kriminellen, Parasiten, Berufslügnern, Hochstaplern, Leuten nicht bei Verstand weil dement oder unzurechnungsfähig das Wahlrecht enteignen.

      1. Die Demokratie lebt davon, dass gewählt wird und die Mehrheit entscheidet. Du kannst auch Diktatur haben, aber glaub bloß nicht, dass die sich um deine Meinung schert, oder rein zufällig immer deinen Kurs fährt.

        Demokratische Abstimmungen sind gerecht. In einer Diktatur wird nicht abgestimmt, da bestimmen wenige über viele, also genau so, wie das, was wir hier nicht mehr wollen, die Scheindemokratie.

        Das kapieren aber nicht sehr viele !

        Man kann echte Demokratie nicht einführen, indem man ihre Reste abschafft, wie soll'n das gehn ? Das ist doch Paradox !

        … auch paradox : Du lehnst Demokratie ab, willst aber Wahlverweigerern das Wahlrecht entziehen – logisch, völlig unverständlich !

  2. Auf das Konto dieser Verbrecherorganisation gehen mehr wie 60 Millionen unschuldige Menschen seit Anfang an. Atombomben auf unschuldige Zivilisten, Massenmord an Deutsche Zivilisten, Massenmord weltweit. Ich mag die ganzen Länder nicht aufzählen die sie zerstört haben und Unheil Not Mord und Totschlag über unseren Planeten gebracht haben. Dagegen war dieser Adolf ein Waisenknabe sie haben ihn nur benutzt für ihre unsäglichen Verbrechen gegen die gesammte Menschheit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.