US-Unabhängigkeitstag – eine Farce

Heute feiern die Amerikaner ihren Unabhängigkeitstag. Doch statt Sklaven der britischen Majestät sind sie heute Sklaven der Finanzoligarchie.

Von Marco Maier

Am 4. Juli 1776 erklärten die britischen Kolonien in Nordamerika ihre Unabhängigkeit von London. Die Menschen wollten sich von den britischen Adeligen nicht mehr ihr Leben vorschreiben lassen und auch die vielen Auswanderer aus anderen europäischen Ländern sahen es nicht gerade als interessant an, ein neues Leben zu beginnen und dann nur erneut von gierigen Monarchen und deren Lakaien ausgebeutet zu werden.

Doch die Gründerväter des neuen Staates waren fast ausschließlich Freimaurer und hatten enge Beziehungen zu ihren Logenbrüdern auf dem alten Kontinent. Eine wirkliche Trennung war nie vorgesehen – man erkannte lediglich die Zeichen der Zeit und wusste, dass ein Unabhängigkeitskrieg faktisch unumgänglich war. Man darf sich also nicht wundern, dass die Vereinigten Staaten zusammen mit Großbritannien und den anderen ehemaligen britischen Kolonien Kanada, Australien und Neuseeland geheimdienstlich, militärisch und politisch eng zusammenarbeitet.

Unter dem Deckmantel eines demokratischen Systems konnten die alten Eliten der Ostküste ihre Macht auch in den folgenden Jahrzehnten und Jahrhunderten festigen und ausbauen. Auf den Blutadel folgte der Geldadel, der sich schlussendlich eben die gesamte Politik kaufte. Die politischen Repräsentanten waren zunehmend nicht mehr jene, die selbst als Teil der alten Eliten-Familien galten, sondern eingekaufte rhetorische Genies, Blender und Opportunisten.

Wenn sich einige US-Amerikaner darüber aufregen, dass die heutigen USA nichts mehr mit jenem Land gemein hätten, welches im Jahr 1776 die Unabhängigkeit erlangte, so haben sie zwar einerseits recht – andererseits jedoch dürfte dies genau das sein, was die Gründerväter der Vereinigten Staaten von Amerika wollten: Die absolute Macht für das Establishment und eine Scheinfreiheit für die Menschen, die der Illusion des "Land of the Free" und des "American Dream" erliegen.

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Die USA mögen vielleicht im Jahr 1776 ihre formelle Unabhängigkeit von der britischen Krone erlangt haben, doch schlussendlich wurden nur die Herren ausgetauscht. Selbst die Elite-Universität Princeton stellte im Jahr 2014  schon fest, dass die Vereinigten Staaten keine Demokratie (mehr) sind. Aber die Menschen halten lieber an ihren Illusionen fest. So auch an diesem 4. Juli.

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16 Kommentare

    1. @ Urmel

      Es wird Zeit, dass hier mal einige Begrifflichkeiten kritisch überdacht werden, denn sie haben sich im Laufe der Zeit doch merklich inhaltlich verschoben und sind in ihrer Bedeutung oft überlappend. Wer sind denn hier die Imperialisten, die Kolonialisten und die Freiheitlichen???? Wer???? Jeder Text über die amerikanische Geschichte, aber auch über die Geschichte anderer Länder wird letztlich unleserlich und missverständlich, wenn solche Begriffe nicht zumindest annähernd definiert oder zumindest deutlich beschrieben werden – und zwar für die heutig Zeit. Als nächstes gehören die neu definierten Begriffe mit denselben historisch verwendeten Begriffen in Geschichtstexten verglichen und die Differenzen aufgezeit. Ansonsten macht sich für den Leser nichts als verzerrtes Tohuwabohu breit, und jeder kann da grossklappig hineininterpretieren, was er/sie will.

      "Der Imperialist/Kolonialist/Rassist/National-Chauvinist

      Hierbei handelt es sich um die Einstellung, daß die eigene Kultur oder Ethnie anderen überlegen ist. Aus diesem Überlegenheitsgefühl heraus werden andere Länder besetzt, die Völker versklavt und ihre Arbeitskraft oder Rohstoffe ausgebeutet.

      Oft wird dieses Überlegenheitsgefühl religiös begründet, indem man selber sich als „Mensch“ sieht, während alle anderen nur „Untermenschen“ seien.

      Klassisches Beispiel für Imperialisten/Rassisten sind:

      Die Moslems während ihrer Eroberungsfeldzüge.

      Auch orthodoxe Juden sind klassische Rassisten, die für Nichtjuden den Begriff „Goyim“ benutzen, was übersetzt soviel wie „Vieh“ bedeutet.

      Die spanischen Conquistadores in Süd-und Mittelamerika.

      Die weißen Siedler in Nordamerika, die die Indianer ermordeten/vertrieben.

      Die Engländer, die z.B. Indien ausplünderten.

      Die Franzosen mit ihren Kolonien in Afrika.

      Die Belgier mit ihren Kolonien in Afrika; im Kongo haben die Belgier während ihrer Herrschaft etwa 10 Millionen Kongolesen abgeschlachtet. (<– Interessanter Link!)

      Die derzeit aktivste imperialistische Macht sind sicherlich die Vereinigten Staaten, die nach einem immer wiederkehrenden Schema Länder destabilisieren, in einen Krieg stürzen, besetzen und dann letztlich ausplündern, um ihren Rohstoffhunger zu befriedigen.

      Wie man sieht, findet man Imperialisten in fast jeder Religionsgruppe; besonders häufig jedoch bei Christen, Moslems und Juden.

      Das ist leider Fakt."

      Nationalisten, Patrioten und Antideutsche
      https://killerbeesagt.wordpress.com/2014/05/01/nationalisten-patrioten-und-antideutsche/

       

      1. Die Außenpolitik der USA im Nahen Osten wird maßgeblich von Juden initiiert. Man muss also bei all den von dir aufgeführten Punkten nochmal genau dahinter gucken, wer eigentlich wirklich kolonialisiert, geplündert, vertrieben und gemordet hat.

        Im Laufe der Geschichte jeder Nation, finden sich doch immer wieder Strippenzieher, die man garnicht vermutet hätte.

        Es ist leider nicht immer alles so, wie es auf den ersten Blick erscheint. DvB konnte uns ja dahingehend schon einige Augen öffnen – Dankenswerterweise !

      2. @Elisa

        Stimme in vielen Punkten zu. Was die Nordamerikaner mit den Ureinwohnern gemacht haben ist in Bezug auf Humanität und Quantität in ihren furchtbaren Handlungen in vorderster Reihe einzuordnen. Das dann diese Menschen auch noch mit dem Begriff Indianer entehrt wurden spottet jeder Beschreibung und diese stolzen Völker mußten auch noch diese Schmach zusätzlich erleiden und bis heute hat sich nach meinem Kenntnisstand noch kein einziger weißer Präsident für dieses Morden und Vertreiben entschuldigt. Vielleicht wäre es auch mal angebracht selbst in sich zu gehen und aufgrund der eigenen Schuld mehr Demut zu zeigen um der Welt zu beweisen, daß man sich auch ändern kann und will. Sieht allerdings derzeit nicht danach aus.

  1. Doch die Gründerväter des neuen Staates waren fast ausschließlich Freimaurer und hatten enge Beziehungen zu ihren Logenbrüdern auf dem alten Kontinent.

    In folgendem Blogbeitrag hatte ich mich im Januar 2016 mit dem Zusammenhang zwischen dem Phänomen der Masseneinwanderung und dem Einfluss von Freimaurern beschäftigt:

    https://valjean72.wordpress.com/2016/01/31/masseneinwanderung-und-freimaurer/

     

    Mein letzter Blogbeitrag hat jetzt nichts direkt etwas mit dem Thema zu tun, ist aber dennoch wichtig, wie ich finde. Daher erlaube ich mir auch diese Beitrag hier zu posten.

    https://valjean72.wordpress.com/2017/07/02/von-historischen-zeitungsmeldungen-graeuelpropaganda-und-einer-magischen-zahl/

     

     

     

    vv

  2. „Aber die Menschen halten lieber an ihren Illusionen fest.“

    So auch hier. Immer brav in die Wahlkabinen laufen und mit Blankovollmacht (Wahlkreuz) um Nachschlag betteln gehen. Auch wenn man sieht, wie alles draufgeht, dann wünscht man sich drei andere Buchstaben. Die machen das ganz sicher besser. (Was sie definitiv tun!)

    1. … von deiner "Blankovollmacht" krieg ich noch mal Albträume !

      Dabei bist Du es, der sie ausstellt, mit deiner Nichtabgegebenen Stimme kann man machen was man will !

      1. @Spitzellisa:

        Aber die Mehrheit hat doch 2013 gewählt, und dafür gaaaanz viele Bunte bekommen, die sie eigentlich NICHT bestellt hatten, die aber in der Blankovollmacht enthalten waren.

        Wenn ich meine Stimme nicht in einer Urne beerdige, habe ich sie üblicherweise noch.

        1. nein, Du hast sie nicht mehr, sie verfällt nach der Wahl für dich ungenutzt.

          deine Wahlstimme taugt nur zum wählen, man kann sich keine Brötchen dafür kaufen.

          prüfst du denn auch nach der Wahl, ob deine von dir ungenutze Stimme, nicht doch verwendet wurde ?

          hätten die Nichtwähler 2013 alle gewählt, könnte es gut möglich sein, dass das Ergebnis anders ausgefallen wäre.

          außerdem sah in 2013 vieles noch ganz anders aus, heuer ist die letzte Wahl zu der du dich noch äußern kannst. In nochmal vier Jahren ist die Demokratie mit Wahlrecht vollständig abgeschafft.

          aber das weißt du ja schon !

           

          1. Dass jeder POlitiker an seinem Leben hängt, dürfte klar sein. Das ist aber sehr in Gefahr, wenn er nicht im Sinne der Mächtigen im Hintergrund regiert. (Geheimdienste) Somit stehen nur Marionetten zur Wahl. Diese rechtfertigen ihre Entscheidungen mit der  Zahl der Zustimmungen von Menschen, die von Marionetten regiert werden wollen. (Wahlkreuze)

            Credo: Je höher die Wahlbeteiligung ist, desto schlimmer wird gegen das Volk regiert. Je niedriger die Wahlbeteiligung ist, desto mehr muss sich der Politiker vor dem Volk fürchten, denn auch seine Leibwächter sind Wähler, deren Motivation nachlassen könnte.

             

          2. Das ist albern. Leibwächter arbeiten wie das Militär, die Polizei uns. usf. für Geld und nicht für Ideologien oder gute Worte. Und wären es keine Einheimischen, dann wären es eben ausländische Leibwächter. Die Spezie lässt sich immer auftreiben.

            … und was soll denn heißen : je höher die Wahlbeteiligung, desto schlimmer die Repressalien ? Soll das etwa heißen, weil Gegenwind kommen könnte, halten wir das Maul und gehen auch nicht wählen ?

            Kuschen um des lieben Friedens Willen ???

            … na also sag mal, das kann jetzt aber nicht dein ernst sein !

             

          3. Je höher die Wahlbeteiligung, desto höher die Forderungen an die Bevölkerung, weil sich die „Gewählten“ eines großen Rückhaltes aus der Bevölkerung sicher sein können. Also Steuererhöhungen, höhere Quoten an Wirtschaftsflüchtlingen, weiterer Stellenabbau bei der Polizei und Heer, weil die Kosten dafür in der eigenen Tasche… usw.

            Wenn du Nichtwählen als Kuschen verstehst…..Frag einfach die Franzosen.

  3. Da feiern nur die Weißen ihren Unabhängigkeitstag, die Indianer sehen das bis heute sicherlich anders. Was für eine verlogene Welt.

  4. Die Wahl Trumps zeigt aber ein Problembewußtsein in der Mehrheit der Bevölkerung, denn Trump war ja mit dem Wahlversprechen angetreten, Washington von der Wallstreet zu säubern – was dieser Blender nachher aber nicht tat.

    Die Amis müßten sich jetzt einen Präsidentschaftskandidaten suchen, der eine Direktdemokratie nach Schweizer Vorbild einführen will.

    Direktdemokratie – die Alternative zur Plutokratie.

  5. Hat da nicht Will Smith die Erde von den Aliens befreit. Der Dokumentarfilm lief erst wieder neulich.

    Also das kann man wirklich feiern.

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