Syrien: Trump erlaubt keine US-Waffenlieferungen mehr

Das von Obama initiierte Programm, welches syrischen Islamisten US-Waffen versprach, wird nun von Trump eingestellt.

Von Marco Maier

Im Jahr 2013 beschloss man in Washington, den islamistischen "Rebellen" in Syrien offiziell Waffen zu liefern, welche damit gegen die Regierungstruppen kämpfen sollten. Nun stoppt US-Präsident Trump das von seinem Amtsvorgänger initiierte Programm, in dem brutale Menschenschlächter als "moderate Rebellen" bezeichnet wurden, um so die Lieferung von Kriegsgerät zu rechtfertigen.

Wie die "Washington Post" berichtet, habe Donald Trump die Entscheidung bereits vor einem Monat nach einem Treffen mit CIA-Direktor Mike Pompeo und seinem Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster getroffen. Dies war zu jener Zeit, als die USA und Russland eine Waffenruhe für den Südwesten Syriens ausverhandelten.

Dieser Schritt dient laut Regierungsbeamten auch dazu, die Zusammenarbeit mit Russland in dem vom Krieg zerrütteten Land zu verbessern, um so auch zu einem Ende des Abschlachtens beizutragen. Trump hofft, so eine bessere Verhandlungsbasis mit Putin zu schaffen, zumal das militärische Eingreifen Russlands ab 2015 eine Wende im Kriegsverlauf mit sich brachte und der "Islamische Staat" dadurch massive Verluste erlitt.

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Loading...

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

15 Kommentare

          1. Jaja, „Frau“ Kahane, Eckart (ohne ‚h‘ ^^) ist einer von euch. Brauchst du doch nicht rauszukehren. Wer hier aufmerksam liest, weiß das längst.

  1. Der Entschluß dürfte aus der Aussichtslosigkeit der Situation des IS resultieren.

    Die IS-USA-Allianz hat den Krieg schlicht verloren. Dumm gelaufen.

    ———————————————————-

    US-Truppen in Syrien – die neue Taktik der USA

    Der halb-geheime Hintergrund des Syrienkrieges war eine geplante Pipieline vom South-Pars-Gasfeld durch Syrien an die türkische Küste zur Belieferung Europas. Exxon Mobil hat in Katar die Konzessionen und man wollte Rußland vom europäischen Markt verdrängen.

    Das ist nun schief gegangen. Jetzt will man verhindern, dass seinerseits der Iran eine Pipeline zur syrischen Küste baut und das europäische Geschäft macht.

    Dafür stationieren die USA gerade größere Truppenkontingente in Ostsyrien unter albernen Vorwänden, um der iranischen Pipeline den Weg zu versperren.

    Schlußendlich wird keine der Pipelines gebaut. Patt.

    Der Gewinner des Ganzen ist am Ende Rußland, da es weiter allein Europa mit Erdgas beliefern kann. Dazu baut es gerade die North-Stream-Pipeline durch die Ostsee. Die Konkurrenten sind aus dem Geschäft.

    Das Kuriose an dem Fall ist, dass sich im Grunde USA, Rußland, Iran und Katar in Syrien darum schlagen, Deutschland mit Gas beliefern zu können. Das zeigt, welch wirtschaftspolitische Bedeutung Deutschland hat.

     

  2. Natürlich ist Donald Trump nicht so einfach einzuschätzen, wie eine Merkel. Das liegt einerseits daran, dass Trump intelligent ist. Andererseits weiß er deshalb auch, dass geradlinige Präsidenten mit klaren Aussagen schnell eine trauernde Witwe haben.

    Nicht nur sein Berater (ob ehemalig oder immer noch) Stephen Bannon hat "Sun Tzu" gelesen, auch er. Wer dieses Buch kennt, weiß, dass die Desorientierung, Verunsicherung, Irritation, bei klarer Einschätzung der aktuellen Situation das Hauptanliegen dieser Strategie ist.

    In diesem ganz konkreten Fall kann man wahrscheinlich mehr von dem Pragmatiker Trump ausgehen.

    Die regulären syrischen Truppen erobern besetzte Gebiete zurück. Das auch Dank russischer Unterstützung. In diesen nun befreiten und ehemals von "Rebellen" besetzten Gebieten werden immer wieder us-amerikanische Ausrüstungen gefunden. Und das sind keine Fakes.

    Die deutschen MSM legen dann immer Schweigeminuten ein, sie berichten nicht davon.

    Warum sollte Trump also noch in verlorene Positionen liefern, wenn dann die Gegenseite nicht nur propagandistisch sondern auch direkt materiell davon profitieren würde?

    Aus welchem Grunde er nun diese Entscheidung getroffen hat, sei dahingestellt. Sie ist auf keinen Fall zum Nachteil für die syrischen Bevölkerung.

     

  3. Weder Obama noch Trump sind der tiefe Staat. Die haben ihre Wege, ihre Ziele zu erreichen. Auch Waffen den Terroristen zu liefern!

    Alles eine drittklassige Schmierenkomödie!

  4. Es ist ein hoffnungsvoller Schritt, um die Allianz des alten transatlantischen Establishments mit den islamistischen Terroristen aufzulösen. Es müssen jedoch noch weitere folgen. Außerdem muß auch die Komplizenschaft des tiefen Staates und seiner europäischen Vasallen mit den ukrainischen Neofaschisten beendet werden.

  5. Das wird den Israelis gar nicht schmecken und daher die globalisierten "ans Kreuz mit ihm" Schreier nocheinmal so richtig anstacheln. Keinen Tag ohne charakterlose Trump Verhetzung in den Medien.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.