Fünfhundert-Euro-Scheine.
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Warum sind die meisten Staaten der Welt verschuldet? Weil man so die Völker besser ausbeuten und unterdrücken kann.

Von Marco Maier

In den letzten Jahrzehnten haben die meisten Staaten dieser Welt (teils enorme) Schuldenberge aufgebaut. Verursacht von korrupten und unfähigen Politikern, denen das eigene – gut bezahlte und mit Macht versehene – Mandat wichtiger war als die Zukunft des eigenen Volkes. Denn jeder Staat der Schulden hat, ist auch erpressbar. Man braucht aktuell nur einen Blick auf die südeuropäischen Länder – vor allem auf Griechenland – werfen, um das zu erkennen. Dort haben wir aktuelle Extrembeispiele, wie die hohen Schulden vor allem von den Gläubiger als Druckinstrument verwendet werden.

Zwar könnten diese Länder den Staatsbankrott erklären und so die Gläubiger im Regen stehen lassen, doch die inzwischen so verkorksten Staatshaushalte, die größtenteils strukturelle Budgetdefizite aufweisen, weil die Politiker zum Erhalt ihrer Posten und Mandate teure Wahlgeschenke machten, würden massive Änderungen einfordern. Ein Schritt, den zu gehen man offenbar nicht gewillt ist. Und so werden "auf Druck der Märkte" politische Entscheidungen getroffen, die nicht im Sinne der jeweiligen Bevölkerung des Landes sind.

Doch wem nützen diese Schulden eigentlich? In erster Linie natürlich den Geldgebern – wie Banken, Versicherungen, Fonds usw., die so auf Kosten der Steuerzahler teils auch noch sehr gute Renditen einfahren. Ein Staat, der beispielsweise 500 Milliarden Euro Schulden hat und vier Prozent Zins dafür bezahlt, legt 20 Milliarden dafür hin. Jährlich. Da die Staatsschulden tendenziell eher wachsen als sinken und alte Schulden durch neue "refinanziert" werden, ist dies natürlich ein langfristiges Super-Geschäft: Nach zehn Jahren hat man nicht nur sein Investment zurück, sondern dazu auch noch vierzig Prozent Rendite gemacht – die man natürlich auch noch in die neuen Schulden investieren kann. So gibt es neben dem Zins auch noch einen Zinseszins oben drauf. Selbst ein paar Staatsinsolvenzen zwischendurch trüben da die Stimmung nicht.

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Im Endeffekt zählt ja nicht nur die Nettorendite der Staatsanleihen und Kredite selbst, sondern auch der Umstand, dass man weitere Gewinne machen kann. Zum Beispiel mittels Privatisierungen, einer vorteilhaften Gesetzgebung bzw. passablen Steuerschlupflöchern. Verschuldete Staaten sind eben perfekte Gelddruckmaschinen für die Finanzindustrie, die man auch gut unter Druck setzen kann. Und die Politiker spielen "glücklicherweise" mit – und verweisen immer schön auf die "bösen Märkte", die ja so viel Druck ausüben würden – anstatt "cojones" zu zeigen und den Spieß umzudrehen.

Die Bereicherungsmaschinerie muss weiterlaufen, weshalb man Staaten mit niedriger Verschuldung nicht gerne sieht. Doch da kann man notfalls auch mit willkürlichen Sanktionen und Unruhen auch gegensteuern. So lange, bis die ganze Welt bei den Superreichen Individuen dieser Welt in Schuldknechtschaft steht. Freie Völker und Staaten, die nicht von den Finanzoligarchen dieser Welt erpresst werden können? Das kann und darf eben nicht sein.

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13 KOMMENTARE

  1. Das wäre überhaupt das Beste, verschuldete Staaten melden den Bankrott an. Das ist scheinbar das einzig verbliebene Instrument um den Geldstaubsauger im Hintergrund abzuschalten.

    Die schwarze Null in Person, lügt uns eine angbl. nicht stattfindene Neuverschuldung vor, während unsere Schuldenuhr in Sekundenbruchteilen Zinslastige Purzelbäume schlägt.

    Zinsen sind auch Schulden !

    Finanzsystemcrash und Schuldenschnitt für alle, das wäre die Vorraussetzung für einen Neuanfang ohne Zinsteufel !

     

    • @ Mona Lisa:

      Wow, du glänzt wiedermal durch Fachwissen. Womit werden denn nach Staatsbankrott die Pensionen, besonders jene unserer hochverdienten POlitiker bezahlt?

      • … mannohmann, und du glänzt wieder mal mit deiner unerreichten Dummheit !

        Schalt dein Gehirn ein, dann brauchste nicht so blöde Fragen zu stellen – aber nur vielleicht !

    • Deswegen gibt es ja das Dogma der Gewinnmaximierung, weil damit versucht wird, die Zinsen einigermaßen zu begleichen!

      Ein Hamsterrad, aus dem es kein Entrinnen gibt!

      Alle Banken verstaatlichen, die Banker einsperren und die Fed ebenso enteignen und verstaatlichen!

      Die EU mit der EZB auflösen, und es geht aufwärts!

      Nur mehr kleine Privatbanken zulassen ohne Spekulationsgeschäft. Oder mit eigenem Risiko!

      Dann wären wir das Problem los!

      • Analyst

        Das haben ja bekanntlich schon einige Länder so auch Deutschland (33-45) versucht und wurden mit Krieg überzogen.

        Kennedy wollte die FED auflösen ,der Rest ist Geschichte.

  2. Diese Technik ist inzwischen sehr ausgereift und daraus kommen wir alle niemals mehr raus. Schaut nach Venezuela – ein Fluch noch dazu das Erdoel – an solchen Laendern haengen diese Teufel sich ganz besonders hin. Ebenso Griechenland – die Vorkommen werden inzwischen auf 10 Billionen geschaetzt. Die Richtung ist klar, den Volk wir das taegliche Theater weiter vorgespielt.

     

  3. Von den ca. 200 Staaten auf unserem Planeten sind lediglich einige Zwergstaaten nicht verschuldet ( Brunei, Macau, Liechtenstein).  Libyen gehörte meines Wissens bis zum Einfall der NATO auch dazu. Das alle anderen Staaten verschuldet sind und zudem Zentralbanken haben, die privatrechtliche (Aktien)Gesellschaften sind, sollte zu denken geben. Man hört da so einiges von einem "auserwählten Volk", zu dessen Strategie auf dem Weg zur Weltherrschaft (nach "Religiösen" Vorlagen)  die Verschuldung  Anders/UNgläubiger gehört, aber das gehört in den Bereich "Verschwörungen".                                                                                                                                                                                           Zu den offiziell anerkannten Fakten zählen allerdings die Schulden, die andere Staaten, ausländische Unternehmen und ausländische Privatleute bei unserer (noch) wirtschaftlich erfolgreichen BRD haben.                                                                                                             Stand dez. 2016 waren es insgesamt 4,7 Billionen Euro –                                                                                                                   GB mit 540 Milliarden,                                              Frankreich mit 509 Milliarden, die Niederlande mit 357 Milliarden ( !), dann folgt erst der "Große Bruder" von jenseits des großen Teichs USA mit 294 Milliarden (ohne die 1500 To. BRD-Goldreserven).                                                                                                             Junckers Herberge Luxemburg hat sage und schreibe 281 Milliarden Schulden bei der BRD und Italien 243, Spanien195 Milliarden und Österreich 169 Milliarden. Selbst die Schweiz steht mit 108 Milliarden in dieser Liste.                                                                      Nun darf aber die Schuldensumme der BRD, der BRD-Banken, -unternehmen und BRD-Privatleuten nicht übersehen werden, denn die beträgt eben die 4.700 Milliarden Euro.  ( Renten- und Pensionsverpflichtungen sind nicht mit aufgeführt)                                                                                                                                                                          Es wird Zeit die unfähige, uns beherrschende Parteienmafia samt ihren in den wichtigsten Funktionen der Verwaltung sitzenden Bütteln "abzuschütteln, damit wieder etwas mehr vom Bruttosozialprodukt für die übrig bleibt, die schon länger hier leben.

  4. Steuern und Schulden sind nur akzeptabel, wenn eine Gemeinschaft, ein Volk diese als im Interesse dieser Gemeinschaft verwendet beurteilt.

    Diese Beurteilung kann durch eine Volksabstimmung festgestellt werden.

  5. Deswegen sind Staaten wie z.B. Ungarn, das sein Kräfte darauf konzentrierte, die in der Finanzkrise entstandenen Schulden vorzeitig und restlos zu tilgen, den von den Bankstern gesteuerten Polit-Marionetten ein Dorn im Auge.

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