Ein Abgeordneter stellt einen Antrag auf Amtsenthebung gegen Trump. In den deutschen Medien wird dies aufgebauscht und falsch dargestellt.

Von Marco Maier

"Welt online" titelt einen Artikel mit "Wie gefährlich ist das Amtsenthebungsverfahren gegen Trump?" und vermittelt dabei den Eindruck, dieses würde wohl an der republikanischen Mehrheit im Kongress scheitern. Doch dem ist nicht so, zumal Trump auch in den eigenen Reihen genügend Gegner (McCain und Graham sind da nicht die einzigen davon…) hat.

Vielmehr ist es sein Vizepräsident, Mike Pence, der ein erfolgreiches Amtsenthebungsverfahren höchst unwahrscheinlich macht. Dies hatte ich schon einmal in einem Artikel ausführlich erklärt. Das erlaubt Donald Trump zumindest einige "Patzer" auf dem politischen Parkett Washingtons. Denn wenn der erzkonservative Pence Trump infolge eines erfolgreichen Amtsenthebungsverfahrens beerben sollte, hieße das, den Beelzebub mit dem Teufel auszutreiben.

Bei Springer hingegen scheint man sich in Sachen Anti-Trump-Haltung weiterhin an die bisherige Linie zu halten: Lückenpresse spielen. Scheininformationen gepaart mit Belanglosigkeiten werden zusammen mit sachlichen Infos gemischt und dann als eine Art Wissens-Beitrag dargestellt, der angeblich Hintergrundinfos mit sich bringt. Aber den wichtigsten Aspekt lässt man aus purem Trump-Hass außen vor.

7 COMMENTS

  1. … beruhigt mich, wenn die MSM-Presse Trump hasst. So weiß ich wenigstens, dass zumindest im Moment, der innere Feind nicht aus Richtung Westen kommt.

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