1000-Franken-Scheine. Bild: Wikimedia/Pelig CC BY-SA 3.0

Inzwischen gilt in der Schweiz beinahe schon Vollbeschäftigung. Und das trotz des hohen Franken-Kurses.

Von Marco Maier

Im Juni sank die Arbeitslosenquote in der Schweiz laut Angaben des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat und dem Vorjahresmonat auf 3,0 Prozent. Das heißt: In der Eidgenossenschaft gilt damit fast schon Vollbeschäftigung, die von den meisten Ökonomen mit einer Arbeitslosenquote von unter drei Prozent definiert wird. Ein Erfolg, den nur wenige Länder auf der Welt vorweisen können.

In ganzen Zahlen waren Ende Juni 133.603 (6.715 weniger als noch im Mai) Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben. Noch besser als der Durchschnitt konnten sich laut der Mitteilung Junge auf dem Arbeitsmarkt behaupten. Die Jugendarbeitslosigkeit sank im Juni auf 2,6 Prozent (2,9 Prozent im Vorjahr). Die Quote für Arbeitslose über 50 verharrte dagegen bei 2,7 Prozent.

Damit kann die Schweiz trotz des hohen Frankenkurses ihre starke wirtschaftliche Position halten. Ökonomen gingen davon aus, dass sich die massive Aufwertung der eidgenössischen Währung längerfristig negativ auf den Arbeitsmarkt auswirken werde. Doch auch so und trotz der Nichtmitgliedschaft in der Europäischen Union scheint es der Wirtschaft in der Schweiz doch recht gut zu gehen.

6 KOMMENTARE

  1. Verweigerung von Sozialleistungen und Zwangsarbeit und Manipulation der Statistiken haben weniger Arbeitslosigkeit als Folge . … Schöne Neue Welt

  2. Ja wie, was?

    Das ein Land überlebt oder besser ist ohne EU ist doch unmöglich und daher alternativlos!
    Das so etwas Beispiel macht, sollte wohl Niemand wissen.
    Sonst könnte ja jemand auf die Idee kommen, dass auch ein Leben ohne EU möglich ist und sogar besser oder gar nicht so schlecht ist.
    In der EU muss es Allen gleich schlecht gehen.
    Sonst kann die EU nicht regieren.

  3. Naja bei gleicher Berechnungsmethodik (ILO) liegt die deutsche Arbeitslosenquote bei 3,9%, die der Schweiz bei 4,6%….

    • Ja indem man 3 mini jobs machen muss. 😂 und am Ende nicht hat mal 1/4 vom Schweizer Lohn hat. Bananenrepublik Deutschland. 

  4. Laut den Zahlen aus dem Jährlichen Geschäftsbericht unserer Stadt sind die Arbeitslosen Zahlen und die Sozialhilfezahlen etwa gleich hoch. Das scheint aber von Region zu Region stark zu schwanken.

  5. Ja klar, weil man in der BRD auch 3 Jobs braucht um zu überleben… Und hat dann nicht mal 1/4 vom Schweizer Lohn. 😂 Bin  vor 7 Jahren ausgewandert in die schöne Schweiz, weiß also wovon ich rede.  Iel spass in deiner Bananenrepublik Deutschland. 

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