„Nukleare Teilhabe“ - Atombombe für Deutschland?

Die Diskussion darüber, ob Deutschland die Atombombe braucht und mehr noch, ob man sie überhaupt will, reißt nicht ab. Ausweg könnte eine "nukleare Teilhabe" mit Frankreich sein.

Von Marco Maier

Erst im letzten Jahr beauftragte der CDU-Abgeordnete und ehemalige ehemaliger Generalstabsoffizier Roderich Kiesewetter, der als Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Auswärtigen Ausschuss fungiert den Wissenschaftlichen Dienst damit, die völkerrechtlichen Verpflichtungen Deutschlands beim Umgang mit Kernwaffen zu prüfen. Vor allem interessierte ihn dabei, ob eine  "Ko-Finanzierung ausländischer Nuklearwaffenpotentiale durch Deutschland" möglich sei.

Angesichts dessen, dass man in der EU über eine "Europäische Armee" und eine sukzessive Verschmelzung der europäischen Truppen nachdenkt, sowie eine militärische Abkapselung von den USA (auch wegen Donald Trump) immer mehr Anhänger findet, kann man diese Gedanken durchaus ernst nehmen.

Denn eigene Atombomben dürften für Deutschland - zumindest für die jetzigen Parlamentsparteien - aus historischen Gründen kaum infrage kommen. Da Großbritannien die EU verlässt, verbleibt für Berlin nur noch Frankreich als etablierte Atommacht in der EU. Da stellt sich angesichts der Anfrage die Frage: Will sich die Berliner Politikerriege an der modernisierung der französischen Atomwaffen beteiligen?

Immerhin bot zumindest laut dem Spiegel der damalige frazösische Präsident Nicolas Sarkozy der deutschen Bundesregierung eine nukleare Teilhabe an. Doch Merkel und Steinmeier hätten dieses Angebot damals ausgeschlagen. Nun könnte das Thema jedoch erneut auf den Tisch kommen.

Dies würde allerdings auch bedeuten, dass neben den US-Atomwaffen zugleich französische Atomwaffen in Deutschland gelagert wären - und diese infolge einer entsprechenden nuklearen Allianz auch unter deutscher Kontrolle stünden. So könnte Berlin auch den Zwei-Plus-Vier-Vertrag quasi aushebeln, bei dem sich das wiedervereinigte Deutschland dazu bereiterklärte, auf Herstellung und Besitz von Atomwaffen zu verzichten.

Doch: Braucht und will Deutschland überhaupt Atomwaffen? Wenn man sich das kleine Nordkorea ansieht, welches so offenbar (zumindest bislang) einen US-Coup verhinderte, eigentlich keine schlechte Idee. Allerdings: Die deutsche Politik ist so transatlantisch verseucht, dass dies auch keinen wirklichen Unterschied machen würde.

21 comments

  1. Atomwaffen  in der Hand von  völlig  durchgeknallten rot grünen Spinnern ? Das ist  unser Ende  !

  2. Dauernörgler

    es wird sein als hätten wir nie existiert, genau das was sie wollen, endlich weg mit den deutschen,ein verseuchtes gebiet zwischen russland und dem rest europas. und die rechts von diesem gebiet, scheiss drauf , und die links machen dann den rest europa.deutschland als verseuchte wüste in der mitte.alle geschichtlichen ärgernisse deren angebliche ursache wir waren sind damit korrigiert.da reiben sich schon einige ob unserer dummheit die hände.und unser ferkel denkt bis dahin weiterhin sie sei schlau, oder aber sie is absichtlich so doof, je nach sichtweise der dinge, doch am ergebnis wird´s nichts ändern

    • Sehr geehrter Dauernörgler,

      um den von Ihnen gezeichneten Zustand zu erreichen, braucht es keine Atomwaffen. Die von Merkel gelegte Migrationsbombe wird ihre Wirkung tun und in wenigen Jahrzehnten die ethnisch deutsche Bevölkerung verschwinden lassen. Vielleicht werden in unzugänglichen Gebirgstälern versprengte Reste erhalten bleiben, aber über den Städten wird der Halbmond herrschen. Und das alles ohne nukleare Verseuchung. Das Volk will es so!

  3. Deutschland braucht Atomwaffen? Wozu? Was wollen wir denn in Deutschland noch verteidigen? Den meisten Deutschen scheint ihr Land eh völlig egal zu sein. Alles was Deutsch ist, wurde zur Ausrottung freigegeben. Wir müssten das Gegenteil tun. Raus aus der Nato. Die Amis sollen ihre Koffer packen und unser Land verlassen, mitsamt iher taktischen Atomwaffen, ihrem CIA und ihrer NSA. Den Müllhaufen von Bundeswehr sollte man abschaffen. Kostet nur Geld und bringt nichts. Oh, dann steht der Russe vor der Tür. Soll er doch. Wenigstens leben wir noch und Deutschland ist keine atomar verseuchte Wüste.

    Wie dem auch sei. Die Welt schaut doch nicht zu, wie sich Deutschland eigene Atomwaffen bastelt. Vor allem nicht unsere Nachbarn. Und wie lange soll das eigentlich dauern. Unsere" Ingenieure " brauche ja über 10 Jahre, um eine Panzerkanone zu entwickeln. Und dann gleich eine Atombombe. Das funktioniert nie und nimmer.

  4. Atomwaffen für ein besetztes Land wo das Kriegsrecht noch gilt und nur Waffenstillstand herrscht.Ich glaube da hätten unsere Besatzer was dagegen.

    Und außerdem sind ja in der BRD genug A-Bomben stationiert. Das verstößt zwar gegen den Atomwaffensperrvertrag. Juckt aber weder die Nichtregierungsorganisation in Berlin  noch die Amis.

  5. Atomwaffen geben einem Land deutlich mehr politisches Gewicht und sie sind ein wenig Schutz vor einer Invasion des Wallstreet-Inkassomanns USA.

    Atomwaffen können also die Voraussetzung für einen Schuldenschnitt mit den Wallstreetbanken sein - die Entschuldung eines Staates.

    Insofern ist die Anschaffung von Atomwaffen grundsätzlich vorteilhaft.

    —————————————————-

    Solange jedoch Deutschland ein besetztes Land ist, welches Gefahr läuft, von den USA in einen Krieg mit Rußland getrieben zu werden, wären Atomwaffen sehr gefährlich, weil im Falle eines Krieges ein Ost-West-Krieg in Deutschland mit Atomwaffen durchgeführt würde und zur Ausrottung der Deutschen führen würde.

    Deutschland sollte also zuerst mit der AfD ein souveräner Staat werden, die US-Atomwaffen und die US-Basen raus werfen und dann eigene Atomwaffen zur Abschreckung bauen.

  6. Atomwaffen sind kein Schutzwall gegen die Wallstreet.

    Es gibt auch Länder, Frankreich zum Beispiel, die Atomwaffen haben und mit Macron einen Wallstreetanhänger als Präsident haben!

    Atomwaffen ziehen Atomwaffen an!

    Die Chance, daß es zu einem nuklearen Krieg kommt, steigt mit der Zahl der Länder, die sie besitzen!

    Denn die Exklusivität war der Schutz, wenn jedes kleine Land, mistens mit einem Diktator an der Spitze, Atomwaffen besitzt, sitzt der Finger locker am Knopf!

    Was nicht heißt, daß der Westen keine Diktatoren als Führer besitzt, aber das Militär ist stark genug, Konflikte zunächst mit konventioneller Kriegsführung einzudämmen. Immer mit entsprechender guter Diplomatie!

    Was jetzt keine Bandrede für die NATO sein soll, denn primär ist sie das Heer der globalen Elite!

     

    • Nachtrag! Die Wallstreetfront ist eine ganz andere wie die militärische.

      Einen Hybridkrieg beendet man nicht mit Atomwaffen und auch keinen Cyberkrieg.

      Wer Atomwaffen begrenzt einsetzt, hat selbst heute noch moralisch auf lange Zeit verloren!

      Der Schaden durch eine nukleare Antwort wäre auch  sich selbst zu groß.

      Und wenn man weiß, daß es eh nur eine Drohung ist, verliert die Atomwaffe ihre Wirksamkeit als solche!

    • Denn die Exklusivität war der Schutz, wenn jedes kleine Land, meistens mit einem Diktator an der Spitze, Atomwaffen besitzt, sitzt der Finger locker am Knopf!

    • "Atomwaffen sind kein Schutzwall gegen die Wallstreet."

      Die Sovjetunion war der Gegenbeweis.

      Ohne die Atomwaffen wäre die Sovjetunion längst vom Inkassomann der Wallstreet überrannt worden.

      Abschreckung funktioniert!

      • Da bin anderer Meinung.

        Gerade Russland hat gezeigt, daß sich die Wallstreet nicht mittels Atombomben in einem Land festsetzt, oder sich davon abschrecken läßt,  oder es zu übernehmen sondern es waren korrupte Politiker und aus dem Chaos geborene Kriminelle, die durch den Ausverkauf russischer Infrastruktur rasch zu Geld gekommen sind und mit dem  Westen gegen die Bevölkerung zusammengearbeitet haben.

        Vielleicht auch durch den Haß auf das kommunsitsiche Regime dort, aber es war Putin, der den Abschluß des endgültigen Vertrages, durch den Russland komplett zugunsten der USA enteignet worden wäre, durchkreuzte!

        Aber nicht durch Drohung mittels Atombomben.

        Sondern weil er noch Patriotismus, Mut und Unbestechlichkeit verkörperte!

        Wäre Putin nicht gewesen, hätten auch die russsischen Atomwaffen diesen Wallstreetangriff nicht verhindert!

        Und es war die Naivität Gorbatschows, der den USA das Tor nach Russland weit öffnete!

        Und es war gerade das vorher begonnene Wettrüsten, das in den  späten 1970ger/ 1980ger Jahren die Sowjetunion in den finanziellen Ruin getrieben hat.

        Das versuchen die USA aufs neue, aber Putin hat aus der Geschichte gelernt und diesen Ball durch die NATO nicht aufgefangen!

        Deswegen hassen die USA ihn so, weil er ihnen vor allem intellektuell einfach überlegen ist!

        Und immer zwei Schritte voraus ist!

        • @Analyst - Es war nicht das Wettrüsten (das hatte die USA auch ruiniert), sondern der Petrodollar und die Manipulation des Öl-Preises, sowie der Währungen, welche der UdSSR ruinierten. (Plus die von Rothschild kontrollierte Staatsbank.)

          Und Gorbatschow war nicht naiv, sondern ein  jü..ische Agent, so wie Lenin und Trotzki es auch waren, die ihr Land verraten und verkauft haben.

           

  7. Bei Trotzki und Lenin stimme ich absolut zu, ich persönlich halte ihn, sowohl für naiv und gleichzeitig instrumentalisiert.

    Er sah das Ende der ideologischen Ausrichtung der Sowjetunion und mangels der eigenen Kapazität, auf den Trümmern der Sowjetunion einen neuen Staat aufzubauen, liebäugelte er mit dem Westen.

    Und den hat er unterschätzt! Und wurde über den Tisch gezogen.

    Auch beim Rückzug aus Deutschland!

    Natürlich kennt niemand die politischen Intimitäten, die damals die Beweggründe bildeten und man ist auf Informationen angewiesen, die man bekommt, aber es hat ja auch Kräfte gegeben, die die alte Sowjetunion erhalten wollten!

    Auf jeden Fall waren es nicht die Atombomben, die die Wallstreet abhielten.

    Die Wahrheit wird erst lange nach unserem Ableben ans Tageslicht kommen. Wie immer!

    Und natürlich haben die Petrodollars eine Rolle gespielt! Moskau konnte sich nicht abkoppeln! Aber Putin hat auch dargelegt, daß er sich nicht durch die neuerlich provozierte Rüstungsspirale durch die USA in eine ähnliche Situation wie damals manövrieren will!

    Deswegen die moderat Aufrüstung der Armee!

     

     

     

  8. Waffenstudent

     

    “Nur kurz 1955 erschien in Frankreich ein Buch mit dem Titel >>Jàipeur
    <> Manhatten Projekts << der USA.
    Erwin K. Oppenheimer, der in Hamburg mit Gustav Hertz
    seine
    Forschungen betrieb, um da eine Produktion aufzubauen, wollte dabei
    den technischen Prozeß installieren, um Zirkonium als Mantel zum
    Schutz der Bombenanordnung der deutschen Nuklearwaffe herzustellen.
    In einem Bericht von ihm erstellt, der an die deutsche Führung
    gegangen sein soll, heißt es, daß Zirkonium- Ummantelung die vier
    unterkritischen Ladungen der Atombombe wirksam voneinander
    trennen.
    Zirkonium, das bis in den fünfziger Jahren nur in
    Deutschland hergestellt werden
    konnte, wie ein mysteriöser Unfall
    enthüllen sollte, denn es dürfte bekannt sein, daß Zirkonium weitaus
    besser als Schweres Wasser oder Graphit die Kettenreaktion in
    Atomreaktoren hemmt. Die Effektivität der Entwicklungen dürfte weit
    über die der USA gelegen haben.
    Robert Oppenheimer arbeitete zur gleichen Zeit in den USA mit einem
    Kadmiummantel, der jedoch weniger effizient war. Die erste USA – A –
    Bombe soll erst im Mai 1948 auf dem Eniwetok- Atoll zum Einsatz
    gekommen sein, wobei die Wirkung kläglich war.
    Das Bombardement der Alliierten
    auf Ohrdruf (Jonastahl) wegen dem
    geheimen Forschungsstandort war militärisch völlig sinnlos, weil die
    Anlagen unterirdisch waren. Die Fertigstellung der Bombe verzögerte
    sich dann dort aufgrund technischer Schwierigkeiten, möglicherweise
    wegen der Zünder, so daß Hitler erst am 20 April 1945 die
    einsatzbereite Waffe gemeldet werden konnte. Das noch vorhanden
    Material reichte aus für vier weitere Bomben, so daß von über Zehn
    Bomben unterschiedlichster Typen auszugehen war, die Deutschland
    derzeit hatte. So soll auf Seite 189 – 192 ein gewisser Wilhelm
    Hartmann einen Bericht geschrieben haben, wie der Abtransport der
    fertigen Bomben durch die Amerikaner erfolgt sei. Danach lagerten vier
    oder fünf Bomben ( wovon, und damit wird Prof. Lachner bestätigt,
    eine den Russen übergeben worden sei) in Innsbruck. Am 16. Juli 1945
    erhob sich dann der erste Atompilz in der USA.
    Deutschland soll derzeit vier Reaktoren besessen haben, wovon mit dem
    4. mit der Bezeichnung L – IV –Reaktor die erste Kernspaltung der
    Welt durch Prof. Dr. Heisenberg und Prof. Döpel gelungen sein soll,
    war das alles, oder nur der Anfang?
    Der eigentliche Hammer aber kommt erst noch
    : Einer der in Farm
    Hall Internierten, nämlich der legendäre Max von Laue,
    Nobelpreisträger für Physik von 1914, soll der britischen Regierung
    ein 42-seitiges Dokument übergeben haben, in dem alle Informationen
    über die deutsche Atombombe enthalten war, welches sofort bis 2017
    unter Verschluß genommen ist. Ein Memorandum des US – Senators
    und späteren Außenministern Byrnes vom 03.03.1945 offenbarte
    erhebliche Zweifel am Manhattan Projekt von 2 Billionen Dollar, das in
    größte Schwierigkeiten steckte, insbesondere die Menge Uran 235 zu
    erstellen. So waren am 07.02.1945 – 10 Kg, am 01.04.1945 – 15 Kg
    vorhanden. Das bedeutete, daß für 5 kg angereichertes U 235 etwas
    weniger als drei Monate Zeit benötigt wurde. Die Hiroshima – Uran –
    Bombe hatte allerdings mindestens 50 kg U 235 an Bord, wer hat denn
    bis August 1945 die fehlenden 20 – 30 kg U – 235 gebracht?
    Die USA erhielten durch die erbeutete deutsche Technologie
    neben
    einer bestimmten Menge angereicherter Materialien auch vier, fünf oder
    sechs Atombomben, möglicherweise auch mehr. Diese stammten
    möglicherweise aus verschiedenen Labors und waren sowohl Uran –
    235 – als auch Plutonium – Bomben. Eine Plutoniumbombe wurde bei
    Alamogordo getestet, eine auf Nagasaki geworfen. Die Uran – 235 –
    Bombe auf Hiroshima mußte nicht getestet werden, weil man durch
    deutsche Versuche wußte, das sie funktionierte, so Erwin K.
    Oppenheimer, siehe weiter in „Der Kampf“ Teil I!"

  9. So eine kleine Atombombe auf das Regierungsviertel in Berlin würde uns doch allen Sorgen entledigen.

  10. Deutscher Warner

    Nukleare Teilhabe“ – Atombombe für Deutschland?

    Einige verstehen unter der Überschrift aber etwas ganz anderes .

    Zitat:
    "Wenn der Sohn Davids erscheint, wird der langersehnte Tag eintreten und die Endlösung wird einkehren: 20 bis 30 Atombomben auf Berlin, München, Hamburg, Nürnberg, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Dresden, Dortmund und weitere Städte, und auch hier ist die Arbeit rasch erledigt. Und dann wird Deutschland endlich für 1000 Jahre zum Schweigen gebracht…"
    – Der Jude Chen Ben-Eliyahu am 11. März 2015 vor dem israelischen Kongress (Knesset) zititert in The Times Of Israel –

    • … dann sollten wir alles tun was in unsrer Macht steht, damit er nicht erscheint !

      Hat jemand eine Idee, wie man den linken Mob oder "schwarzen Block" in eine dahingehende "Arbeit" integrieren könnte ?

      Wo soll er denn erscheinen, der Sohn Davids ? Tempelberg ? …. dieser scheiß Berg müsste einfach in die Luft fliegen - ohne Kultstätte auch kein Kult !

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