NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat sich für eine Liberalisierung des Arbeitszeitgesetzes ausgesprochen.

Von Redaktion

Die neue Regierungskoalition von CDU und FDP in NRW will über eine Bundesratsinitiative das Arbeitszeitgesetz ändern. Im Gespräch ist unter anderem, die Mindestruhepause zwischen zwei Arbeitstagen von derzeit elf Stunden aufzuweichen. Laumann sagte "Rheinischen Post": "Wenn eine junge Mutter morgens im Homeoffice arbeiten will, bevor das Kind aufwacht und dann abends wieder, wenn das Kind erneut schläft, darf sie das nicht."

Die angestrebte Flexibilisierung stehe aber "ganz klar unter den Vorbehalt des Gesundheitsschutzes und der Zustimmung der Gewerkschaften", so der Minister. Unternehmen, die in keiner Tarifbindung seien und deshalb keine gewerkschaftliche Zustimmung einholen könnten, hätten auch keine Möglichkeit von der angestrebten Flexibilisierung zu profitieren.

Trotzdem stoßen Laumanns Pläne im Gewerkschaftslager auf Widerstand: "Mit der Initiative setzt Schwarz-Gelb die Gesundheit der Beschäftigten aufs Spiel", warnte der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann, im Gespräch mit der "Rheinischen Post". "Die Obergrenze der täglichen Arbeitszeit von acht Stunden ist keine Willkür, sondern arbeitsmedizinisch begründet. Ebenso wie die Ruhepause."

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15 thoughts on “NRW: Arbeitsminister für flexiblere Arbeitszeiten”

  1. Kaum regiert die FDP mit, wird schon die nächste neoliberale S… durchs Dorf gejagt.

    Die FDP sind neoliberale Gesellschaftsverbrecher, deren Ziel die Wiederauferstehung des Manchesterkapitalismus ist.

    Da hilft nur Eins – abwählen!

    1. Wahlen sind in der BRD (NGO) sinnlos. Es gibt hier nur simulierte Wahlen um die Leute

      zu beschäftigen.Wir werden hier von einer Clique am Nasenring durch die Manege gezogen

      und keiner merkts.Die halten sich weder an Gesetze noch an gültige Wahlen.

      Alle Wahlen sind seit 1956 ungültig. Juckt aber weder die da Oben und noch weniger das 

      Wahlvolk.

      1. Stimmt! Die nicht gewählte Koalition nach der Wahl, erklärt sogar die Wahl für Ungültig. Nicht das ihr denkt, dann gibt es Neuwahlen – nein, natürlich nicht! Es ist eine reine Diktatur wie es schon immer wahr.

        Meist eine Koalition CDU/CSU Regeirung und damit der deutliche Hinweis einer Diktatur.

         

         

         

        1. Das sind schon keine Neoliberale mehr, sondern Marktradikale!

          Sie wollen auch die Einführung von Studiengebühren, um der Finanzwirtschaft ein weiteres Geschäftsmodell zu eröffnen.

          Dann wird jeder Deutscher, genauso wie in England und USA über die Halskrause verschuldet.

          Der Minister schwafelt von ein paar tausend "Homeoffice" Arbeitsplätzen, wohl wissend, dass er Millionen Arbeitnehmer trifft. Gerade im Bereich Gesundheit und Pflege, kann man die Hilfsbedürftigen sicher nicht vom heimischen PC versorgen!

          Nur nebenbei: Laumann nennt sich Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales! Der Mann scheint ein wenig verstrahlt zu sein….

    2. Die Liberalen sind die Vertreter des Großkapitals und des Adels, den es in dieser Form eigentlich garnicht mehr geben dürfte. Was die über Jahrzehnte betrieben haben kommt einem politischen Job-Hobbing gleich, das heißt sie hangelten sich als völlig unbedeutende Partei von einem poltischen Ast zum anderen und verkauften diese Überlebensstrategie als die größte Erfolgsgeschichte seit ihrer Gründung. Im Prinzip stellten sie mit jeder Koalition eine Art Notgemeinschaft mit dem größeren Partner dar und außer heißem Dampf kam nie etwas vernünftiges herüber. Diese Partei ist so unnötig wie ein Kropf, denn wären sie aufgrund ihrer Leistung und Herkunft im Focus der Masse der Wähler, dann hätten sie ja über die Jahre zugelegt, was aber nicht der Fall war, im Gegenteil, die kämpfen doch heute um das nackte Überleben und das ist kein Ausdruck von Stärke und Vertrauen, das ist der Versuch eines Ertrinkenden, sein eigenes Leben zu retten, mehr nicht.

    1. Doch, das werden ihnen die liberalen Demokraten schon noch beibringen .

      Die leben von unserer Arbeit und sind nie satt .

      10 oder seien es 20 Stunden Arbeit pro Woche wären bei weitem genug .

  2. Wer nen Job hat den er hasst, für den sind selbst 6 Stunden Gesundheitlich bedenklich. Wer mag was er tut und sich das ganze Lohnt macht locker 10-11 Std.ohne Gesundheitliche Beeinträchtigung. Arbeitsmedizin….. ?

      1. „Müßiggang ist aller Laster Anfang".Hingegen, Arbeit macht definitiv frei.

        Wenn wir aber als Sklaven fuer anderer Individuen Gier und Nimmersatt malochen, ist das was anderes und den Zustand haben wir uns selbst zuzuschreiben.

        Ich, ich, ich – der Ausgang ist der, der bei uns vorliegt.

         

  3. Wo eine wüstenreligiöse Partei und eine Logenpartei Kumpane sind, darf man weder Völkerfreundliches noch Volksfreundliches erwarten. Welche Partei lässt sich nicht von der grenzenlos zinsblutsaugerischen und kriegshetzerischen Hochfinanz wie ein Tanzbär an der Nase herumführen? Einen Bären bewahren Tierschutzgesetze vor Missbrauch.

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