Normandie-Format: Die Ukraine-Krise soll ein Ende finden

Angesichts der Bindung an das Normandie-Format haben Merkel und Macron mit Putin und Poroschenko telefoniert, um die Umsetzung des Minsker Abkommens einzufordern.

Von Redaktion

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron haben am Montag mit dem ukrainischen Staatspräsidenten Petro Poroschenko und dem russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin telefoniert. Bei dem Gespräch sei es um die Umsetzung der Minsker Abkommen für eine dauerhaft friedliche Lösung des Konflikts in der Ostukraine gegangen, teilte die stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung, Ulrike Demmer, mit.

Die Staats- und Regierungschefs hätten sich dabei auf Sofortmaßnahmen geeinigt, um den politisch-diplomatischen Prozess voranzubringen: So hätten sie ein sofortiges Ende der Verletzungen des Waffenstillstands gefordert. Zudem müssten Schäden an ziviler Infrastruktur und wichtigen Einrichtungen vermieden werden, um eine humanitäre Katastrophe im Donbass zu verhindern. Allerdings lässt sich die ukrainische Regierung von jenen Extremisten treiben, die im Donbass einen Genozid veranstalten wollen.

"Truppenentflechtung und der Abzug schwerer Waffen sollten als Priorität behandelt werden", hieß es in der Mitteilung weiter. Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) müssten zu allen Teilen des Donbass, einschließlich der vorübergehend nicht kontrollierten Teile der ukrainisch-russischen Grenze, sicheren Zugang haben. Merkel und Macron hätten zudem dazu aufgerufen, wechselseitige Schritte zu ergreifen, um mit dem Austausch der Gefangenen gemäß dem Grundsatz "alle für alle" bis zum Ende des Jahres fortzufahren.

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5 Kommentare

  1. hehe, "soll" ! … muss aber nicht unbedingt !

    Meine Güte, wiedermal ein Sommernachtstraum vom Feinsten !  … will jemand meine Kinokarte, der Film hat sooo'nen Bart !

  2. Aha, da schwimmen wohl einigen Ostlandrittern offensichtlich die letzten Felle davon, und schnell soll noch ein Minimum an Ostmark gesichert werden. Verlogene Bande, Trulla und FR haben die Eskalationen doch mit voran getrieben, jetzt kommt denen wohl die Hauptstütze (Trump/USA) abhanden? Und wer soll dann die US-Steinkohle und das US-Flüssiggas für die Ukraine bezahlen, wieder die Deutschen?!

    1. Tja, Imre, fang schon mal an und mache Überstunden! damit Schäubles u. Murksels Kriegskasse gut gefüllt wird! Ich bin schon Rentner, aber mir zwacken die "Friedenstreiber" das im Supermarkt, in der Apotheke, Grundsteuer, Zapfsäule usw. ab. leider Dir das auch zusätzlich! Es ist eine Schande!

      Und da fällt mir gerade noch ein: Da sitzen die Murkels usw. geben bei der Begrüßung freundlich den ukrainischen Oligachen, Faschisten, Kriegsverbrechern usw.die Hand. Ehrenwerte Leute unter sich! Wenn es aber darum geht, eigene deutsche Probleme zu meistern, dann ist die "Ehrenwerte Frau in Berlin" und ihre Vasallen nicht bereit den Patrioten die Hand zu geben. Bachmann von der Pegida Dresden ist ja schließlich ein "Schwerkrimineller".Hat ja mal ein Bild von sich mit Hitlerbärtchen ins Netz gestellt. Und das ist ja schließlich viel, viel schlimmer, als wenn das Blut Uschuldiger von den Fingern tropft und man bis zu den Knöcheln im Blut steht von unnötig geopferten deutscher Soldaten im US- Interesse in aller Welt!!

  3. So so die Ukrainekrise soll ein Ende finden. Wer hat denn dieses Verbrechen unterstützt und die Nazis in Kiew gefördert. Das war eine Bedrohung Russlands und das  muss sich kein Land gefallen lassen. Mit einer großen Fresse kann man den Weltfrieden nicht sichern.

  4. "….Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) …"

    Nix Ukraine, Frau Murksel! Geht nicht. Die werden in Deutschland, was ja nicht ihr Land ist, aber meines! , in den nächsten Wochen viel dringender gebraucht! – Damit sich Ihre "Wähl-mich Helfer" nicht gar so oft "verzählen"!

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