Die Spitzenpolitiker der BRICS-Länder trafen sich am Rande des G20-Gipfels und beschlossen dabei unter Führung von Chinas Präsidenten, ein multilaterales Handelssystem zu etablieren.

Von Marco Maier

Unter Führung von Chinas Präsident Xin Jinping, der in diesem Jahr die rotierende Präsidentschaft der BRICS-Gemeinschaft innehat, trafen sich die Spitzenpolitiker Brasiliens, Russlands, Indiens, Chinas und Südafrikas am Rande des G20-Gipfels in Hamburg. Dabei ging es vor allem um Handelsfragen.

Xi sagte in seiner dabei gehaltenen Rede, dass es derzeit positive Anzeichen für die Weltwirtschaft mit einer vielversprechenden Zukunft für die Entwicklung der BRICS-Staaten gebe. Gleichzeitig gebe es auch Herausforderungen für die BRICS-Mitgliedsländer. Er rief die Mitglieder auf, eine offene Weltwirtschaft aufzubauen, ein multilaterales Handelssystem aufrechtzuerhalten und eine offene, inklusive, ausgeglichene und für alle Nutzen bringende wirtschaftliche Globalisierung voranzutreiben, und damit die Vorteile des Wirtschaftswachstums für alle Menschen zugänglich zu machen.

So sollten die BRICS-Staaten nach Frieden und Kooperation streben und auch bei Konflikten und Streitigkeiten am Prinzip des Multilateralismus festhalten. Vor allem jedoch sollten die Mitgliedsländer auch die Mechanismen der internationalen Organisationen vollständig nutzen, wenn es um die Diskussion von internationalen Regeln gehe.

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Xi forderte die anderen Mitgliedsländer dazu auf, eine führende Rolle bei der Unterstützung der Entwicklungsländer zu spielen und diesen Staaten – insbesondere in Afrika – dabei unterstützen, ihre Entwicklungsfähigkeit zu verbessern. Die Volksrepublik China gilt schon jetzt als einer der wichtigsten Investoren auf dem "schwarzen Kontinent".

Der diesjährige BRICS-Gipfel wird vom 3. bis 5. September in Xiamen in der südostchinesischen Provinz Fujian stattfinden. Dabei erwartet Xi von den anderen Ländern, eine Vertiefung der Kooperation der BRICS und neue Lösungen zur Verbesserung der globalen Ordnung anzubieten.

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11 KOMMENTARE

  1. Die globale Ordnung war noch nie etwas anderes als Ausbeutung, gerade China die ganze Landstriche in Afrika aufkauft und ihre eigenen Arbeiter dort hinschickt sollte ganz leise sein.

    • Fragt man einen Afrikaner, was denn der Unterschied zwischen den US- und den Chinesischen 'Investoren' ist, so hört man: "Aber die Chinesen bringen keinen Krieg!"

  2. Die fünf BRICS erwirtschaften zusammen ein BIP etwas kleiner als das der USA, wobei davon 2/3 alleine auf China entfallen und ein weiteres Viertel auf Brasilien und Indien. Russland und Südafrika sind also ökonomisch irrelevant auch innerhalb der BRICS. Berücksichtigt man dann noch, dass Chinas Anteil stetig wächst, wird das Mißverhältnis noch deutlicher. Von den anderen vier Mitgliedern hatte jedes einzelne vor 10 Jahren noch einen deutlich höheren Anteil an der Gesamt-Wirtschaftskraft. Setzt sich dieser Trend auch nur halbwegs weiter fort, wird China in 10 Jahren fast 90% Anteil haben, Indien 10% und die anderen drei nahezu null.

    • Ja, und 90% des von den USA erwirtschafteten "BIP" geht auf Geldgeschäfte infolge der globalen Dollarerpressung zurück. Realwirtschaftlich wäre die USA nur unteres Mittelmaß. Und genau diese Dollarerpressung wird von den BRICS gerade aktiv bekämpft.

      • @Arctos   …don´t feed the troll.

        p.s.: @tm  …und da du noch immer nicht bei deinem Führungsoffizier warst und dich in Sachen "wie trolle ich richtig" fortgebildet hast, gibts wieder nur 0 Punkte auf der Trollskala.

        p.p.s.:@tm …und bitte such dir ein anderes Thema fürs Trollen, denn in Sachen Ökonomie bist du so ahnungslos, dass es echt schon peinlich ist 🙁

  3. "Kooperation" – ein Euphemismus des chinesischen Wirtschaftsimperialisten.

    Tatsächlich überrennt der Chinese mit seinen Dumpinglohnprodukten die Märkte der anderen Länder, was dort Massenarbeitslosigkeit, Außenhandelsdefizit und daraus resultierend Staatsverschuldung auslöst.

    Was die USA in Afrika via CIA mit Regimechange veranstalten, macht der Chinese durch feindlicher Markteroberung mit Dumpinglohnprodukten.

    Als Gegenleistung für seine Biligprodukte übernimmt der Chinese dann die afrikanischen Bodenschätze – chinesischer Kolonialismus.

    ———————————

    Die afrikanischen Länder sollten ausländische Produkte boykottieren und in Afrika eine  Kooperationsgemeinschaft aufbauen.

    Dazu sollten sie eigene Industrie aufbauen und zum Selbstversorger-Kontinent werden. Bodenschätze haben sie dafür genug.

    Allerdings ist zu befürchten, dass die den Negern eigene Destruktivität dies verhindern wird.

      • Stimmt, an den mußte ich auch denken.

        Offenbar halten die USA bzw. die Nato Afrika gezielt im Chaos. So läßt es sich leichter ausbeuten.

        Geordnete Verhältnisse werden verhindert. Ein schmutziges Spiel.

    • Ob die Neger destruktiv sind, ist schwer zu sagen. Sicher, weil offen sichtbar, ist nur, dass sie eine andere Rasse als die Chinesen und die Indoeuropäer sind. Neger haben eine andere Art der Intelligenz, die bei abstrakten westlichen Testverfahren als niedriger erscheint, aber sich als höher erweist, wenn es z.B. ums Überleben in der Wildnis geht. Fast aufdringlich leutselig und gutgläubig, wie sie sind, werden Neger von raffinierten Fremden leicht hereingelegt.

      Aus einer rassenhumanistischen Sicht muss man die Frage stellen, ob Neger ihre eigene Wirtschaftskultur haben sollten. Die westliche, auf Industrialisierung zielende "Entwicklungshilfe" ist eine rassistische Anmaßung, die das Wohlbefinden der Neger zerstören kann. Die Chinesen scheinen insgesamt nicht negerfreundlicher als die Hochfinanz zu sein.

      Auch wir Mitteleuropäer dürfen uns entsprechend fragen, ob denn für uns die horebinisch-westliche Zinswirtschaft und Arbeitshetze das rassenhumanistisch Beste ist. Deutscher Arbeitsfleiß ist gut, solange er nicht von Banken, Staaten und Fremden ausgenützt wird, sondern seine Erzeugnisse den Arbeitenden zum eigenen Genuss zugute kommen. Zumindest Arbeitnehmer arbeiten hierzulande jedoch zeitlich deutlich überwiegend nicht für sich.

    • @ Richard

      "Die afrikanischen Länder sollten ausländische Produkte boykottieren und in Afrika eine  Kooperationsgemeinschaft aufbauen.

      Dazu sollten sie eigene Industrie aufbauen und zum Selbstversorger-Kontinent werden. Bodenschätze haben sie dafür genug."

      Als ich das las, musste ich laut lachen und dachte mir nur: "Wie weltfremd, der Typ hat noch nie mit diesen Südmenschen zu tun gehabt …"

      Und dann kam das:

      "Allerdings ist zu befürchten, dass die den Negern eigene Destruktivität dies verhindern wird."

      Das kommt der Realität schon sehr nahe, aber ich finde 'destruktiv' unpassend, das hat was von vorsätzlich …

      Ich lebe seit über 10 Jahren auf einer Äquatorinsel, also mit der Landbevölkerung, und darum weiss ich, woher dieser immense Unterschied kommt zwischen Ihnen und den Europäern:

      'Faulheit', Verantwortungslosigkeit (Sorglosigkeit), Desinteresse … und woher kommt das?

      Weil jeden Tag (!) die strahlende Sonne aufgeht und es immer (!) warm ist! Man kennt keinerlei Gedanken der Vorsorge, es gibt keine schlechten Zeiten, man kann einfach ein bisschen aufs Meer raussegeln mit den Kumpels, fischen, am Strand braten, essen, schlafen …

      Wir sind doch geprägt von unseren Ahnen, die für 4 Wintermonate vorsorgen (SORGE) mussten, für Mensch und Tier (Heubarg).

      Wenn man sich hier einen abgedeckten Feuerholzvorrat für die Kochstelle anlegt, dann sitzt sofort ein Ameisenvolk drin, also lässt man das lieber und sucht sich sein Holz wenn man es braucht.

      Diese SORG-lose Mentalität sitzt seit Millionen von Jahren in den Genen gespeichert, da kann man nicht sagen 'die sind falsch', nein, die sind einfach so.

      Und das muss man wissen wenn man sich mit ihnen  einlässt.

      Eli

       

       

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