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Seyran Ateş, Gründerin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin - Bild: Flickr.com/Heinrich-Böll-Stiftung CC BY-SA 2.0

Morddrohungen: „Liberale Moschee“-Gründerin erhält mehr Polizeischutz

Die "friedlichste Religion der Welt" toleriert keine Abweichler. Deshalb bekommt die Gründerin einer "liberalen Moschee" immer mehr Polizeischutz.

Von Michael Steiner

Die "friedlichste Religion der Welt", in der Häretiker und vom "wahren Glauben Abfallende" per Anordnung ihres Propheten mit dem Tod bedroht werden, zeigt wieder einmal ihr friedliches, tolerantes Gesicht. Denn wie die "Welt" mitteilt, wird die in Istanbul geborene Frauenrechtlerin und Anwältin, Seyran Ateş, nun von mehreren Personenschützern rund um die Uhr bewacht.

Denn eine Gefährdungsanalyse des Landeskriminalamts (LKA) Berlin ist ein solcher Schutz, den selbst Bundesminister selten erhalten, notwendig, weil Ateş immer mehr Morddrohungen von ihren Religionsgenossen erhält. Bislang seien es bereits mehr als hundert Stück, wie sie selbst mitteilte.

"Über die sozialen Medien habe ich wegen der Moscheegründung so viele Morddrohungen bekommen, dass das LKA zu der Einschätzung gelangt ist, mich rund um die Uhr schützen zu müssen", sagte Seyran Ateş der Zeitung. Sie war 1984 bereits Opfer eines Attentats geworden und dabei lebensgefährlich verletzt worden.

In der von ihr kürzlich im Stadtteil Moabit gegründeten "Ibn-Rushd-Goethe-Moschee" dürfen Frauen und Männer, Sunniten, Schiiten und Aleviten gemeinsam beten. Die Moschee steht für einen säkularen liberalen Islam und grenzt sich damit klar von den Moscheen der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB) ab, die von Ankara gesteuert werden.

Angeblich habe sogar der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan, der Bundesregierung eine Aufforderung zukommen lassen, diese Moschee schließen zu lassen. Ateş selbst behauptet dies. Indessen ließ das Auswärtige Amt verkünden, dass dem den eigenen Informationen zufolge nicht der Fall sei. Nun stellt sich die Frage: Wer lügt hier? Seyran Ateş oder das Auswärtige Amt?

12 comments

  1. Was das wieder kostet, die Friede, Freude, Eierkuchenpolitik aus den Schubladen bornierter  Spinner?

    Einsicht keine: - Recht hab nur ich alleine! Was ihr wirklich abgeht, darf man hier nicht laut äussern.

    • Darf man nicht laut äußern…..! Doch darf man, es ist nur eine Frage der richtigen Formulierung und vergleichbar mit einem Streitgesprächs des Nachbarn. Man kann ihn kritisieren und auch in der Sache hart angehen, aber dabei nicht gegen bestehende Gesetze verstoßen, denn sonst könnte es ein Fall für die Staatsanwaltschaft werden. Das gleiche trifft auch für Kommentare zu, es ist alles erlaubt, nur keine Beleidigungen, falsche Behauptungen, ehrenrühriges u.v.m.. Allerdings muß es sich dabei schon um starken Tobak handeln, damit sich ein Gericht dieser Sache annimmt. Ansonsten wird es nicht angenommen.

  2. Polizeischutz, warum? Das war doch zu erwarten, und ist nur der Vorbote für künftige Auseinandersetzungen, beginnend mit den eigenen Abtrünnigen bis hin zu denen, die einem anderen Glauben angehören. Das alles ist bekannt und trotzdem tut man so, als ob es zu händeln sei in der Hoffnung, die eigene falsche Politik würde sich in ihren negativen Auswirkungen von alleine regulieren. Das nennt man Vogel-Strauß-Politik und ist der Ausdruck höchsten Versagens zu Lasten der Bevölkerung.

  3. Wie kann man nur so dämlich sein und so ein Projekt durchziehen wenn man genau weis mit was man es zutun hat. Auch die Besucher dieser Moschee sind bedroht. Ich sehe schon den Fuzzi mit den Sprengstoffgürtel kommen. Herzliches Beileid Frau Ates Sie haben sich da auf eine schlimme Sache eingelassen.

  4. Jegliche Politik  im Zusammenhang mit diesen Menschen ist geprägt von völligen Unverständnis oder destruktiven bösen Willen aber in jedem Fall ein völliger Irrläufer. Sich der Hoffnung hinzugeben je mehr Geld man in die Moslems investiert, je länger es ihnen bei uns viel besser geht als  in ihren Ländern und sie fördert wo es nur geht, wird sie immer mehr von ihrem gewalttätigen und menschenfeindlichen Glauben abbringen oder Anpassungsprozesse vorantreiben, ist völlig am Holzweg und umfassend verständnislos! Alles ist kontraproduktiv, es tritt nämlich genau der gegenteilige Effekt ein. Je mehr "Wohltaten" dem Moslem von Menschen zugute kommen die ihm der Koran als Feinde vorschreibt, desto extremgläubiger werden sie!! Diese "Wohltaten" werden ausschließlich als von Allah gelenkte wahrgenommen und v e r s t ä r k t  die Gläubigkeit. Das "könnte" sogar darin gipfeln aus Dankbarkeit einige Ungläubige zu sprengen, niederfahren oder totzustechen. Uns wird lediglich von Allah das Gehirn verwirrt daher hat man auch keinen Grund sich anständig zu benehmen oder gar dankbar zu sein.

  5. Manche haben es schon geschrieben. Selber schuld. Damit musste die Dame doch rechnen.

    Unsere Politiker sind schon ganz aufgeregt. Kommt er jetzt endlich, der herbeigesehnte Euro-Islam. Die Muslime würde dieser neue Islam wahrscheinlich eher irritieren. Ein gemäßigter Euro-Islam, was soll denn das schon wieder sein. Steht darüber was im Koran? Nein? Nun gut, den Versuch war es wert. Was sagt der Imam deines Vertrauens so schön. Rübe ab und weiter im Galopp.

  6. Ein liberaler Islam führt sich selbst ad absurdum, denn dann ist es nicht der Islam!

    Denn keine Silbe darf im Koran verändert werden!

    • Die sehen auch absolut keinen Grund sich zu bewegen! Allah allein bestimmt was geschieht, der Moslem hat nur die Pflicht sich religiös mit Haut und Haar zu unterwerfen damit Allah das Schicksal weiterhin zu seinen Gunsten lenkt. Auf die Idee, daß er etwas beizutragen hat kommt er gar nicht. Das wäre unser Denken, das aber nichts mit dem Bewußtsein eines Moslems zu tun hat.

    • @Analyst

      Ein Zitat von Khomeini: Wer sagt, daß die Religion von Politik getrennt ist, ist ein Narr. Er kennt weder den Islam noch die Politik die dahinter steht. Schon damals ein Gruß an alle politischen Narren dieser Welt.

  7. Merkelnutte,

    die einen Merkel Islam für die Globalisierungsfaschisten machen sollte.

    • @ brücke, ich nenne sie blindwütige Globalisierungsfetischisten, denn darin sind Auftraggeber, Planer, Vasallen und horizontlose Mitlaeufer enthalten. Ohne letztere ginge nämlich nichts voran.

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