Kommen EU-Sanktionen gegen die USA?

Die US-Sanktionen gegen Russland treffen auch europäische Unternehmen. Das will man sich in Brüssel nicht gefallen lassen.

Von Marco Maier

Inzwischen sind die USA längst nicht mehr die Super-Wirtschaftsmacht, die sie früher einmal waren. Dessen ist man sich in Brüssel durchaus bewusst – aber auch in Washington. Immerhin liegt der US-Anteil am Welthandel derzeit nur noch bei 16 Prozent. Und: Die USA sind wirtschaftlich auf die Zusammenarbeit mit den Europäern durchaus angewiesen. Gegensanktionen der EU würden sie stark treffen.

Die neuen US-Sanktionen gegen Russland, die jedoch auch viele europäische Unternehmen treffen, könnten nun zu massiven Gegenmaßnahmen der EU führen – sofern nicht einige US-Vasallen wie z.B. Polen oder die baltischen Länder dagegen noch ein Veto einlegen. Dies wäre vor allem angesichts der aktuellen Dispute rund um die polnische Justizreform vor allem seitens Warschaus möglich.

Besonders hart trifft dies die ganzen Transatlantiker in Deutschland, die jahrzehntelang den Amerikanern tief in den Hintern krochen und nun mitansehen müssen, wie diese aus purem Egoismus und ideologiegetränktem Russenhass sogar gegen ihre eigentlichen Verbündeten lostreten. Das muss für diese Opportunisten ja geradezu ein Schlag ins Gesicht sein.

Die Trump-Administration und die ganze US-Bundespolitik zeigen immer deutlicher ihr wahres Gesicht, welches für jeden Alliierten eigentlich ein purer Affront sein muss. Vor allem die Europäer wachen langsam auf und erkennen, dass die USA nur im eigenen Interesse handeln und dafür auch den Schaden ihrer "Alliierten" in Kauf nehmen. Und wenn das in einem Handelskrieg mündet, dann soll es so sein. Die Amerikaner sollen nur merken, dass sie nicht der Nabel der Welt sind und sich mit ihrer Hegemonialpolitik auf Dauer nur selbst schaden.

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19 Kommentare

  1. Eine Angela Merkel, die Mitglied der Atlantikbrücke e.V. ist und sogar ihre Wohnung zwecks Befehlsempfang direkt neben der Geschäftsstelle der Atlantikbrücke gewählt hat wird nie gegen die USA Sanktionen verhängen.

    Merkel ist absolut US- und Wallstreet-unterwürfig.

    Merkel hat überhaupt kein Problem damit, Deutsche Interessen nach Strich und Faden zu verraten – die Migratten-Krise ist der Beweis.

    Sanktionen gegen die USA sind da völlig abwegig. Das wird es nicht geben.

    1. Muss nicht ewig so sein. Die Franzosen haben da durchaus nen eigenen Standpunkt und das in der Vergangenheit auch bewiesen. Scheitert Macron gibt's durchaus ne Chance zu mehr Unabhängigkeit der EU.

    2. Niemals werden die Transatlantiker Sanktionen gegen die USA verhängen.

      Sie sind in ihren Positionen von Amerikas Gnaden und sie beißen nicht die Hand, die sie in die US Statthalterfunktion in Europa gehievt haben!

      Seit wann verhängt der Angestellte Sanktionen gegen den Chef???:)

    3. Die Erika hat was zu Sagen glaubt ihr und Sie vielleicht auch noch.

      Sanktionen werden einfach übergangen.

      Dass Geschwätz v. w. Geldstrafen gegenüber Sanktionsbrechern ist nur dazu da, den kleinen Mann sugestiv in die Schranken zu Weisen. Der Glaube ist überführt.

  2. Hat der Autor ein bisserl Spenden vom Soros erhalten?

    "Nie wird so viel gelogen, wie nach der Jagd, im Krieg und vor Wahlen." (Otto Graf von Bismarck)

  3. Ich glaube das Blatt muss sich zwangsläufig wenden weil nicht anderes übrig bleibt als uns selbst zu retten. Die USA ist fertig in allen Bereichen und es geht nur noch darum zu gehorchen oder in einen schrecklichen Krieg verwickelt zu werden. Nur Deutschland allein ist nicht ganz Europa das vergisst man. Es kann nicht sein das ein Staat auf unserer Welt bestimmt was andere zu tun haben. Diese Amis haben genug Verbrechen und Massenmorde weltweit begangen und damit muss Schluss sein.

  4. Da sich selbst große amerikanische Konzerne gegen die beschlossenen Sanktionen gegen Russland ausgesprochen haben, könnte die Washingtoner System-Elite der USA einen weiteren schweren Niederschlag erleiden!

    Nach dem Verlust des Präsidentenamtes (H.Clinton) und der Niederlage in Syrien, könnte es die o.g. Elite langsam eng werden. Ebenso haben sich Länder wie China, Indien und Russland nie an die US-Sanktionen gegen den Iran gehalten, sondern im Gegenteil gute Geschäfte mit ihm gemacht.

    Wir dürfen also noch hoffen…

     

        1. @Mona, die GEZ-zahlende, Establishment wählende, möchtegern Selbständige, eines mittelständischen Unternehmes, die noch nicht mal den Unterschied zwischen Solidarpakt und Solidaritätszuschlag kannte, vertraut halt lieber den öffentliche Rechtlichen, für die sie so gerne und freiwillig GEZ bezahlt.

           

           

          1. ‚@Mona‘ ist ein ER, Monoflop genannt.

            Die glauben zwar nicht dran, aber sie floppen ALLE noch. Spätestens wenn den nassen Wich.sern der Rammbock auf die Füße fällt, mit dem sie Deutschland schon jahrelang penetrieren. Denn eins lehrt die Geschichte jedes Landes und jeder Epoche: Auf Dauer wird das nicht funktionieren. Zum Schluss einer jeden Geschichte frisst der Teufel auch seine willigsten Monster. Und das wird bitter für den Monoflop.

  5. Man hat sich in Brüssel jetzt wohl für einen Kompromiss entschieden: Nur Sylt soll Sanktionen gegen die USA beschließen. Dann hat man was getan, kann dem Volk und den EU-Konzernen noch in die Augen sehen und den USA tut es nicht so weh.

  6. Ach so, Herr Maier, und unsere Atlantik Brücken-Marionetten sind keine Vasallen, oder was?

    Wer soll denn Sanktionen gegen die US-Besatzer beschließen, Herr Maier???

    Ihre Artikel werden auch immer lächerlicher, Herr Maier!

     

    1. Welcher „Herr Maier“ denn ?

      Es gibt hier schon lange keinen Marco Maier mehr. Nur noch arme Namen, die vom US-Terror dauervergewaltigt werden.

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