Israel und China vertiefen ihre wirtschaftlichen Beziehungen. Besonders sichtbar ist dies im Tourismus. Der Zustrom chinesischer Touristen nach Israel hat sich dramatisch, um 75 Prozent, erhöht.

Von Viribus Unitis

Die chinesische Hainan Airlines hat bei der israelischen Zivil-Luftfahrt-Behörde um die Genehmigung angesucht, eine Flugroute zwischen den chinesischen Guangzhou in Südchina, einer 14 Millionen-Einwohner- Stadt, direkt neben Hong Kong, Shenzhen und Macao liegend, und dem Ben Gurion Flughafen nahe Tel Aviv zu eröffnen.

Es wäre die dritte Flugroute von China nach Israel, die von Hainan Airlines betrieben wird, der viertgrößten chinesischen Luftfahrtgesellschaft und größten privaten Luftfahrtgesellschaft Chinas. Aktuell betreibt Hainan Airlines 4-5 Flüge per Woche zwischen Peking und Tel Aviv, zusätzlich zu den israelischen El Al-Flügen zwischen diesen Destinationen. Ab September wird Hainan eine wöchentliche Flugverbindung von Shanghai nach Tel Aviv betreiben.

Transport- und Geheimdienst-Minister Israel Katz meinte, der Ausbau des Luftverkehrs wäre gut für den Tourismus. Im ersten Halbjahr 2017 – im Vergleich zum selben Zeitraum 2016 – sind die Touristenzahlen aus China nach Israel um 75 Prozent gestiegen. 61.000 Chinesen haben im ersten Halbjahr 2017 Israel besucht.

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Katz sieht das Potential für den chinesischen Tourismus nach Israel als gewaltig: „Wir sprechen von hundertausenden Chinesen, die an der Geschichte des jüdischen Volkes und den jüdischen Stätten interessiert sind, Stätten die jährlich Millionen von Besuchern aus aller Welt anziehen.“

Israel hat das beste Tourismus-Halbjahr seiner Geschichte hinter sich. 1,74 Millionen Touristen besuchten das Land im 1. Halbjahr 2017, das sind 26 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum von 2016. Allein im Juni kamen 303.000, und damit um 28 Prozent mehr Gäste mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Transportminister Katz sieht die neue „Open Sky Reform“, mit der Israel den Luftverkehr von und nach Israel liberalisiert, also mehr Anbieter zulässt, auch als Sparmöglichkeit für Israelis: „Die Reform erlaubt dem israelischen Konsumenten, Airline-Tickets für dutzende neue Destinationen rund um den Globus, zu einem sehr niedrigen Preis zu kaufen.“

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6 KOMMENTARE

  1. Der Stamm wechselt den Wirt. Die Umzugskartons in New York schon laengst gepackt.

    Um der Rache der Europaeer und Amerikaner vorzubeugen werden die "Globalisten" uns vorher in Stuecke hauen, erst dann kann man guten Gewissens in See stechen, mit Richtung Peking.

    Die Russen sollen sich vorsehen, dass ihnen die Chinesen nicht doch noch in den Ruecken

    fallen, von den Tuerken erst garnicht zu reden!

  2. Tja die Israelis haben, im Gegensatz zu den Griechen, das Potential des Tourismus voll erkannt. Nicht eine einzige Tour de France Übertragung ohne Tourismus Werbung für Israel.

  3. Die Israelis scheinen per Salamitaktik ihre Schutzmacht zu wechseln. Russische Sicherheitskräfte auf den Golan-Höhen werden dieser Tage stationiert, die Chinesen investieren in Syrien für das Projekt "Neue Seidenstraße"; da gibt es am Rande auch für die Israelis viele Möglichkeiten, Geschäfte zu machen, z.B. den Tourismus. Die Anwesenheit Russlands und Chinas ist sicherer, weil diese Staaten im ganzen Orient Vertrauen genießen; für Israel ist sie angenehmer als die Bettelei in den USA und günstiger und humaner als die bisherigen eigenen militärischen Abwehrmaßnahmen mit stets sehr hoher Alarmbereitschaft.

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    Wegen des völkermörderischen „militärisch-industriellen Komplexes“ (Eisenhower), von dem USA seit einem Jahrhundert beherrscht werden, können ihre Soldaten, so freundlich und gutgläubig sie als Menschen sein mögen, außerhalb ihres Landes, besonders im Orient, nur noch die dort aufgestaute Vergeltungswut entfesseln.

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