Der "Vater" jener Luftstreitmacht die die USA heute groß macht, also von F16 und A10, Pierre Sprey, fällt ein vernichtendes Urteil über die so hoch gelobte Lockheed Martin F-35.

Von Viribus Unitis

Pierre Sprey wurde 1937 in Nizza geboren, seine Familie flüchtete 1940 – als er 3 Jahre alt war – vor den Nazis, die Frankreich besetzten, in die USA. Dort war er im Verteidigungsministerium als Analyst und auch Programm-Organisator tätig. Die heute berühmt-berüchtigte Fairchild A10 "Warthog" geht auf ein Programm zurück, dass er initiierte. Der deutsche Kampfpilot Oberst Rudel half mit die A10 zu entwickeln. Bei Programmen wie der F-16 war er sehr intensiv sich dafür einsetzend beteiligt, und bei der F-15 war er kritisierend beteiligt. Wenn er über Flugzeuge und deren Kampffähigkeit spricht, dann weiß er, was er sagt. 

Ab Minute 03:45 urteilt Sprey: "In dogfighting it´s hopeless. You can guarantee that a 1950s designed MiG 21 or a french Mirage, will just hopelessly whip the F-35." Übersetzt: Im Dogfight ist es (F35) hoffnungslos. Sie können unter Garantie annehmen, dass die in den 1950er Jahren entwickelten MiG 21 oder die französischen Mirage, die F-35 hoffnungslos ausmanövrieren." 

Ab Minute 07:30 sagt Pierre Sprey als Antwort auf eine Frage: "The point is, to spend money. That is the mission of the airplane. Is for the US-Congress to send money to Lockheed. That´s the real mission of the airplane". Übersetzt: Der Punkt ist, Geld auszugeben. Das ist die Mission des Flugzeugs. Es ist für den Kongress, um Geld zu Lockheed zu senden. Das ist die wahre Mission des Flugzeugs.

Für Interessierte: Das Interview aus 2013 – das heute noch so aktuell ist wie damals – ist leider nur auf englisch verfügbar, aber sehr informativ.

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5 thoughts on “F-35-Desaster-Flieger: Der Punkt ist, Geld ausgeben … um es an Lockheed zu senden”

  1. Lockheed wurde schon in den 70ern beschuldigt, den US-Senat bestochen zu haben, um ihre Flieger zu verticken.

    Werfen wir einen Blick auf die Hauptaktionäre:

    State Street Corp

    Vanguard Group Inc

    Diese beiden Anlageunternehmen gehören zur Spitze der Hochfinanz in den USA und sind mit Blackrock und Fidelity über Aktientauschs miteinander verbunden.

    Im Prinzip bilden sie einen Kapital-Trust, der in den USA und Europa fast alle größeren Konzerne kontrolliert, bzw. über Aktienbesitz von ihnen profitiert. Allein Blackrock ist an allen DAX-Unternehmen beteiligt. Eine Schatten-Weltregierung.

    Sie sind z.B. beteiligt an: Monsanto, BASF, McDonalds, Pfizer, Apple, Allianz, Heidelberg-Cement, Adidas, Merck.

    Der Kapitaltrust aus Blackrock, Fidelity, Vanguard Group und State Street Corp verfügt über mehr als 20 Bilionen US-Dollar!

    ——————————————

    Lockheed ist ein Unternehmen der Hochfinanz, die regelmäßig den Wahlkampf des Präsidenten finanziert.

    Dieses Dreiecksverhältnis ist quasi institutionierte Korruption. Das sich da Ineffektivität einschleicht ist vorstellbar.

    Lockheed bekommt auch Staatsaufträge, wenn ihre Produkte suboptimal sind.

     

    1. Lockheed bekommt "Staatsaufträge", um die Privatisierung von Steuergeld (=Bürgergeld) zu legitimieren. Als Alibi bekommt der Staat, also der Bürger, maßlos überteuerten Metallschrott ausgeliefert. (Viel einfacher, aber wohl doch zu auffällig, wäre gleich eine Überweisung von Steuergeld direkt nach Blackrock.)

      Und warum gleich so sauteuer? Ziemlich simpel. Lockheeds Gewinne sind steuerpflichtig. Heißt: Vom aus Steuersäckl abgezockten Geld muss am Ende des Jahres wieder was zurück ins Steuersäckl gelegt werden. Das schmerzt, weil es die Profite schmälert. Also wird die erwartete abzuführende Steuer gleich auf den Preis mit draufgehauen – quasi als durchlaufender Posten. Sowas funktioniert nur bei Monopolen.    

  2. die amis könn nix ohne deutsche hilfe.

    raketen düsenflugzeuge panzer und vieles mehr dessen sie sich rühmen, alles durch geklaute deutsche patente.diese schmarotzer und kriegsgeilen idioten.

    1. Genau so ist es,die Patente die nach dem 2 Wk gestohlen wurden hielten bis in die 80 ger an,

      danach waren sie ausgelutscht. Alles was ab da komplizierter war als einen Kühlschrank zu Bauen musste importiert werden.

  3. Boooaar, ist das PEINLICH, Viribius !

    Vor längerer Zeit hatte ich genau das als Kommentar, hier, geschrieben und jetzt verarbeiten Sie das zu einem "eigenen" Artikel.

     

     

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