Offenbar wollen kaum Libyer zur Küstenwache gehen, obwohl das Gehalt für dortige Verhältnisse hoch ist. Die EU hat nun ein Problem.

Von Michael Steiner

Eigentlich sollte bald ein neuer Ausbildungslehrgang für libyische Küstenschutzkräfte in Italien und Spanien durchgeführt werden. Allerdings haben sich, so die "Welt", bislang erst 75 Kandidaten für die Ausbildung gemeldet haben. Geplant war jedoch die Ausbildung von 255 Rekruten in Italien, sowie 34 Rekruten in Spanien.

"Die Zahl bleibt weit hinter unseren Erwartungen und Planungen zurück. Sie ist enttäuschend", sagte ein hochrangiger EU-Diplomat, der mit der Angelegenheit vertraut ist. Die Rekruten sollen nach einem Beschluss der EU-Länder pro Woche 100 Euro Lohn erhalten. "Trotzdem haben sich viel zu wenig Kandidaten gemeldet. Wir kennen die genauen Gründe nicht", hieß es weiter in EU-Diplomatenkreisen.

Angesichts dessen, dass die EU auf die Unterstützung Libyens angewiesen ist, ist dies ein mageres Ergebnis. Immerhin kamen in diesem Jahr bereits deutlich über 100.000 illegale Migranten über die Libyen-Mittelmeer-Route nach Europa und die Tendenz ist angesichts des gewaltigen Migrationsdrucks in Afrika deutlich steigend.

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12 thoughts on “EU-Marineeinsatz vor Libyen: Nicht genügend Rekruten”

  1. Wer will so einen Arbeitsplatz schon haben, der, wenn er im Sinne der Erfinder etwas bewirken soll, auf Schiffe versenken hinausläuft, kleine Kähne voller Negerinnen und Negern und Negerkindern. Wer hält das im Hirn aus? Der Schrecken solchen Anblicks ist nicht mit Geld zu heilen.

    Bekanntlich haben alle Soldaten schwere posttraumatische Belastungsstörungen, auch wenn sie fern des Kriegsgeschehens vom Flugzeug aus Bomben abwerfen, von U-Booten aus Marschflugkörper starten oder am Bildschirmarbeitsplatz Drohen zum Einsatz bringen. Es kämpfen nicht Helden gegen Helden; geschulte Tötungsmaschinen treffen überwiegend Zivilisten.

    Eine Mauer, wie sie US-Präsident Donald Trump zur wirksamen räumlichen Abgrenzung von Mexiko plant, wird auch an der Südgrenze Libyens und anderer nordafrikanischer Staaten weit humaner sein und daher auch leichter Personal zum Bau motivieren.

    Zu allererst sind die Schiffe der beratungsresistenten Fluchtanstifter aufzubringen und zu verschrotten. Das können die Seestreitkräfte der europäischen Völker erledigen. Je früher sie damit beginnen, desto mehr Menschen bewahren sie vor lebensgefährlichen Seefahrten.

  2.  

    Immer mehr von den Piraten,

    riechen einen dicken Braten.

    Geier längst auf Position,

    holen sich den fetten Lohn.

    Murkselstaaten machen mit,

    auf diesem üblen Horrortrip.

    1. "wohl wahr wohl wahr, doch , reden wir weiter im nächsten jahr

      heute stehen  wir am abgrund und morgen sind wir weiter,

      doch auch an diesem elend, verdient der helfer weiter"

  3. "Die Rekruten sollen nach einem Beschluss der EU-Länder pro Woche 100 Euro Lohn erhalten. "Trotzdem haben sich viel zu wenig Kandidaten gemeldet. Wir kennen die genauen Gründe nicht", hieß es weiter in EU-Diplomatenkreisen."

    Wahrscheinlich ist die tarifliche Vergütung etwas zu niedrig angesetzt. Vielleicht sollte die EU statt Sold, Glasperlen und Whisky anbieten.

  4. Was soll der Sche.ß?

    Eine einzige Küstenschutzflotille würde genügen, diese muslimische Bananaboat Invasion zu unterbinden.

    So gebt mir 3 leichte Zerstörer, eine Küstenartilleriebatterie und 500 Mann und ich mache den Seeweg von Libyen nach Italien mausdicht.

    Versprochen!

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