Die meisten Impfgegner und Impfskeptiker leben offenbar im äußersten Südosten Deutschlands, an der Grenze zu Österreich.

Von Marco Maier

Wie das Zentralinstitut für die kassenärztliche Vereinigung im sogenannten Versorgungsatlas mittels statistischen Daten aufzeigt, sind besonders die Menschen die in Bayern und zwei Landkreisen Baden-Württembergs besonders impfkritisch. Dort sind nämlich die wenigsten Kinder gegen Masern und Meningokokken geimpft.

So bekommen demnach in den bayerischen Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz und Rosenheim nur 36 bis 42 Prozent der Kinder die beidenn Impfungen. Auch in Ravensburg und Freiburg in Baden-Württemberg liegt der Anteil der gegen Masern und Meningokokken geimpften Kinder deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Höher liegt er laut Karte von versorgungsatlas.de (siehe Artikelende) nur im Norden Deutschlands.

Deutlich erkennbar ist auch das ökonomische Gefälle: Laut der Impfstudie sind es vor allem Regionen mit einem hohen Haushaltseinkommen und einer niedrigen Arbeitslosenquote, in denen die Bereitschaft zur Impfung der Kinder gering ist. Offenbar setzen sich insbesondere die sozial bessergestellten Familien intensiver mit dem Thema auseinander, was dann auch in einer stärker vertretenen Impfskepsis resultiert.

Besonders in Bayern gibt es viele Kinder, die nicht gegen Masern und Meningokokken geimpft sind. Bild: versorgungsatlas.de

8 COMMENTS

  1. Der über viele Medien und Medizinerverbände angepriesene neue Impfstoff gegen Meningokokken des Serotyps B wird nicht von unserer STIKO (ständigen Impfkommission) empfohlen, "erhebliche Unsicherheiten und fehlende Daten" ließen dies nicht zu.                                                                                                         "Es stehen keine Daten zur Immunogenität bei Personen mit chron. Krankheiten und Immundefekten/-suppression zur Verfügung" – So das R.Koch-Institut Ende 2015.                                                                                                                                                                            Das Ärzteblatt bezieht sich in einem Artikel ( Dez. 2015) auf diese und ähnliche   Stellungnahmen, in denen auch die Wirksamkeit eines solchen Impfstoffs in Frage gestellt wird. Ob das darauf zurückzuführen ist, dass diese gentechnisch hergestellten Impfstoffe besonders teuer sind  , oder ob die Ablehnung grundsätzlich gegen Gentechnik und Produkten daraus geht, läßt sich nur mutmaßen. Die EU-Kommission hat da weniger Skrupel und eine Zulassung ausgesprochen .                                                                                                                                                      Laut Ärzteblatt gibt es eindeutige Hinweise über schwere Nebenwirkungen -. "starke Schmerzen an der Einstichstelle , Erbrechen, Durchfall und Fallberichte einer autoimmunologischen Gefäßentzündung, die auch die Herzkranzgefäße betreffen kann und sich als lebensbedrohend darstellt". Der gentechnisch hergestellte Impfstoff enthält besonders starke Antigene, auf die selbst der kindliche Organismus heftige Abwehrreaktionen produziert.                                                                                                              P.S. Allein bei dem Impfstoff Bexsero rechnet der Hersteller Novartis mit einem Milliardenumsatz  , was wohl auch dazu geführt hat, dass trotz der vorliegenden negativen daten heftigst die "Werbetrommel gerührt" wird.                                              

  2. Als Kind habe ich mich von einer Nadel nicht stechen lassen mit aller Macht die ich zur Verfügung hatte. Erzwungene Kirchenbesuche lösten bei einen Alptraum aus, ich hatte Angst vor diesen Gestalten die dich rundum in der Kirche angrinsten. Ich würde nicht raten das jemand vorhat mich zwangsweise zu impfen sonst ist er selber schuld was dann geschieht.

    • Respekt ! 

      Für wen gelten die "Impfvorschriften" ? : Für PERSONEN ! – aber nicht für Menschen – mit ihren PERSONEN können die (fast) alles machen – bei Menschen ist das Körperverletzung und Verletzung der Würde !

      Werdet endlich eurer Rechtsstellung bewußt !!

       

    • @Walter – Jaaaa Walteeeeer … und im Kinderwagen hatten Sie bereits Ihre erste Promovierung erhalten!

      Mein Gott Walter, man sind Sie d…. ! Die ersten Impfungen bekommt man in einem Alter, wo man gar nicht in der Lage ist sich erfolgreich dagegen zu wehren, Sie  D…schwätzer!

      Auch scheinen Sie nicht zu kapieren, das man keinen Erwachsen zwingen wird, sich zu impfen, sondern das der Zwang beim Kleinkind erfolgen wird, da wo die Impfungen nun mal auch erfolgen! Und wenn diesen nicht geimpft ist (in baldiger Zukunft), dann wird es nicht in die Kita dürfen und später in die Schule! Da aber eine Schulpflicht besteht, wird auch die (baldige) Impfflicht durchgesetzt!

      SO läuft das in der "westlichen Demokratie"!

      (Genauso wie man als Kleinkind/Kind gar nicht in der Lage ist, die Gefahr und die Verbrechen der Kirche zu erkennen, oder gar zu wissen)

       

       

      • Falsch, in den 50er Jahren hat man schon geimpft ich weis das geb. 1946. Bitte informieren und keinen Müll erzählen. Zu der Zeit sind wir aufgewachsen von Nazilehrern in der Schule verprügelt worden bis man das prügeln von Schülern anfang der 60 er verboten hat. Und sehr wohl hat man die erstklässler in der Zeit geimpft in der Schule

  3. Bei uns in Rheinland-Pfalz scheint die Impflicht – ohne Gesetzesgrundlage- durch zu sein.

    Kinder in den Kindergärten brauchen einen Nachweis zumindest über eine Impfberatung. Im Falle das eine der Impfkrankheiten im Kindergarten auftritt, dürfen die nicht geimpften Kinder die Einrichtung angeblich nicht mehr besuchen.

    Praktikanten müssen eine Impfung oder Immunität nachweisen!

    Meine Tochter hat dieses Jahr die Ausbildung zur Erzieherin begonnen. In der Schule wurde behauptet, dass es gesetzlich vorgeschrieben sei, dass alle Erzieher/-innen geimpft sein müssen, ebenso die Praktikanten.

    Leider beginnt das erste Praktikum bereits am 18.9. – Meine Tochter ist aufgrund einer (leider noch nicht diagnostizierten, aber schweren) Allergie gegen Desinfektionsmittel nicht bereit, sich Impfen zu lassen. Bedeutet dies das endgültige "Aus" für ihren absoluten Traumberuf???

    Wer sich auf den Seiten des Robert-Koch-Institus und Paul-Ehrlich-Institut mit dem Thema ausführlich beschäftigt, erfäht dort, dass die Impfungen gar keinen 100% Schutz gewährleisten. Auch Nebenwirkungen werden nicht wirklich ausgeschlossen.

    Wen immer ich telefonisch erreichte, war nicht in der Lage mir genauere Informationen zu geben.

    Der Arbeitgeber (der angeblich das Recht hat, auf einem kompletten Impfschutz zu bestehen) gab sich zugänglich und mit einer Bestätigung der Immiunität zufrieden, aber da sie weder Masern noch Keuchhusten hatte, bedeutet es aufgrund der hier in Deutschland nur als Mehrfach-Impfstoff erhältlichen Arzneimittel, dass sie sich doch gegen nahezu sämtliche "empfohlenen" Krankheiten impfen lassen müsste!

    Seit Jahren schon versuche ich immer wieder aufgrund der veröffentlichten Berichte über Masern und unserer Einsicht, über die Schwere dieser Krankheit, nur gegen diese Masernerkrankung impfen zu lassen. Obwohl es in Deutschland ein zugelassenes Medikament (Merieux) gibt, ist es seit Jaren nicht lieferbar.

    Darf ein Arbeitgeber wirklich auf einer kompletten Impfung  bestehen? Ist das nicht unsittlich? Verglichen wird es mit der Hepatitis-Impfung aller Rettungssanitäter und Pflegekräfte. Aber da sehe ich auch das erhöhte Risiko einer Ansteckung. Aber ich habe zu meinen Lebzeiten noch nie erlebt, dass eine andere Krankheit ausser Windpocken um sich gegriffen hätte. Und die waren bei allen die ich kenne absolut unproblematisch.

    Fazit: gibt es eine Möglichkeit für meine Tochter, ihre AUsbildung zur Erzieherin zu machen, ohne sich einer zwangsweisen Impfung unterwerfen zu müssen?

    Macht es SInn, sich einen Rechtsanwalt zu nehmen und dagegen anzugehen?

    Ich hoffe, dies liest jemand, der Ahnung hat.

     

    Herzliche Grüße

    Eine sich wirklich gedankenmachenede und anders-denkende-und-handelnde akzeptierende Mutter

    (jeder muss für sich selbst/seine Kinder die Entscheidung treffen dürfen)

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