Bitcoin-Manie: Durchbricht die Kryptowährung bald die 5.000-Dollar-Marke?

Analysten sehen in der Kryptowährung Bitcoin angesichts der Mengenbegrenzung großes Potential. Durchbricht sie nächstes Jahr die Marke von 5.000 Dollar?

Von Marco Maier

Die Kryptowährung Bitcoin ist derzeit in aller Munde. Lag das bisherige Rekordhoch bereits bei rund 3.000 Dollar, so ist eine Einheit der digitalen Währung die auf der Blockchain-Technologie basiert derzeit knapp 2.600 Dollar wert. Doch Analysten halten es für möglich, dass der Bitcoin-Kurs im kommenden Jahr die Marke von 4.000 Dollar überschreitet und sogar die Marke von 5.000 Dollar erreicht.

Einer von ihnen ist Ronnie Moas von Standpoint Research. Er geht sogar davon aus, dass die Kryptowährung in der nächsten Dekade locker zwischen 25.000 und 50.000 Dollar wert sein könnte. Angesichts der Inflationierung der Papierwährungen generell klingt dies gar nicht einmal so abwegig.

Zwar hält er es für wahrscheinlich, dass der Kurs in der nächsten Zeit infolge von Gewinnmitnahmeeffekten von Spekulanten einbrechen könnte, doch längerfristig habe diese Währung durchaus enormes Potential. Denn das Maximum zum gegenwärtigen Preis für Bitcoins sei ein Volumen von 40 Milliarden Dollar, jenes von Ethereum bei 20 Milliarden Dollar.

Das heißt für ihn: Im Vergleich zu Gold (derzeit rund acht Billionen Dollar) oder auch Aktien und Bargeld (rund 80 Billionen Dollar) weltweit sei dies ein äußerst geringes Volumen. Auch deshalb sieht er darin ein enormes Potential. Wer Gold zu Hause habe, könne sich auch für Bitcoins interessieren und zusehen, wie sich der Wert tagtäglich verändere. Und bei einem Limit von 21 Millionen Bitcoins würde die ganze Welt darum kämpfen, welche abzubekommen.

7 comments

  1. Die Frage ist, wer die Finger am Limitregler hat und die Menge an Bitcoins (bemerkt oder unbemerkt) erhöhen = inflationieren kann. Wenn am langen Ende dieser Bitcoin-Quark nicht mal die gleiche Schwindelei ist, wie das Scheingeld auf Papier…?

  2. Dauernörgler

    aber bis dahin: kaufen , gier schlapper lechz sabber geifer     😉

     

  3. Die Absicht vom Testballon Bitcoin ist sonnenklar: man will dem Pöbel elektronische „Währungen“ schmackhaft machen. Und bei den heutigen weltweit medial überwiegend verblödeten Zeitgenossen wird das langfristig auch funktionieren.

    Normalerweise müsste man doch erwarten, daß der Mainstream gewaltig gegen alles schießt, was das Monopol des Systems untergräbt (was bei Bitcoin angeblich der Fall sei). Tut der Mainstream aber nicht, die verhalten sich äußerst zahm/gezähmt.

    Das ein paar wenige sich mit Bitcoin eine goldene Nase verdienen, ist nicht zu bestreiten. Die Gewinner von Bitcoin lassen sich ihre Gewinne aus dem Nichts in „echtem Geld“ versilbern während die große Masse am Bildschirm dafür schuften darf. Da ist die Industrie 2.0 schon angekommen. Was für ein Schei…

  4. Bitcion ist reine PR .

    Hinter Bitcoin steht kein Wert . Bitcoin wurde anonym als Algorithmus in die Welt gesetzt und behauptet, dieser Algorithmus hätte Wert.

    Vermutet die große Mehrheit aller Bitcon sind in der Hand der Betreiber "Bitcoin" und diese Betreiber warten nun , dass der Kurs ihrer Bitcoin hochgetrieben wird , um gegebenenfalls diesen Algorithmus in reale Werte zu tauschen .

    Eine Neuentwicklung der Kettenbriefe .

  5. Herr Maier, alleine REALES Gold, was zudem den Wert schon in sich trägt und seit Jahrtausenden das einzig Stabile ist, als Maßstab und Vergleich, für diese virtuelle Verar…he  heranzuziehen, ist die größte Posse!

    Und wer reales Gold hat (als Krisenvorsorge), interessiert sich nicht im Geringsten für die NÄCHSTE Abzocke der Ju..en!

    Was kommt als nächstes, Herr Maier? Eine Fondsempfehlung, Papiergold?!

     

     

     

  6. Tja, Spekulanten finden immer was. Funktioniert natürlich nur wenn andere Wirrköpfe mitlaufen. Einer muss nähmlich am Ende immer den Deckel gerade ziehen. Im Zweifel das Steuervieh das nie daran teilgenommenen hat. Systemrelevanz eben.😡

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