Die gute Finanzlage der deutschen Sozialversicherung ist nicht allein eine Folge der guten Wirtschaftsentwicklung der vergangenen Jahre. Auch Zuwanderer haben ihren Anteil.

Von Redaktion

Insbesondere einer wachsenden Zahl an Zuwanderern aus der EU sei es zu verdanken, dass trotz kostspieliger Reformen Renten- und Krankenkassenbeiträge auf absehbare Zeit stabil seien, berichtet das "Handelsblatt" auf Grundlage von Daten der Deutschen Rentenversicherung. Um 1,7 Millionen oder 53 Prozent ist danach die Zahl der Sozialbeitragszahler mit einem ausländischen Pass alleine zwischen 2008 und 2015 gestiegen.

Die Zahl der Beitragszahler aus den EU-Mitgliedsländern verdoppelte sich sogar von einer auf zwei Millionen. Zahlen für 2016 liegen erst im Herbst vor. Doch sie dürften noch höher liegen, schreibt das "Handelsblatt". Denn die Dynamik habe zuletzt noch zugenommen: Allein zwischen 2014 und 2015 wuchs die Zahl der sozialversicherten Ausländer um elf Prozent und die der EU-Ausländer um 14 Prozent.

Ohne sie wäre die Zahl der Beitragszahler trotz boomender Konjunktur seit 2008 nur um 540.000 gestiegen. "Die Zahlen zeigen: Die Zuwanderung in den deutschen Arbeitsmarkt klappt mittlerweile gut", sagte der CDU-Rentenexperte Peter Weiß. Das bringe der Sozialversicherung mehr Einnahmen. "Und das sorgt am Ende sogar für niedrigere Rentenbeiträge und höhere Renten auch für deutsche Versicherte", so Weiß.

"Ich würde mir wünschen, dass das in der aktuellen Debatte über Flüchtlinge und Zuwanderung mehr in den Vordergrund gerückt wird." Ähnlich fallen die Reaktionen aus den anderen im Bundestag vertretenen Parteien aus. "Die positiven Beitragszahlen bei Kranken- und Rentenversicherung zeigen doch deutlich, was die SPD seit langem sagt: Zuwanderung bereichert unser Land nicht nur kulturell, sondern auch ganz konkret durch die Stärkung unserer Sozialversicherungssysteme", sagte die Gesundheitsexpertin der SPD, Hilde Mattheis.

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"Diesen Beleg sollten sich AfD und andere Populisten hinter den Spiegel klemmen, wenn sie wieder mal gegen Flüchtlinge und Zuwanderer in Deutschland hetzen wollen." Matthias Birkwald, Rentenexperte der Linken, zieht sogar die offiziellen Bevölkerungsprognosen in Zweifel.

"Die Daten zeigen zweierlei deutlich: Erstens ist das permanente Gejammere über den demografischen Wandel ein weiteres Mal ad absurdum geführt worden. Zweitens sollten wir uns über Menschen aus Frankreich, Spanien, Italien, Polen und anderen Ländern, die in Deutschland sozialversicherungspflichtig arbeiten und Beiträge in die Rentenkasse zahlen, freuen und sie herzlich willkommen heißen."

Die Grünen sehen in den Zahlen eine Ermunterung, die Integration von Flüchtlingen voranzutreiben. "Ihre erfolgreiche Eingliederung in den Arbeitsmarkt stellt zwar nicht den einzigen, aber einen wichtigen Baustein zur nachhaltigen Finanzierung unseres Sozialsystems dar", sagte Rentenexperte Markus Kurth. Nötig seien aber auch abseits der Zuwanderung neue Beitragszahler, so Kurth mit Blick auf die Forderung der Grünen nach einer Versicherungspflicht auch für Selbstständige und Abgeordnete.

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26 thoughts on “Bereicherung: Zuwanderer aus der EU stabilisieren deutsche Sozialkassen”

  1. Es geht doch. Alles in einen Topf und kräftig umrühren und drehen und wenden bis alle schwindlig sind, dann fällt der Schwindel nicht mehr so auf. Ermüdungstaktik Nr. xy?!

    1. Dar Artikel ist schon ein wenig merkwürdei !  Mit der Überschrift fängt es schon an. Wenn sie  EU – Zuwanderer schreiben muss man erstmal kurz überlegen , erstens EU Bürger gleich Zuzwanderer zu nennen ist wohl ein bisschen übertrieben !              Richtig schlimm ( oder eher absichtlich irreführend ? ) wird es im Text.   EU Bürger /Zuwanderer mit der Masseneinwanderung  ( Flüchtlinge )  gleichzusetzen ist eine SAUEREI                                                                                                                                 Zitat :  "Diesen Beleg sollten sich AfD und andere Populisten hinter den Spiegel klemmen, wenn sie wieder mal gegen Flüchtlinge und Zuwanderer in Deutschland hetzen wollen.  Wie kann man EU Bürger die kurz oder länger  in Deutschland arbeiten mit den Massen an illegalen Einwanderer , die direkt ins Sozialsysthem einwanderen und nicht einzahlen !!???   

  2. Es ist den Verfechtern der Massenmigration zwecks Rekrutierung billiger Arbeitskräfte aber schon nichts zu blöde!!!!

    "Auch der immense Reichtum der Hartz 4 Empfänger steigt durch die Migration enorm:)"

     

    1. Nicht zu vergessen, es kommen ja nur Fachkräfte nach Deutschland, mit Eigenkapital und spitzen Ausbildung, um die sich der Staat finanziell nicht mehr kümmern muss. Dank der vielen Zuwanderer, gibt es auch keine Obdachlosen mehr und alle Tafeln konnten endlich geschloßen werden. 

      Was für ein Träumerartikel

  3. "Bereicherung: Zuwanderer aus der EU stabilisieren deutsche Sozialkassen"

    Sowas entstammt einer rein mathematischen Auslegung unter Ausblendung aller sämtlicher Gegengenrechnungen.

    Für unserlei volkstumpolischer Ausrichtung kann das nur ins Auge gehen.

    Wenn hingegen  jemanden das alles wurscht ist, ein kreuz und quer, drunter und drüber seine Identifikation, der lasse sich treiben diesen Weg.

    1. Nun ja, die Spanier, Briten, Franzosen, Italiener, Österreicher usw. die kommen ja um zu arbeiten. Es gibt schon qulitative Unterschiede zwischen diesen Migranten und jenen aus dem Nahen Osten oder Afrika.

      1. Deutschland zieht Arbeitskräfte ab , um die dadurch geschwächten Staaten mehr und mehr zu subventionieren. Die Kredite schaffen Abhängigkeit . Das ist knallharte Machtpolitik. Es bleibt abzuwarten , ob die Deutschen die nun vergebenen Kredite ausbezahlt bekommen.

        Es sieht danach aus, dass die Zuwanderung den Zweck des Sozial- und Lohndumpings erfüllt.

      2. @ Marco Meier

        Ihre recht einfältigen Behauptungen schreien zum Himmel. Wenn Sie Solches behaupten, müssen Sie Zahlen bringen, und vor allem die richtigen Vergleiche.

        Die Hunderttausende von Analphabeten, die in Deutschland aufgenommen wurden, belasten die Sozialkassen während Jahren und Jahrzehnten, was in die dreistelligen Milliardenbeträge gehen wird. Von dem Familiennachzüglern wollen wir gar nicht reden. Wenn Sie dann eines Tages in nicht so ferner Zeit markant mehr in die Sozialkassen und Krankenkassen bezahlen müssen, halten dann schön die Klappe und sind mit Ihrem Leben im Staat zufrieden. Nach Ihrer Rechnung stimmt ja alles.

        Europas Arme kommen nach Deutschland

        https://www.welt.de/wall-street-journal/article118332572/Europas-Arme-kommen-nach-Deutschland.html

        Regierung plündert Gesundheitsfonds für Asylbewerber
        https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/regierung-pluendert-gesundheitsfonds-fuer-asylbewerber/

        Deutschland ist ein Auswanderungsland
        http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/auswanderung-aus-deutschland-neue-studie-zeigt-gruende-a-1022743.html

        Deutsche verlassen Deutschland "in Scharen"
        https://de.gatestoneinstitute.org/9163/deutsche-verlassen-deutschland

         

      3. @Marco Maier,

        ich bin ganz Ihrer Meinung.Es war die Rede von Zuwanderung aus der EU und nicht von Zuwanderung aus Nicht-EU-Ländern.Beides miteinander zu verkoppeln und dann umrühren und schon beginnen manche User hier,Ihnen Vorhaltungen zu machen.Diese Leute sehen nur die Zeile mit der " Zuwanderung" und schon blasen sie sich auf.

        Lesen sollte eigentlich bilden,aber viele überlesen bzw.überfliegen die Zeilen und dann hämmern sie in die Tastatur,dass es nur so raucht.

        Natürlich bringen Zuwanderer zusätzliches Geld in die Staatskasse,weil sie auch Steuern zahlen und nicht dem dt.Steuerzahler auf der Tasche liegen.

        Wer geht denn in die Restaurants der Zuwanderer,wer kauft Waren bei den Zugewanderten,wer ist gerne einen Döner,wer lässt sich sein Auto von Zuwanderern reparieren.Man könnte die Liste noch fortsetzen,wo die Zugewanderten die Kultur und das Leben bereichert haben.

        Zuwanderung hat nichts mit Emigration zu tun und Deutschland braucht dringend ein Zuwanderungsgesetz,aber keine unkontrollierten Flüchtlingsströme,wo die Gefahr besteht,sich die Terroristen vor Ort zu holen.

        Gruß

        Was anderes ist es mit den Flüchtlingen und Wirtschaftsflüchtlingen.Die belasten den Staatshaushalt,aber von diesen Leuten,war nicht die Rede im Augenblick.

        Ich bin mit meiner Meinung da ganz bei Ihnen und ärgern Sie sich nicht,wenn Sie hier wegen Ihres Kommentares angefeindet werden.

        Darüber müssen Sie erhaben sein.

          1. @Lieschen,so sehen also deine Argumente aus.Was anderes habe ich mir bei dir auch nicht vorstellen können.

            Einfach ein —–Nichts ——

          2. … was denn für Argumente, für die Schleimspur die du hinter Marco herziehst, gibts keine Argumente … demzufolge auch keine Gegenargumente. bäh bleibt bäh, sonst nix !

      4. Marco, mag ja sein, nein, ist ganz bestimmt so, dass wir viele fleißige EU-ler bei uns haben, die natürlich auch in die Sozialkassen einzahlen, das machen wir aber auch, insofern nix besonderes, dafür gibt es ja auch eine Sozialleistung.

        Wobei aber gerade die Südländer mit aller Wahrscheinlichkeit lieber zuhause arbeiteten als ausgerechnet im kühlen Deutschland und wir selbst genug Arbeitslose haben, die auf einen Job in ihrer Heimat angewiesen wären.

        Und wenn man dann noch bedenkt, was aus Osteuropa bei uns ist und schwarz arbeitet, oder was sich in Ostdeutschland an der Grenze zu Polen abspielt, oder was wir ganz generell an Kriminalität innerhalb EUropas importieren, dann relativiert sich das mit den paar soliden aber ganz schnell in Richtung Minusgeschäft !

    1. Man muss schon zwischen EU-Zuwanderern (die zumeist in den Arbeitsmarkt migrieren) unterscheiden und jenen aus Afrika und dem Nahen Osten, die vor allem in die Sozialsysteme migrieren.

      1. Unter dieser Machtpolitik , dem Abzug der arbeitsfähigen Bevölkerung, veröden grosse Teile Europas . Der Gewinn für die Sozialkassen geht nur dann auf , wenn die Gekommenen nicht als vollwertige Bürger gesehen werden , also die nun getätigten Einzahlungen nicht auf das gesamte Lebensalter aufgerechnet werden . Erst im Alter werden Versicherungen wie Pensionsversicherung beansprucht bzw die Krankenversicherung vermehrt beansprucht.

  4. Dieses System haben die Nazis unter der Bezeichnung Fremdarbeiter betrieben.

    Import von Billigarbeitskraften , von dem die Machtelite profitiert hat.

  5. Diese Meldung geisterte nun durch alle MSM. Bewusst wurde in den Überschriften pauschalisiert, so dass der Eindruck erzeugt wurde, dass die "Flüchtlinge" den deutschen Sozialstaat retten.

    Genau diese Kampagne gab es schon 2015 und 2016 im Rudumschlag. Nach dem Motto, je mehr, dest besser.

    Bei nur wenigen MSM kam man dann im letzten oder unteren Teil zu der Aussage, dass ja eigentlich die EU-Ausländer und Ausländer aus anderen Industriestaaten gemeint waren. Aber soweit liest der "Normalbürger" nicht, da er ja Probleme hat längere Texte zu verstehen.

    Bei den östlichen EU-Ländern müsste man weiter differenzieren und insgesamt ein Saldo ziehen. Denn, dass in der Folge weitere Kosten entstehen und teilweise bewusst betrügerisch verursacht werden, wird meist unterschlagen.

    Wir erinnern uns an die "KIndergeldzahlungen" für nicht vorhandene Kinder, einen "Gesundheitstourismus" und man sollte z.B. auch die jetzt noch nicht anstehen aber erworbenen Rentenanteile nicht vernachlässigen.

    Volkswirtschaftlich ist jede Lohndrückerei und damit das Hinausdrängen der eigenen Arbeitskräfte aus dem Arbeitsmarkt durch ausländische Billigarbeitskräfte, unterm Strich ein Verlust. Dieser wird in Deutschland von der Allgemeinheit, vom Steuerzahler getragen.

    Die Differenzierung ist im Artikel deshalb leider nicht deutlich genug.

  6. Die Sozialkassen sind u.a. deshalb stabil, weil durch die skandalöse Rentenpolitik die deutschen Renten vergleichsweise sehr, sehr niedrig sind. Wenn Sie heute mit ca. 1200 Euro/Monat in Rente gehen, hätten sie in Österreich mindestens 700 Euro Rente mehr – pro Monat. Kohl hat die Kosten für die Rentner aus der ehemaligen DDR mindestens zur Hälfte auf die westdeutschen Rentner abgewälzt. Das war eine politische Aufgabe, die über Steuern hätte finanziert werden müssen. Das hätte aber die "Besserverdienenden" belasten müssen, mithin die Klientel der CDU. Schröder und Merkel haben das weiter betrieben – bis heute.

    Solidarität gibt es in Deutschland nur zwischen den Unterschichten. Die Reichen konnten sich wg. Kohl ff legal abkoppeln.

    Solide wegen der Immigranten? Ja, auch. So ein bisschen.

  7. Welche EU Zuwanderer ????

    Die aus den ärmeren osteuropäischen EU Ländern – von denen die meisten eher unsere Sozialkassen plündern ( dürfen) statt stabilisieren !?

    Welch ein Hohn !

     

    Auch lesen: Epoch Times:

    Asylbewerber kosten den Krankenkassen – 20 MILLIONEN PRO MONAT ( Tendenz- natürlich steigend) .

     

  8. Fakt ist, nicht nur Europas Arme – nein, dank Merkel – alle Armen dieser Welt kommen nach Germoney – und bestimmt nicht wegen des Wetters !

    Die Welt lacht über DEUTSCHLAND – weil es das Land ist was die Welt retten aber das eigene Volk untergehen läßt – und das weil es die  Mächtigen dieser Welt so befehlen ( NWO-Plan).

  9. Und ich glaube gelesen zu haben, dass die Migranten das Jobcenter 1 Milliarde jährlich kosten. Und wer bezahlt das ? Doch wohl der Steuerzahler ! Die Kunst der Politik heißt mal wieder Schönreden.

    1. @Frost,

      wo haben Sie in diesem Artikel was von Migranten gelesen,wo eigentlich die Zuwanderer

      gemeint sind?

      Beide miteinander zu vergleichen,wäre wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.Versuchen Sie das mal,ob das Ihnen gelingt.

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