Bild: Pixelio.de / Paul Georg Meister

Die Diskussion um die Ausländerkriminalität wird gerne auf ideologischer Basis geführt. Dabei braucht man sich nur an Fakten zu halten. Vor allem jedoch kann man diese Erkenntnisse auch in der Migrationspolitik anwenden.

Von Michael Steiner

Will man sich mit dem Thema Ausländerkriminalität in Deutschland befassen, heißt es oftmals, dass man nur die "Klischees der Rechten" bedienen möchte. Dabei könnte man so – wenn man denn auch die Migrationspolitik entsprechend ausrichtet – eine Analyse dazu auch zur prophylaktischen Kriminalitätsbekämpfung verwenden.

Denn Fakt ist: Es gibt gewisse Migrantengruppen (also bestimmte Nationalitäten), die anhand der Kriminalitätsstatistiken nachweislich krimineller sind als andere. Und auch ein Fakt ist, dass ausländische Staatsbürger in ihrer Grundgesamtheit überproportional als ausgeforschte Tatverdächtige vertreten sind. Das lässt sich anhand der verfügbaren statistischen Fakten einwandfrei belegen:

In Deutschland gab es laut der aktuellsten offiziellen Bevölkerungsstatistik mit Stichtag 31.12.2015 insgesamt 73.523.726 deutsche Staatsangehörige und 9.107.893 Nichtdeutsche. Das heißt: Der Anteil der Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft lag hier bei 11,08 Prozent. Infolge der 2016 einsetzenden Migrationskrise kann man davon ausgehen, dass sich der Anteil im Jahr 2016 auf rund 12 Prozent erhöhte, was allerdings der Grundaussage der nachfolgenden Vergleiche keinen Schaden zufügt.

Loading...

Nimmt man die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik von 2016 (PKS 2016) her und setzt diese der Einfachheit halber in Relation zur Bevölkerungsstatistik, sieht die Sache so aus: Von den rund 73,62 Millionen Deutschen wurden insgesamt 1.407.082 in einer Straftat als Tatverdächtige ausgeforscht. Das entspricht einem Anteil von 1,91 Prozent. Von den rund 9,11 Millionen Nichtdeutschen hingegen galten 953.744 als tatverdächtig, was einem Anteil von 10,47 Prozent entspricht. Pauschal und ohne zu "hetzen" lässt sich so vereinfacht sagen: Nichtdeutsche sind in Deutschland offenbar rund fünf mal so häufig straffällig wie Deutsche.

Gut, es gibt hier auch noch den Kriminalitätstourismus (Einbrecherbanden, Autodiebe usw., die vorwiegend aus Ost- und Südosteuropa kommen), doch deren Anteil macht nur einen Bruchteil aus. Hinzu kommt, dass auch Mehrfachtäter nur einmal gezählt werden. Und bei den Mehrfach- und Intensivtätern scheinen die Nichtdeutschen auch deutlich überdurchschnittlich auf.

Professor Jochen Renz hat in einem Gastartikel für "Tichys Einblick" hierzu einen interessanten Artikel verfasst, in dem er sich methodisch durch das Thema arbeitet und das Verhältnis zwischen einzelnen Staatsangehörigen und Tatverdächtigen deutlich aufzeigt.

Das Ergebnis: Staatsbürger afrikanischer Länder dominieren die Statistik, wenn es um das Verhältnis von Staatsbürgern in Deutschland und Tatverdächtigen – ohne Migrationsdelikte – geht. Bürger von Guinea-Bissau, Algerien, Republik Kongo, Gambia und Mali machen die Top 5 aus, gefolgt von Georgiern (Osteuropäer), Somalis, Senegalesen, Sierra Leonern, Moldauern (Osteuropäer), Albanern (Südosteuropäer) und Sudanesen.

Zum Vergleich: Japaner, Indonesier, Koreaner, Taiwanesen, Malaysier, Chinesen, Finnen, Filipinos, Thais, Kataris und Singapurer liegen unter dem Prozentsatz der deutschen Staatsangehörigen. Türken, Russen, Griechen, Italiener oder Kroaten liegen z.B. zwar über dem deutschen Wert, jedoch noch deutlich unter dem Durchschnitt aller Nichtdeutschen in ihrer Grundgesamtheit zusammen.

Das heißt aber auch: Die Zuwanderung von Menschen aus jenen Ländern, die besonders bei der Kriminalität hervorstechen zu unterbinden, wäre schon ein Schritt zur Reduktion von Verbrechen. Damit würde man zwar infolge eines quasi pauschalen Zuwanderungsverbots auch unbescholtene, vermutlich auch in der Zukunft nicht kriminelle Menschen ausschließen, doch hier geht es vorrangig um den Schutz der schon ansässigen Bevölkerung. Wer Risikogruppen aufnimmt, darf sich nicht darüber wundern, wenn diese auch entsprechend auffällig werden.

Liebe Leser, wenn sie kein Abo abschließen möchten, können sie uns auch mit einer Spende auf folgendes Empfängerkonto: Andreas Keltscha, IBAN: DE96100110012620778424, BIC: NTSBDEB1XXX oder per Paypal und Kreditkarte, unterstützen. Danke für ihre Hilfe!

Loading...

9 KOMMENTARE

  1. Die Rahmenbedingungen für steigende Kriminalität werden von der Politik hergestellt. Im Ausmaß der  EU Integration sind die Kriminalitätsraten in ganz Europa exorbitant und sogar in überschießendem Ausmaß angestiegen. In den nationalstaatlichen Ländern Österreich, Schweiz, Schweden usw. war die Kriminalitätsrate auf sehr niedrigem Niveau von Jahr zu Jahr  s i n k e n d  !  Die heutigen Zustände in ganz Europa waren  u n d e n k b a r  !  Wann wird endlich eine realistische Bewertung des EU-Projektes durchgeführt und zur Kenntnis genommen,daß dieser politische Feldversuch in den Totalverlust führt wenn er nicht rechtzeitig abgebrochen wird! 

  2. Genau solche Artikel, mit ihren eieindeutigen Fakten, muss man immer parat haben, wenn einfache oder organisierte Gutmenschen versuchen ihre infantile Scheinwelt und stark eingetrübten, mit Scheuklappen versehenen Sichtweisen als das Nonplusultra der Objektivität zu erklären.

    Wenn man dann noch parallel die Zahlen über die praktisch nicht durchgeführten Abschiebungen hinzu nimmt, dann solte es zumindest zu kleinen Denkanstößen kommen.

    Wunder wird man selbst mit solchen Zahlen nicht erwarten können, schließlich haben auch Maulwürfe und Adler verschiedene Wahrnehmungen von dieser Welt.

  3. Ein gutes Beispiel für den vom Autor behaupteten Sachverhalt ist die Zahl der Ehrenmorde, aber können die "großen Medien" leider nicht darstellen. Die unbedarften Schafe vor der Glotze würden eine Verschwörung rechtsextremer Journalisten vermuten oder eine NSU-Nachfolgeorganisation, die ihr Unwesen treibt.

  4.  

    Den Artikel braucht man gar nicht weiter zu lesen, denn wenn ich das Wort "Fakten" schon sehen, ist alles vorbei!

    WAS denn für "Fakten", wenn selbst diese gefälscht sind, Herr Steiner, in welcher Seifenblase leben SIE denn?

    Die Polizei fährt mittlerweile schon gar nicht mehr los, wenn es heißt, das Ausländer beteiligt sind, damit man später selbige nicht wieder laufenlassen muß und zudem die Kriminalstatistik fälschen muß!

    Die Gastronomen, in unserem Kneipenviertel, können ein Lied davon singen.

    Kam die Polizei vorher noch mit 10 Min. Verzögerung, obwohl nur wenige Meter entfernt, damit auch ja alle (ausländischen)Täter weg sind, kommen sie mittlerweile gar nicht mehr! SO sieht die Realität aus und darum kann es gar keine reale Faktenlage geben, weil die Fakten schon im Vorfeld verfälscht werden. Ich sage nur Code 291 !

    Oder wenn aus einer erwiesenen Vergewaltigung (eines Ausländers, an einem kleinen Jungen) ein "sexueller Notstand" gemacht wird und der Täter ja nicht wissen konnte, das der Junge das nicht wollte und ein kranker Richter die Verurteilung deshalb aufhebt! Tja, dann war es auf einmal doch keine Straftat, dann wird aus einem schweren Verbrechen ein nichts.

    Oder ein anders Beispiel, wie Fakten, im Allgemeinen, verfälscht werden – Wird gegen eine Serienstraftat ermittel, werden diese Straftaten als 1 Fall in die Statistik aufgenommen, wird diese aber aufgeklärt, wird jeder einzelne Fall als aufgeklärte Straftat in die Statistik aufgenommen. SO verfälscht man Strattaten und deren Annzahl zusätzlich noch mit vermeintlich aufgeklärten Straftaten. Das heißt hier wird gleich mehrfach die Statistik verfälscht, somit sind die "Fakten", aus den Statistiken, nicht wert, da komplett verfälscht.

    Fakt ist nur eins, dass das, was 2015 richtig dolle losging, schon seit sehr langer Zeit nachweislich geplant war, von Anfang an gezielt gesteuert war und auch dafür gesorgt wurde, das wirklich nur der letzte Abschaum das Land flutet, um es nachhaltig und für immer zu schädigen.

     

     

     

     

  5. Und der Statistik bitte hinzufügen:

    Der Landessprecher der sächs. Grünlinge J. Kasek hat am Wochenende im Bayr Bahnhof einer bedrängten Frau beistehen  wollen. 2 muskulöse , etwa 25- jährige ´,natürlich unbekannter Nationalität, zahlten dem  Grünling in Anerkennung seiner hervorragender Verdienste als Klatschaugust und Teddy- Werfer sogleich seinen Anerkennungssolär aus: Volltreffer auf der Zielscheibe bei 1 Uhr!! (Auge)!! Nun hat der einige Tage zum Nachdenken einen "Erinnerungsschmerz". Obs hilft ist freilich fraglich!

  6. Die Realität ist sogar noch weitaus dramatischer, als es die geschönten Statistiken hergeben.

    Tatsächlich haben ca. 90 % der Insassen in deutschen Gefängnissen Migrationshintergrund.

    Das wird aber von der Statistik der Bundesregierung verschleihert, damit die Bevölkerung nicht die Asozialität der Einwanderer bemerkt.

  7. Serge Boret Bokwango, Mitglied der Ständigen Vertretung des Kongo bei den Vereinten Nationen in Genf (UNOG) veröffentlichte am 8. Juni einen offenen Brief auf der italienischen Nachrichten-Webseite „Julienews“: „Die Afrikaner, die ich in Italien sehe sind der Abschaum und Müll Afrikas Ich frage mich, weswegen Italien und andere europäische Staaten es tolerieren, dass sich solche Personen auf ihrem nationalen Territorium aufhalten“ Bokwango abschließend: „Ich empfinde ein starkes Gefühl von Wut und Scham gegenüber diesen afrikanischen ,Immigranten, die sich wie Ratten aufführen, welche die europäischen Städte befallen. Ich empfinde aber auch Scham und Wut gegenüber den afrikanischen Regierungen, die den Massenexodus ihres Abfalls nach Europa auch noch unterstützen

    Siehe Link: https://www.youtube.com/watch?v=srKocVniVEE

    diese    Asylanten kommen allein  ach Europa um das Sozialsystem zu plündern.

    Hat der Mob einmal sein Ziel erreicht machen sie was sie wollen.

  8. Noch vor zehn Jahren war es politisch korrekt über die kriminellen Aktivitäten derer zu berichten, die noch nicht lange hier wohnen.  So hatten ( laut WELT, Focus, ZEIT ) in 2007 79% der einsitzenden Intensivtäter einen Migrationshintergrund. " Bei Delikten der Gewaltkriminalität sind vorrangig Arabisch- ( 44% ) und Türkischstämmige ( 35% ) Männer geführt."                                               Das es mittlerweile als opportun gilt, das Phänomen von kriminellen Migranten und Asylanten per Zahlen und Statistiken zu belegen, ist selbst dem GEZ – gestylten Mitbürger klar geworden. Nur zu dumm, dass eine natürlicherweise zu erwartende Reaktion (noch) ausbleibt.                                                                                                                                    " Was bringt in Schulden? ———> Harren und Dulden.                                                               Was macht gewinnen?—————-> Nicht lange besinnen.                                                       Was bringt zu Ehren? —-> SICH WEHREN! "

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here