Eine Tasse mit Glyphosat vereuchten Tee - Bild: Flickr.com/GLOBAL 2000 CC BY-ND 2.0

Wir haben schon öfter über die Gefahren für die Gesundheit berichtet, die durch Glyphosat entstehen können. Aktuell ist das Thema wieder höchst brisant, denn die europäische Chemikalienagentur Echa hat beispielsweise bestätigt, dass Glyphosat schwere Augenschäden verursachen kann.

Via Watergate.tv

Dies an sich ist schon schlimm genug, doch zudem ist Glyphosat auch Gift für das Wasser-Ökosystem sei. Die langfristigen Folgen, die dies für Mensch, Natur und Umwelt haben kann, vermögen wir uns gar nicht auszumalen. Auch wenn der Einsatz von Glyphosat alles andere als rückläufig ist gibt es immer mehr Menschen, die bewusst auf das Unkrautvernichtungsmittel verzichten. So verzichten insgesamt 311 von 2.100 von Greenpeace befragte Gemeinden in Österreich auf den Einsatz der Chemikalie, während die EU doch tatsächlich noch immer ernsthaft überlegt, ob sie die noch immer laufende Zulassung des höchst umstrittenen Glyphosat wieder einmal verlängern soll.

Es ist eine unangenehme Tatsache, dass heutzutage die wenigsten Landwirte, die nicht im Biobereich tätig sind, überhaupt darüber nachdenken, eine Unkrautbekämpfung mit natürlichen Mitteln durchzuführen. Vor allem hinsichtlich des Ertrags und der Wirtschaftlichkeit greifen konventionelle Landwirte zu chemischer Unkrautbekämpfung. Dies spricht für eine bombastische Lobbyarbeit von großen Konzernen wie Monsanto, die Glyphosat im chemischen Unkrautvernichtungsmittel Roundup verwenden, denn nicht nur wird von dieser Seite aus immer wieder behauptet, dass von der Chemikalie keine Gefahr ausgeht und diese absolut sicher sei, es wird zudem dafür gesorgt, dass andere Möglichkeiten sich fast nicht nutzen lassen.

Denn gerade Monsanto ist zudem bekannt dafür, Saatgut und Pestizide zusammen auf den Markt zu bringen und die Landwirte mit zunächst günstig erscheinenden Möglichkeiten zu locken, die sowohl in Abhängigkeit enden als auch gar nicht so günstig sind wie sie zunächst erscheinen.

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Nun wird der öffentliche Widerstand gegen die Chemiebombe aber immer größer. So werden etwa Berichte laut, nach denen beispielsweise ein belgischer Züchter die Wirkung von Glyphosat am Futter für die hofeigenen Zuchtschweine getestet hat und neue Erkrankungen sowie Missbildungen analog zur abgegebenen Menge von Glyphosat hat beobachten können.

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15 KOMMENTARE

  1. Geht der Brunnenvergifter wieder um?

    Vergiftung der Bevölkerung ist die Auswirkung einer Plutokratie, in der Bankiers sowohl Gift-Konzerne wie auch Pharmakonzernen besitzen und durch das krank machen der Bevölkerung Profit generieren.

    Direktdemokratie – die schärfste Waffe gegen neoliberale Volksvergiftung

    Ein Volk ist nur dann frei, wenn es die Selbstbestimmung erreicht hat. Ein selbstbestimmtes Volk verbietet Volksvergiftung.

    Die Deutschen sollten folglich schnellstens die Freiheit der Selbstbestimmung ergreifen. Dies können sie durch die Einführung der Direktdemokratie mit Volksabstimmungen, wie sie die AfD einführen will.

    Die AfD hat die Direktdemokratie zum zentralen Punkt ihres Parteiprogramms gemacht:

    "Die AfD setzt sich dafür ein, Volksentscheide in Anlehnung an das Schweizer Vorbild auch in Deutschland einzuführen. Wir wollen dem Volk das Recht geben, über vom Parlament beschlossene Gesetze abzustimmen. […]

     Die Einführung von Volksabstimmungen nach Schweizer Modell ist für die AfD deshalb nicht verhandelbarer Inhalt jeglicher Koalitionsvereinbarungen. "

    • Ein letzter Versuch in unserem halbseidenen demokratischen System ist es allemal wert !

      Wenn das keine zeitigen Früchte trägt, ist Polen sowieso offen – sozusagen !

      … dann tobt hier der Punk

    • Dazu kann ich jetzt gar nichts kommentieren, weil ich wieder dermaßen geplättet bin… von den Kreativitätsexperimenten der Redaktion. Scheinbar darf im 14-Tagerturnus jeder mal ein neues Logo kreieren, einen Vorschlag für neue Schriftarten einbringen oder andere tolle Verschlimmbesserungen (Rechenspiele) ausprobieren. Demokratie in der Designstube, oder was?

       

  2. Bei diesem Thema kann man nur noch ganz vorsichtig argumentieren, wenn einem sein Leben noch was wert ist. Tatsache ist, daß mit dieser Chemikalie nahezu alles zerstört wird, was lebenswert ist und zum Gesamthaushalt der Erde dazu gehört. Alle Pflanzen und Tiere gehören zu einem riesigen Kreislauf und wenn dieser nachhaltig gestört wird, dann sterben ganze Populationen aus und dadurch wird die Nahrungskette unterbrochen und ein Tier und eine Pflanze nach der anderen sterben aus und das ist dann auch das Ende der Menschheit, der am Ende der Nahrungskette steht. Der Industrie ist es gelungen, von Unkräutern zu sprechen, obwohl es sich um Pflanzen handelt, die für viele Arten genauso wertvoll sind wie für uns andere Sorten, die wir domestiziert haben. Daß sie dabei der Landwirtschaft in ihrem Überlebenskampf und Profitdenken dabei sehr nahe gekommen sind versteht sich von selbst, aber dennoch sind beide, wenn auch aus unterschiedlicher Motivation heraus, dafür verantwortlich, daß ganze Tier- und Pflanzenarten mittlerweile ausgestorben sind und andere noch folgen werden und wir zum Schluß nur noch Agrarwüsten in der Landschaft vorfinden, mit nur wenigen freilebenden Tieren und wenn dann Epedemien in der Pflanzen- und Tierwelt auftreten sind wir über wenige Jahre erledigt. Das ist ein klassisches Beispiel wie ehemals gute Gedanken aus der Profitmaximierung heraus pervertiert wurden, ohne sich Gedanken über die Nebenwirkungen, die tödlich enden können, zu machen. Das auch die Regierenden dieses Spiel mitmachen ist der eigentliche Skandal, denn die hätten die Pflicht, negative Entwicklungen zu vehindern und mit einer weitsichtigen Gesetzgebung, Neues zuzulassen, aber unter der Prämisse, daß es auf keinen Fall der Artenvielfalt schaden darf. So arbeitet die ganze Gesellschaft munter daran sich selbst zu vernichten und das glaubt man erst, wenn kein Vogelgeszwitscher mehr zu hören ist.

  3. Wer extrem schlimme gewerbliche Glyphosat-Verbreiter sucht, findet hier die Verantwortlichen: https://www.baywa.com/konzern/vorstand/ Es ist kaum zu glauben, wie ein ansonsten durchaus anständiges und bodenständiges Unternehmen, das aus bäuerlichen Genossenschaften hervorgegangen ist, dazu kommt, sich als antideutscher Volksvergifter zu betätigen.

    • @ Berhold Sonnemann

      Der Baywa, also einem Handelskonzern eine Vorschubanschuldigung betreff der Glyphosphateverbreitung  anzuhaften, finde ich doch etwas uebers Ziel hinausgeschossen.

      Ein Handelskonzern handelt mit allem, und dem hinterher nach neueren "Erkenntnissen bzw. dem Anzweifeln" einer Produktvertraeglichkeit den Stempel des Verbrechens aufzudruecken, duerfte nach meiner Abwaegung betreff eines Dafuer- u. Dagegenhaltens doch zu weit gehen.

  4. Ich komme langsam zur Einsicht, dass DvBern mit seiner Beurteilung, dass Watergate.tv ein Desinformatiionsblog sei, Recht behaelt. Das Beispiel liefert mir dieses Thema, rund um das Produkt Roundup, in dem ich selbst aber recht gut praxisbewandert bin.

    Ich habe mich zu diesem Thema bisher zurueckgehalten, weil "gesicherte" Erkenntnisse mit Gegengutachten sich die Waage halten. Bin selbst ein aktiver Biofritze seit 92 und war vorher konventionell eingestellt, wie es die Schule lehrte. Achte seit 92 sehr auf eine gesunde moeglichst chemiefreie Ernaehrung und bin konsquenter Befuerworter der Biolandwirtschaft.

    Ich habe um die 35 Jahre direkte persoenliche Erfahrung gesammelt mit dem Ausbringen, also dem unmittelbaren Kontakt von Roundup, dies alles ohne Augenschutz und ohne Maske hinter mir.

    Die Produktanweisung schreibt vor, dass das Mittel nicht zur Tageshitze und bei Wind ausgebracht werden soll. Klingt logisch, ist aber in der Praxis nicht einzuhalten, weil sie selbst beim Start zu Tagesanbruch der Ausbringungszeitrahmen nicht ausreicht u. sie so in den spaeten Vormittag in die Tageshitze hinenkommen, – direkter Daempfekontakt sind die Folge. Leichte Windeinfluesse sind ebenfalls nicht zu umgehen, da sich der Wind nicht per Knopdruck abstellen lasst und sie unter Zeitdruck handel muessen, Flaechen zeitgerecht fertig zu behandeln. In Hanganlagen, wie Obstbau, Weinbau sind entsprechend der Neigung (sie spritzen in einem Winkel nahest den Augenkontakt) noch schwieriger termingerecht mit der Behandlung fertig zu werden, und so kommt es schon hin u. wieder vor, dass beim Ausbringen Daempfe des Produkts ein Augenbrennen,  tagesbezogene Muedigkeitserscheinungen und leichte Konzentrationsverluste einhergehen, die aber in den folgenden Tagen wieder abklingen, bzw. sich nicht mehr bemerkbar machen. Das ist aber der Kontakt mit pur konzentriertem Herbizid, das zigtausendfach verduennt auf den einzelnen Grashalm, die Pflanze oder wo auch immer auftrifft.

    Meine Skepsis beginnt nun, weil die Warner ueber dieses Mittel keine Differenzierung zwischen Anwender und Endverbrauer der Nahrungskette machen.

    Wenn ich persoenlich, meinerseits nach all den Kontakten, (und es kommen noch Pestizide, abruehren, ausbringen der selbigen, meist ohne Maske dazu) heute, nach all den Experimenten, hier und heute pumperlgesund bin, 2 Kinder gezeugt habe, diewse wiederum zeugungsfaehig sind, dann sind Zweifel betreff einer Uebertreibung ueber die Folgeschaeden und Ausmasse diese Produkts angebracht.

    Stellen, die fuer mich absolut unglaubwuerdig sind:

    "So werden etwa Berichte laut, nach denen beispielsweise ein belgischer Züchter die Wirkung von Glyphosat am Futter für die hofeigenen Zuchtschweine getestet hat und neue Erkrankungen sowie Missbildungen analog zur abgegebenen Menge von Glyphosat hat beobachten können."

    Bei all den verschiedenen Einnahmen an Elementen, die in der Nahrungsverabreichung vorhanden sind, eine Zuweisung an ein Element "Erkrankungen sowie Missbildungen analog zur abgegebenen Menge von Glyphosat hat beobachten können." betrachte ich schlichtweg als Unsinn! Wie will er das herausfiltern? Panikmache! Hoechstwahrscheinlich Luege! Greift schon in ein krankhaft, straefliches Selbstdarstellungsbeduerfnis, das ich ihm nicht abnehme. Bei mir ist er damit unten durch.

    Was ist Wahrheit, was Uebertreibung, was Luege. Jeder soll sich jetzt selbst ein Urteil bilden.

     

    • Dazu würde ich gerne noch etwas anmerken. Warum zum Beispiel werden Unkrautvernichter bei den Anbietern für Endverbraucher im Giftschrank unter Verschluß gehalten und nur mit entsprechenden Warnungen und Verhaltensmaßregeln verkauft, während der Landwirt das gleiche Zeug tonnenweise auf die Felder aufbringt. Wir haben auch noch nicht in diesem Zusammenhang über das Grundwasser und Oberflächenwasser gesprochen, was über diese Gewässer in den Verbraucherkreislauf gerät und niemand kennt die Langzeitfolgen auf den Organismus lebender Wesen.

      • @Achim,

        "Dazu würde ich gerne noch etwas anmerken. Warum zum Beispiel werden Unkrautvernichter bei den Anbietern für Endverbraucher im Giftschrank unter Verschluß gehalten und nur mit entsprechenden Warnungen und Verhaltensmaßregeln verkauft, während der Landwirt das gleiche Zeug tonnenweise auf die Felder aufbringt"

        Das eine schliesst das andere nicht aus. Damit der Landwird das Produkt auf die Felder ausbringen kann, muss es ja erst mal aus dem Giftschrank entnommen werden. Der Lanwirt seinerseits hat vorausgehend dessen schon mal eine Pruefung ablegen muessen und dafuer einen Giftpass ausgehaendigtb bekommen, der ihn berechtigt dies Mittel mit Auflagen und Verpflichtungen handzuhaben.

        "Wir haben auch noch nicht in diesem Zusammenhang über das Grundwasser und Oberflächenwasser gesprochen, was über diese Gewässer in den Verbraucherkreislauf gerät und niemand kennt die Langzeitfolgen auf den Organismus lebender Wesen."

        Das macht das Glyphosphate eben interessant, dass es im Gegensatz zu anderen Vorauflaufherbizigen auf gruene Pflanzenteile, also wachsende, wuchernde Pflanzen gespritzt werden muss um seine Wirkung zu entfalten.( Es kommt dadurch mit dem Boden selbst minimal in Beruehrung.) Die Pflanze selbst wird mit diesem Waschstumshormonmittel zun einem uebertriebenen Wachstum gereizt, dass sie daran zerbricht und zugrunde geht. (ich kann mich leider an die angegebene Zeit nicht mehr erinnern, die angegeben wird, in der sich das Mittel selbst abbaut)

        Wo ihr Einwand angebracht ist: dass Sorgen um die Langzeitwirkungen der Grundwasserkonterminierungen u. deren Auswirkungen auf mensch und Tier nicht erforscht sind, bzw. damit Fragezeichen offen stehen bleiben.

    • du kleiner kakktroll, friß doch mal das zeug, mal sehen ob du es immer noch so toll findest,oder die wirkung negierst

  5. "Schonungslose Wahrheit" und watergate.tv ???                                                                                   Das augenscheinliche Nichtberücksichtigen der "Begleitstoffe" eines Biozids namens Glyphosat könnte einem Fachkundigen als Unterlassung angekreidet werden, bei Berichten seitens watergate.tv sollte mind. "ein Auge zugedrückt" werden.                                                                                                                                                                                        Dem sog. Breitbandherbizid Glyphosat werden weitere Chemikalien zugesetzt, z.B. Polyoxyethylenamin, (ein Mittel, das ein Ausbreiten der gesprühten Tropfen auf den Blättern der Pflanzen verbessert)  des weiteren Mittel, die die Anhaftfähigkeit verbessern und einen längeren Verbleib auf der Pflanze garantieren. Beide Zusatzstoffe des Glyphosats sind toxischer als Glyphosat selbst, die Synergiewirkung der gesamten Chemikalien macht aus dem gebrauchsüblichen Produkt ROUNDUP einen krebserregenden Stoff.                                                                                                                                                  Die zusetzten Stoffe im Roundup ermöglichen zudem, das Glyphosat AUCH von den Blättern bis in die Wurzelspitzen gelangt. Die "öligen" Haft- bzw. Netzmittel bewirken im Ackerboden ein Anhaften an den dort noch vorhandenen Mineralen, ein (der) Grund, warum es relativ lange Zeit dauert, bis Glyphosat und seine Abbauprodukte im Grundwasser nachweisbar sind. Das Herbizid bildet im Boden mit den Mineralen für in der Folge angebaute Pflanzen einen nicht verwertbaren, weil unlöslichen Komplex.                                                            Zudem hat es eine verheerende Wirkung auf Mikroorganismen im Boden. Es eliminiert die nützlichen Mikroben, während es auf die toxischen wie C. Botulinum keine Auswirkungen hat. Folge ist ein grobes Ungleichgewicht der Bodenmikroben, so dass von Cl.Botulinum produzierte Toxine in den nach Glyphosateinbringung wachsenden Pflanzen in bedenklichen Konzentrationen nachweisbar sind. Milchbauern in Niedersachsen haben z.T. äußerst negative Erfahrungen mit Futtermitteln aus diesem Kreislauf gemacht, insbesondere mit Soja.                                                                                                                                                                                                               Die mit der Zulassung von Roundup bzw. Glyphosat beauftragten Behörden ebenso wie die Organisationen der Landwirte werden von den produzierenden Konzernen mit Ergebnissen von Studien "informiert", die ausschließlich mit Glyphosat betrieben werden, nicht mit Roundup.!                     Sollte eine Behörde aus Eigeninitiative eine Studie veranlassen, so muss das Ergebnis einer solchen Studie  "zur Abgleichung " bei monsanto über den Tisch, die Ergebnisse dürfen nicht ohne Einwilligung der Firma veröffentlicht werden.!!!                                                                                                                           P.S. Die letztgenannte Information über ein Veröffentlichungsverbot ohne Einwillung des Konzerns ist nunmehr 9 Jahre alt, allerdings aus 1.Hand.

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