Ein heute 40-jähriger rumänischer Lastwagenfahrer soll für zwei Sexualmorde in den Jahren 2014 und 2016 in Kufstein und Endingen verantwortlich sein. Er wurde festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft.

Von Michael Steiner

Ein 40-jähriger rumänischer Lastwagenfahrer wurde wegen des dringenden Tatverdachts festgenommen, vor rund sieben Monaten eine Joggerin in Endingen (Deutschland) und im Jahr 2014 in Kufstein (Österreich) eine Studentin sexuell missbraucht und anschließend ermordet zu haben.

Er wurde am Freitag festgenommen und sitzt derzeit in Freiburg in Untersuchungshaft. Derzeit bestreitet er die Vorwürfe noch. Aber schon recht früh stand fest, dass die Taten von demselben Täter verübt wurden, weil sie Frauen erst vergewaltigt und dann mit einer Eisenstange erschlagen wurden.

Bei der Tat in Kufstein wurde eine spezielle Stange eingesetzt, die in Lastwagen zum Einsatz kommt, deshalb konzentrierte man sich bei den Ermittlungen vor allem auf die Fernfahrerbranche. Durch Auswertungen von Daten aus der Lkw-Maut und Anfragen an die Speditionen kam man schlussendlich auf den Rumänen.

Indizien, darunter das zum Tatzeitpunkt am Tatort eingeloggte Handy, sowie der Umstand, dass dort ein Auto gesehen wurde, welches seinem Privatauto gleicht, lassen die Indizien derzeit gegen ihn sprechen.

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Das Amtsgericht Freiburg erließ am Samstag Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts der Vergewaltigung und des Mordes. Der Haftbefehl beziehe sich allerdings nur auf den Fall in Deutschland, da ein Ausländer für eine Straftat im Ausland mit ausländischem Opfer nicht in Deutschland vor Gericht gestellt werden könne, hieß es seitens der Strafverfolgungsbehörden.

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3 thoughts on “Sexualmorde in Österreich und Deutschland: 40-jähriger Rumäne festgenommen”

  1. Es ist doch immer befreiend, wenn man solche Nachrichten liest und dabei nicht selbst betroffen ist. Über Sinn und Zweck dieser Art von Information läßt sich trefflich streiten, denn ohne übergreifenden politischen Hintergrund sind solche Ereignisse reine lokale Ereignisse und tangieren auschließlich die Betroffenen, deren Angehörige und Freunde. Nachrichten dieser Art verkommen dadurch auch zu schaurigen Konsumartikeln, die dann aber im Anschluß wegen Überladung ehedem entsorgt werden. Nachrichten sollten gehaltvoll sein und den Leser zum Denken und Handeln anregen. Pure Effekthascherei ist schlecht für die Psyche, aber wahrscheinlich gut für`s Geschäft. Für die Betroffenen sind solche Eingriffe in ihr Leben unbeschreiblich, aber gerade deshalb sollte ihr persönlicher Schmerz diskret behandelt werden.

    1. Gestern habe ich einen etwas ausführlicheren Artikel darüber gelesen. Schwerpunkt Polizeiarbeit, über das Tatwerkzeug Eisenstange zum KFZ – Typ, Abgleich mit vorgeschriebenen Ruhezeiten usw.. Warum sollte uns so ein Erfolg und der Weg dahin nicht interessieren?

  2. … und was ist mit einem DNA-Abgleich, der hat doch Sperma, Schweiß, Hautschuppen, Haare hinterlassen ?!

    Die Osteuropäer gehören genauso wie die Muselmanen, wieder da hin wo sie hergekommen sind. Verbrecherpack !

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