Symbolbild - US-Luftangriff. Bild: Iraqi News

Bei einem Luftangriff auf kleine Boote auf dem Euphrat voll mit Flüchtenden aus Raqqa durch die US-Koalition starben offenbar 21 Zivilisten – wieder einmal.

Von Marco Maier

Die blutige Bilanz der durch US-Bomben ermordeten Zivilisten in Syrien hat sich wieder um 21 Personen erhöht. So sind Berichten zufolge diese Menschen gestorben, als die US-Koalition einen Angriff auf die syrische Stadt Raqqa flogen, wobei sie auch Boote auf dem Euphrat ins Visier nahmen, in denen Zivilisten vor den IS-Milizen zu fliehen versuchten.

Allerdings konnten die Angaben der "Aktivistengruppe" namens "Raqa is Being Slaughtered Silently" bislang noch nicht verifiziert werden. Wenn jedoch gerade sogenannte "oppositionelle Gruppen", die eigentlich eher pro-amerikanisch sind, von solchen Taten berichten, dürfte etwas dran sein.

Insgesamt seien bislang schon mehr als 200.000 Menschen aus der heftig umkämpften Stadt geflohen. Da jedoch die beiden größten Brücken über den Fluss zerstört wurden, müssen viele Zivilisten mittels Booten versuchen, über den Fluss zu gelangen. In Kürze soll zudem eine Großoffensive zur Vertreibung des "Islamischen Staates" und anderer dschihadistischer Gruppen starten.

16 KOMMENTARE

  1. So eine Meldung wäre ein guter Anlaß, vor Raqqa eine „humanitäre Schutzzone“ zu schaffen, die von vorrückenden Regierungstruppen nicht durchquert werden darf – wärend an anderer Stelle „teilmoderate Kopfabschneider“ mit ihren VSA – Beratern weitermarschieren könnten.

    • Und was meldet jetzt RT? Die Amis haben einen Konvoy der syrischen Armee vernichtet, der die teilmoderaten Kopfabschneider bedrohen würde.

  2. Die USA haben überhaupt kein UN-Mandat, um in Syrien Bomben zu werfen, insofern begeht sie da ein Völkerrechts- und Kriegsverbrechen. Trump ist genauso ein Verbrecher wie Obama und Bush.

    Die deutschen Tornados haben da unten auch nichts verloren und sind Zeichen für die verbrecherische Unterwürfigkeit der Atlantikbrücken-Mitglieder in der Bundesregierung.

    Die AfD hingegen will sich an den US-Angriffskriegen nicht mehr beteiligen und sogar die Nato zu einem reinem Verteidigungsbündnis umbauen, das nur unter UN-Mandat im Ausland operiert, wie man im Parteiprogramm liest:

    "Nato-Einsätze außerhalb des Bündnisbereichs, an der sich deutsche Streitkräfte beteiligen, sollten grundsätzlich unter einem  UN-Mandat    stattfinden    und    nur,    wenn    deutsche    Sicherheitsinteressen berücksichtigt werden."

     

  3. Bei einem Luftangriff auf kleine Boote auf dem Euphrat voll mit Flüchtenden aus Raqqa durch die US-Koalition starben offenbar 21 Zivilisten 

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    Ich bin bei solchen Meldungen immer vorsichtig, solange sie nicht von seriösen, unabhängigen Quellen bestätigt werden.

    Ich muss allerding Richard vollkommen Recht geben, wenn er sagt, dass die USA kein UN Mandat für Syrien haben. Und da sie bislang auch nicht von Assad eingeladen wurden, habelt es sich eindeutig um ein illegales Unternehmen und wenn die Meldung stimmt,  um ein Kriegsverbrechen, für das Trump, als Oberster Chef der US-Streitkräfte, die Verantwortung trägt.

    Ich will das zwar (noch) nicht mit Dresden vergleichen, wo die Allierten nach den Flächenbombardements Jagd auf flüchtende Zivlisten machten, aber der Vergleich drängt sich förmlich auf. 

     

  4. solange sie nicht von seriösen, unabhängigen Quellen bestätigt werden.

    solange sie nicht von den quellen im exil lebenden JUDEN kommen – sprich dich ruhig präzise aus. 

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