Putin: Wirtschaftskrise überstanden – Beziehungen mit USA normalisieren

Russland habe die Wirtschaftskrise überstanden, so Wladimir Putin in seiner jährlichen Fragestunde mit den Bürgern. Auch sehe er die USA nicht als Feind an.

Von Marco Maier

Russlands Präsident stellte sich gestern in seiner jährlichen Fragestunde den Fragen der Bürger. Dort stellte er fest, dass Russland die Wirtschaftskrise überstanden habe und sich nun auf einem guten Weg befinde. Es seien vor allem die niedrigen Gas- und Ölpreise, die sich negativ auf die russische Wirtschaft auswirken, während die westlichen Sanktionen kaum Einfluss haben, so das russische Staatsoberhaupt.

Allerdings sei er dazu bereit, die Gegensanktionen auf landwirtschaftliche Produkte aus der EU aufzuheben. Wenn unsere Partner die Sanktionen aufheben, die unsere Wirtschaft betreffen, werden wir das auch tun", sagte Putin. Die Sanktionen hätten aber auch einen positiven Effekt auf die russische Wirtschaft. Dies habe Russland vorangebracht. "Wir mussten unsere Köpfe anstrengen, Talente aktivieren und uns auf Ressourcen in Schlüsselbereichen konzentrieren", so der Präsident weiter.

Weiters habe Russland viele Freunde in den USA, allerdings gebe es in den dortigen Medien eine antirussische Hysterie. Doch Moskau sei zu einem konstruktiven Dialog bereit, so Putin im "Direkten Draht". Denn ohne eine konstruktive Zusammenarbeit könne man bei Konflikten wie in Syrien keine Lösung finden. Auch bei der Rüstungskontrolle würde er gerne mit Washington kooperieren.

Für den ehemaligen FBI-Chef , der von Trump entlassen wurde, weil er mögliche Russland-Kontakte von Trump und dessen Team untersuchte, hatte Putin ein Angebot parat: Comey sei ein "Verteidiger der Menschenrechte". Wenn Comey verfolgt werde, "werden wir bereit sein, ihm Asyl in Russland anzubieten", sagte Putin scherzend. Denn dessen Verhalten unterscheide sich nicht von jenem Edward Snowdens.

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4 Kommentare

  1. Bleibt zu hoffen, dass Putin recht hat. Nach allem aber, was in den Medien an amerikanischer Feindseligkeit und Kriegsaktivität gegen Russland kommuniziert wird, ist Putin mit seinen befremdlich freundlichen Äusserungen bzgl. USA schon schwer zu verstehen. Auch wenn er gute Freunde bei den Machtjuden in den USA hat, so kennen diese im Ernstfall keinen freundlichen Putin, den sie verschonen müssten. Das ist ihm sicher bewusst. Seine streckenweise verquere Diplomatie lässt Putin auch nicht sehr vertrauenswürdig erscheinen.

    1. Putin muß die Maxhtjuden beseitigen. Der nächste Krieg eht von den Ami-Juden aus. Amerika wird zerstört ,ich werde dann eine Kerze ins Fenster stellen..

    2. bleibt zu hoffen, dass die RF die gegensanktionen selbst dann nicht aufhebt wenn die sanktionen ihr gegenüber aufgehoben werden und sie mindestens 2-3 jahre darüber hinaus bestehen bleiben! 

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