Mattis: USA bekennen sich weiterhin zu globaler Intervention

Der US-Verteidigungsminister sagt, es wäre eine „lausige” Welt, wenn Amerika nicht ständig intervenieren würde.

Von Jason Ditz / Antikrieg

In einer Rede am Wochenende vor einer Konferenz in Singapur drängte Verteidigungsminister James Mattis die Welt dazu, mit den Vereinigten Staaten von Amerika „Geduld zu haben,“ während diese sich auf die Wahl eines neuen Präsidenten einstellen. Er bestand darauf, dass die Vereinigten Staaten von Amerika sich weiterhin verpflichtet fühlen, sich in weltweiter Intervention zu engagieren, und dass das „sehr tief in der amerikanischen Psyche verwurzelt ist.“

Mattis betonte, dass das 20. Jahrhundert mit jeglicher Vorstellung Schluss gemacht hat, dass Amerika nicht ständig in der Welt interveniert, und dass die Amerikaner wüssten, das es eine „lausige Welt“ wäre, wenn sie nicht ununterbrochen in die Angelegenheiten anderer Länder verwickelt wären.

Die Äußerungen waren hauptsächlich an eine Zuhörerschaft von US-Alliierten gerichtet, die Präsident Trump nicht mögen, und während er versuchte, diesen zu versichern, dass sich nichts in Bezug auf die Politik der Vereinigten Staaten von Amerika geändert habe, sagten andere Regierungsvertreter, dass sie den Eindruck haben, dass das, was Mattis sagt, etwas ganz anderes ist als was Trump selbst sagt.

Trumps geäußerte Position stimmt ja wirklich nicht immer mit dem überein, was er letztlich macht, und mit einer Reihe von Exgenerälen in Spitzenpositionen, die alle ihre Karrieren im Rahmen der interventionistischen Politik der Vereinigten Staaten von Amerika gemacht haben, erscheint die Vorstellung fraglich, dass Amerika sich für etwas anderes engagieren wird als für aggressive Einmischung.

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8 Kommentare

  1. jeden einzelnen irgendwo auf dieser welt intervenierenden dreckigen und verlogenen yankee vom himmel holen, richtig böse quälen, die qualen bspw. mittels youtube gegenüber der ganzen welt (inkl. oval office & pentagon) publik machen und erst dann laaaaangsam, langsam töten. JEDEN EINZELNEN DRECKIGEN, VERLOGENEN YANKEE! 

  2. Was beweist, daß der Wahnsinn und ihre charakterliche Deviation, an denen sie leiden, wirklich unheilbar ist, weil die Einsicht in die Abnormität völlig fehlt!

  3. Solange das US-Volk sich nicht darauf besinnt, eine Direktdemokratie einzurichten, wird auch der Austausch von Präsidenten keinen Unterschied bringen und die Plutokratie erhalten bleiben.

    Ebenso zeigen die USA, wie gefährlich die Anhäufung von Kapital bei einer reichen Minderheit ist, man muß die Entstehung großer Kapitalanhäufung unterbinden. Großes Kapital ist eine permanente Gefahr für die Demokratie.

    —————————————————

    Die Gesellschaftsreform zur Direktdemokratie:

    Die Gesellschaft weltweit bedarf einer Anti-Kapitalakkumulations-Gesetzgebung, die leistungsloses Einkommen unterbindet. Einkommen darf nur durch eigene echte Wertschöpfung entstehen, nicht durch Handel, Kapitalakkumulation, Privatbankenwesen, Zinswucherei, Unternehmensgewinn und dergleichen typisch jüdischer Gaunereien.

    Jeder Bürger sollte nur Einkommen gemäß seiner persönlichen Arbeitsleistung erzielen.

    Der Preis von Waren sollte nur nach ihrem Herstellungsaufwand festgelegt werden, dies ist die Abkehr von der Marktwirtschaft.

    Konzerne sind zu verstaatlichen, ihre Erträge durch Automation müssen der Allgemeinheit zugute kommen und nicht einer Aktionärsminderheit.

    Auch die Unternehmen müssen durch eine neue Form von Genossenschaften ersetzt werden, in denen der Ertrag auf alle Arbeiter  gemäß ihrer persönlichen Arbeitsleistung verteilt wird. Der Lohn wird also durch eine Art Stückakkord ersetzt. Der Leistungsanreiz bleibt so im Gegensatz zum Kommunismus erhalten.

    Eine solche Gesellschaftsreform unterbindet absurden Reichtum und Armut. Sie sorgt für Einkommensgerechtigkeit und unterbindet Lohnbetrug, wie er im Kapitalismus üblich ist.

  4. Es wäre eine lausige Welt, wenn wir nicht ständig intervenieren würden, sagt der US-Verteidigungsminister. Sicherlich meit er damit Korea, Vietnam, Jugoslawien, Lybien, Irak, Somalia, Syrien, Afganistan, Kuwait und einge mehr. Sehr realitätsbezogen und ein Glücksfall für die Welt und hoffentlich wollen die nicht noch weiteren Ländern helfen demokratische Menschen zu werden, das ist ja nicht mehr auszuhalten, bei soviel Demokratie, die ja auch uns im Land täglich beglückt, als höchster Ausdruck der Befreiung vor 70 Jahren.

    1. Der gleichen Meinung dürften auch einige Steinreiche und ihre Freunde aus New York und aller Welt sein, denn zur neuen Staatsform Demokratie gehört dann auch noch Unterrichtung über die Wertschöpfung landeseigener Recourcen, natürlich ebenfalls nur zum Wohle des Volkes.

  5. Die Äußerung Mattis klingt für mich wie ein sich Bekennen zur Schutzgelderpressung:)

    Die Welt wurde durch die Interventionen der USA lausig, und nur durch ein Zurückdrängen der USA kann sich die Welt wieder normalisieren!

    Allerdings haben sie die Welt so negativ strukturiert, daß es lange dauern wird, um sie wieder in Ordnung zu bringen. Und zu den Übeltätern zähle ich für mich auf jeden Fall England dazu, sowie Frankreich als Trittbrettfahrer!

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