Macht Peter Pilz den Grünen Konkurrenz?

Nach dem Verlust seines Listenplatzes bei den Grünen scheint das parlamentarische Urgestein nun über den Antritt zur Wahl mit einer eigenen Liste nach.

Von Marco Maier

Das Verhältnis zwischen dem grünen Urgestein Peter Pilz und seiner Partei ist inzwischen offenbar so gestört, dass dieser den Antritt zur Nationalratswahl mit einer eigenen Liste überlegt. Entsprechende Äußerungen tätigte der "Skandal-Aufdecker" sowohl gegenüber dem "Standard" als auch dem "ORF".

Eine endgültige Entscheidung über den Wahlantritt will Pilz laut "Report" nach dem Untersuchungsausschuss zur Eurofighter-Affäre fällen. Dies wäre dann Mitte Juli. Dabei würde die "Liste Pilz" wahrscheinlich den ohnehin schon in den Keller rauschenden Grünen noch mehr Stimmen abnehmen – und unter besonders schlechten Umständen könnte dies sogar dazu führen, dass beide unter der Vierprozent-Hürde bleiben.

Sollten sowohl die Grünen selbst als auch die "Liste Pilz" antreten, dürften sie jedoch zusammen dennoch nicht mehr Stimmen erhalten, als die Grünen noch bei den letzten Wahlen zum österreichischen Parlament. Dazu ist die politische Stimmung in der Alpenrepublik zu ungünstig für die einstige Umweltpartei, die sich zu einer oberlehrerhaften Bewegung für sexuelle und ethnische Minderheiten, sowie für Feministinnen entwickelte.

Sollten es jedoch beide in den Nationalrat schaffen, wäre es denkbar, dass sie sich gleich zu einem gemeinsamen Parlamentsklub zusammenschließen. Sowohl Peter Pilz selbst als auch ein möglicher weiterer Listenkandidat – der ebenfalls durchgefallene aktuelle Kultursprecher der Grünen, Wolfgang Zinggl – gelten nach wie vor als grüne Ideologen. Da wird man sich von einem solchen kleinen Zerwürfnis nicht an einer Zusammenarbeit behindern lassen, oder?

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4 Kommentare

  1. Peter Pilz hat einen Nachteil:

     Er hat nämlich männliche primäre Geschlechtsmerkmale – was schon einmal klimaschädigend ist und gar nicht geht. Das disqualifiziert ihn für eine wählbare politische Position bei den "Grünen". Was anderes wäre, wenn er sich sein Ding abschneiden würde. Am besten öffentlich mit einer Gartenschere zur besten Sendezeit im Fernsehen! Das würde der Lunacek imponieren und seinen energetischen Fingerabdruck optimieren!

    Um bei den "Grünen" was zu werden, muss man zumindest eine Lesbe sein. Noch besser ist allerdings eine Lesbe mit sexuellen Erfahrungen in diversen nekrophilen und zoophilen Abartigkeiten. Neger-Lesbe wäre noch besser – deswegen wundert mich, dass sie noch keine Neger-Lesbe als "grüne" Front-Lesbe haben. Aber das kommt schon noch – die sind nämlich gerade am Experimentieren mit der Mischfarbe zwischen "kongo-schwarz" und "gift-grün" – nicht dass das dann plötzlich aussieht wie grünliche Kacke …

    Quelle:

    unzensuriert-user Perter_

    1. @Austriak: Aufrichtiger Dank für ihren guten und treffenden Kommentar!

      Als ich Frau Glawischnigs kürzliches Gefasel im Zusammenhang mit ihrem überraschenden Rücktritt hörte, war klar, dass es in den internen (aussagefähigen und nicht eröffentlichten) Umfragewerten gaaanz schlimm für die Grünen aussehen muss. Ich freu mich auch schon sehr auf das betretene Bild dieser Doppelgurkenführung am Wahlabend.

  2. Wenn das dazu führt, daß das österreichische Parlament einen Großteil der "Tarnkommunisten" los wird, wäre das nur zu begrüßen. Die haben genug Unheil für Österreich und sein Volk angerichtet.

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