Der Kampf des Westens gegen die Meinungsfreiheit

Eigentlich waren sie ja auch Aushängeschilder des liberalen, freien Westens: die Meinungsfreiheit und die Meinungsvielfalt. Heute wahrt man nicht einmal mehr den Anschein.

Von Marco Maier

Während im kommunistischen Osten, in den Militärdiktaturen Lateinamerikas oder in den afrikanischen Despotien die Meinungsfreiheit stark eingeschränkt und die Meinungsvielfalt nur durch versteckt agierende oppositionelle Gruppen gegeben war, hielt der Westen seine Flagge von Freiheit und Pluralismus hoch. Auch wenn dies nur goldene Fassaden auf einem morschen Gebälk darstellte.

Denn Einschränkungen gab es (neben der Kommunistenhatz kurz nach dem Zweiten Weltkrieg) dort auch. Wenngleich nicht derart extrem wie in den totalitären bzw. diktatorischen Systemen in den anderen Ländern. Doch mit dem Fall des Eisernen Vorhangs und der sukzessiven Ausweitung des Machtbereichs des westlichen Establishments ließ man die freundliche Maske fallen. Immerhin wird sie zunehmend immer weniger notwendig.

Heute, wenige Jahrzehnte später, macht sich der Neusprech immer weiter breit. Auf der einen Seite gibt es eine überzogene politische Korrektheit, auf der anderen Seite zunehmend die Propaganda des Establishments. Was man früher noch "seinen Unmut ausdrücken" nannte, heißt heute "Hassrede" und was früher ein Kompliment war ist heute eine sexuelle Belästigung. Eine kritische Betrachtung der aktuellen Politik wird inzwischen "Fake News" genannt und wer sich nicht auf die geopolitische Linie der Transatlantiker ausrichtet ist ein "Putin-Versteher".

Mit Zensur wird auch nicht mehr gespart. Google löscht unliebsame Links aus seiner Suchmaschine, Facebook löscht ungenehme Kommentare und Webseitenbetreiber werden zunehmend unter Druck gesetzt, die Meinungsfreiheit ihrer Kommentatoren zu beschränken. Wer sich nicht beugt, dem drohen hohe Strafen. Stattdessen wird vom System der Staats- und Konzernmedien eine Propagandawelle vom Stapel gelassen, die selber in die Kategorie "Fake News" gehören müsste.

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Der Westen avanciert zunehmend zum pseudodemokratischen Totalitarismus, in dem jegliche kritische Haltung zum System massivst bekämpft wird – politisch, finanziell und juristisch. Angesichts dessen, dass das Establishment glaubt, seine Macht so weit abgesichert zu haben, dass es weitestgehend unantastbar bleibt, braucht es auch keine goldenen Fassaden mehr, die mühselig instand gehalten werden müssen. Nun kann sich die hässliche Fratze des globalistischen Systems unverhüllt zeigen.

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6 Kommentare

  1. Auf der einen Seite gibt es eine überzogene politische Korrektheit, auf der anderen Seite zunehmend die Propaganda des Establishments.

    Was ist da der Unterschied? 

    1. Nö. Mein Kommentar sah (letzter Versuch) so aus:
      Es gibt grundsätzlich keinen (!) Unterschied mehr zwischen unserer Kultur und primitiven bolschewistischen Diktaturen der Dritten Welt. In einer Frage sind wir Weißen aber unübertroffen: Den politisch korrekten Stock im Ar$%&, selbst in der Familie, den macht uns keiner nach.

  2. Tja……..das sind die wahren westlichen Werte,……… kapitalistisches Ellebogensystem, Menschengruppen gegeneinander ausspielen, Gemeinschaften sprengen, Neid und Missgunst sähen, betrügen, lügen, verharmlosen, im Ausland den großen Max inszenieren, ständig Angst erzeugen, anderen Meinungen bekämpfen, jeden Widrstand ersticken…….denunzieren, verleumden….und..und….und…….

    worauf soll die westliche Welt stolz sein?

    Wir Deutschen mit unseren idiotischen Werten „Arbeit und Toleranz“ sind intellektuell nicht in der Lage, einen funktionierenden Rechtsstaat zu betreiben, sondern errichten nur faschistische Arbeitslager zum Wohl profitgieriger Bonzen.

    Echte menschliche Werte wie „Mut, Ehre, Wahrheit und Gerechtigkeit“ spielen für einen primitiven Deutschen keine Rolle, sondern er träumt davon, sich innerhalb dieses Arbeitslagers z.B. durch Denunziation bei der Obrigkeit lieb Kind zu machen und so sein Leckerli zu erhalten.

    Was will der Deutsche mit Freiheit?

    Was will der Deutsche mit Ehre, Wahrheit oder Gerechtigkeit?

    Sein größter Wunsch ist es, in diesem Freiluft-Arbeitslager eine Stelle als „Aufseher“ zu erhalten; und sei es nur als „Fallmanager“ im Jobcenter und dort wie ein mittelalterlicher Lehensherr über das Schicksal seiner Mitmenschen zu entscheiden.

    Ein Klick am Computer und schon bekommt jemand kein Geld mehr, muss hungern, frieren, verliert seine Wohnung, etc.

    Genau das kommt dem "Beamten-Staatsdiener und System- Büttel" entgegen: seine miese Missgunst ausleben, andere Leute quälen, sich mächtig fühlen und dabei stets gewiss, keine Verantwortung für seine Schandtaten tragen zu müssen, weil die Obrigkeit ihn deckt!
    Das ist eben der Charakter von Feiglingen und Heuchlern.

    Stark gegenüber den Schwachen,

    schwach gegenüber den Starken.

    Wenn Merkel und ihre Junta völlig offensichtlich für alle gegen die wichtigsten Gesetze verstoßen, kommen sofort die Kriecher an und suchen nach Entschuldigungen, warum diese armen "Politiker" ja gar keine Wahl haben oder warum es sogar richtig ist, was sie tun.
    Wenn irgendein armes Schwein sich Pfandflaschen besorgt, kommen dieselben Kriecher an und fordern, daß gegen diese „Kriminellen“ mit aller Härte des Gesetzes durchgegriffen werden soll; schließlich ist das ja hier ein Rechtsstaat und wo kommen wir denn da hin, wenn sich keiner mehr an Gesetze hielte, und die "Gesellschaft" bestiehlt.

    BRD Politkaste spielt sich als Großmacht auf

    Die BRD-Diktatoren sind nicht die politischen Vertreter Deutschlands !

    Die deutsche Bevölkerung ist dank seiner "Politiker", einer steigenden Kriminalität und Verarmung ausgesetzt. Ihre vorrangige Aufgabe, nämlich als Volksvertreter für das Wohl des deutschen Volkes zu sorgen, nehmen die Berliner Politakteure schon seit vielen Jahren nicht mehr ernst. Kriegstreiberei und die Massenunterwanderung des deutschen Volkes, ist den Globalisten wichtiger, wie die Sicherheit der deutschen Bevölkerung.

    Zunehmend spielen sich die BRD-Regierungskriminellen und Trittbrettfahrer als Großmacht in Europa und der Welt auf, der deutsche Imperialismus geht wieder an die Front. Und das mit global-amerikanischen Ideologien im Schlepptau. Dies sollte für die Nationen Europas ein Warnzeichen sein. Denn das ist eine Politik, auf welche die Völker Europas verzichten sollten, wenn sie nicht eines Tages in Schutt und Asche erwachen möchten, die wahren westlichen Werte, wie das Sozialsystem oder andere, wurden von der arbeitenden Bevölkerung geschaffen, nicht von Parasiten aus Politik ,Wirtschaft oder Ihren neuen Göttern.Einen Scheiß werde ich tun,die angebliche "political correctness" zu akzeptieren, Sie dient nur den Versagern und Nutznießern dieses verbrecherischen Systems, rund um die EU Diktatur und ihren Hirngespinsten der NWO mit kunterbunten Multikulti, vergan- verschwulten-genderisch abartiger Lebensweise,

    Dieses System muss weg, um eine neue Welt zu gestalten, Gesellschaften zu schaffen, die wahre Werte vertreten, wie Ehre, Mut, Zusammenhalt, Ehrlichkeit und Ehrfurcht und Dankbarkeit unserer Ahnen gegenüber, Verantwortung für unsere Kinder und schaffen einer lebenswerten Zukunft.

     

  3. Von einem Kampf seitens der Betroffenen kann ich nichts erkennen. Es gibt Millionen von Nachrichten und Kommentaren, die eingegrenzt und bewertet werden sollen, wenn es aus der Sicht der Regierenden unpassend erscheint. Was hat das noch mit freier Meinungsäußerung zu tun? Wer pauschal die Meinung des anderen per Gesetz kanalisiert ist mit der Verabschiedung bereits zum Unrechtsstaat mutiert, denn eine strafbewertete Aussag ist immer noch Angelegenheit der deutschen Gerichtsbarkeit, ausgelöst durch den Kläger.

  4. Man vergesse nicht, daß die Kräfte, die hinter dem eisernen Vorhang standen und ihn dort etablierten, die selben Mächte waren, die im Westen seit dem Ende des 19. Jahrhunderts an der NWO basteln!

    Auch wenn sie ihre Spur über viele sich anscheinend widersprechende Vorgänge verschleiern wollen, hinter allen Entscheidungen steht eine stringente Planung Richtung NWO, und der eiserne Vorhang und sein Fall waren nur Zwischenschritte dorthin.

    Der Kommunismus im Osten war ein freimaurerisches Projekt, was auch nachzulesen ist!

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