Der Präsident des CDU-Wirtschaftsrates, Werner Bahlsen, erwartet von Deutschland und Frankreich eine Vereinheitlichung der Unternehmenssteuern als nächstes europapolitisches Zeichen. Er habe keine Albträume beim Gedanken an ein Ende der Ära Merkel.

Von Redaktion

In einem Interview mit den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland, RND, sagte Bahlsen: „Gerade die exportorientierte deutsche Wirtschaft ist auf einheitliche Standards und Steuersysteme angewiesen.“ Mit der erfahrenen Angela Merkel und dem jungen Reformer Emmanuel Macron gebe es die Chance, „die europäische Integration entscheidend zu stärken“.

Von der CDU-Vorsitzenden und Bundeskanzlerin erwartet der Wirtschaftsrat, dem knapp 12 000 Wirtschaftsvertreter angehören, dass nach dem Ende dieser Großen Koalition das wirtschaftspolitische Profil als CDU-Markenkern „wieder stärker erkennbar wird“. Gelingen könne dies am besten mit der FDP. „Eine FDP mit einem klaren marktwirtschaftlichen Verständnis tut jeder Regierung gut.“

Über die jetzige Regierung könne man als Lob allenfalls sagen, dass sie die schwarze Null geschafft und dass sich die Wirtschaft gut entwickelt habe, „trotz Großer Koalition“. An der Kanzlerin und CDU-Vorsitzenden sei es nun, an der Unionsspitze „rechtzeitig“ dafür zu sorgen, „dass guter Nachwuchs gefördert und gefordert wird“.

Er habe beim Gedanken an ein Ende der Ära Merkel „keine Albträume“, sagte Bahlsen.  „Aber es wird Zeit, jüngere Kräfte nachzuziehen und in wichtige, einflussreiche Positionen zu bringen.“ Neben Jens Spahn gebe es noch diverse hoffnungsvolle Nachwuchskräfte.

Loading...

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

5 thoughts on “CDU-Wirtschaftsrat Bahlsen: „Mehr FDP tut jeder Regierung gut“”

  1. "Europäische Integration stärken" heißt im Klartext die Abschaffung von Nationalstaaten.

    Und die FDP steht für gesellschaftszerstörenden Neoliberalismus.

    Jens Spahn ist ein korrupter Bilderberger.

    Fazit: Bahlsen ist erkennbar ein Lobbyist der neoliberalen Finanzmafia.

  2. Da möchte ich entschieden widersprechen. Die FDP als Neoliberale Partei ist in meinen Augen so überflüssig wie ein Kropf, denn wir brauchen Parteien, die die Interessen aller Bürger vertreten und keine Lobbyisten des Kapitals zum Zwecke der Durchsetzung eigener Vorstellungen. Diese Partei ist schon seit Jahrzehnten aus ihrer geringen Bedeutung heraus darauf angewiesen sich eine Wirtspflanze zu suchen um dann an Stärke zu gewinnen und zu überleben, zu Lasten der Größeren, die dadurch im Wachstum und Entwicklung eingeschränkt werden. Im Prinzip hat sie auch stets nur an Bedeutung als Anhängsel der Großen gewonnen, wobei substantiell nicht viel geboten wurde weil das Hauptaugenmerk auf die Taktik des eigenen Überlebens gerichtet war und durch stetige Wechsel auch eine gewisseDrohkulisse aufgebaut wurde, zum Zwecke des eigenen Machterhaltes. Die gesamte Politik der letzten 50 Jahre war nichts anderes als eine Fortsetzung der Politik des jeweiligen großen Koalitionspartner`s mit einem Schuß eigener Vorstellungen, insbesondere unter Bezugnahme ihrer schwerreichen Klientel, und das war`s dann aber auch. Warum also soll ein Bürger eine Partei wählen um auf Umwegen Einfluß auf die großen Parteien zu nehmen. Da kann man gleich direkt beim Hersteller kaufen und muß nicht über den Vermittler politische Angebote einholen.

  3. Da kann man allen 3 Vorkommentatoren nur recht geben. Diese Partei muss nicht wirklich in den Bundestag kommen. Wenn doch, weil sie bisher für nichts verantwortlich war, was auf die Deutschen noch zu kommt. Aber das kann sich dann ganz schnell ändern, wenn sie Regierungsverantwortung hätten, aber bloss nicht !!!

  4. "Liberalismus und Sozialismus scheinen auf den ersten Blick zwei entgegengesetzte Systeme zu sein. 45 Jahre lang waren der Westen und die Sowjetunion feindliche Machtblöcke. Auch heutzutage führen in den Parlamenten Liberale und Linke Scheingefechte über angeblich wichtige Themen. Sie ziehen jedoch alle an einem Strang, wenn es gegen die Interessen des eigenen Volkes geht.

    Die ideologischen Schlagworte des Liberalismus waren seit seiner Entstehung „Freiheit und Gleichheit“. Freiheit bedeutet erst mal alles und gar nichts. Jeder versteht darunter etwas anders. Im Liberalismus dient der Begriff aber einem entscheidenden Zweck. Doch dazu später mehr. Den Kampfbegriff der Gleichheit teilen sich die Liberalen mit den Linken; was nicht verwundert, wie wir gleich sehen werden."

    https://dierechtesache.wordpress.com/2017/03/18/linke-und-liberale-brueder-im-geiste/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.