Assad: Lage in Syrien verbessert sich

In einer Lageeinschätzung teilte Präsident Assad mit, dass sich die Situation in Syrien verbessere. Die Islamisten würden deutlich an Boden verlieren.

Von Marco Maier

Im Interview mit dem TV-Sender WION teilte der syrische Präsident am gestrigen Samstag mit, dass das Schlimmste im Krieg mit den islamistischen Milizen vorüber sei. Damit, so scheint es, gibt es eine Lageberuhigung in dem von Kriegswirren zerstörten Land.

"Die Situation in Syrien ist deutlich besser geworden, da sich die Terrorgruppierungen, hauptsächlich der IS und die ‚Dschebhat an-Nusra‘, zurückziehen oder ihre Kontrolle über Territorien verlieren. Somit ist die Lage vom militärischen Standpunkt aus zurzeit wesentlich besser als zuvor", so Assad laut Sputnik.

Länder wie die Türkei, Katar, Saudi-Arabien, die USA, Frankreich und Großbritannien, die als starke Unterstützer diverser islamistischer Gruppen im Land zählen, hätten ihre Unterstützung auch zurückgefahren.

Der Krieg in Syrien, ausgelöst durch von den oben genannten Staaten unterstützten islamistische Gruppierungen um Präsident Assad zu stürzen, dauert bereits seit dem Jahr 2011 an. Bis dato sind laut UN-Angaben bereits mehr als 220.000 Menschen durch die Kriegshandlungen gestorben und mehrere Millionen Menschen aus dem Land geflüchtet.

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5 Kommentare

  1. Warten wir ab. Im östl. Grenzgebiet bahnt sich was an, wenn seine Truppen weiter vorrücken und auf Kopfabschneiderbanden treffen, die von den VSA ausgehalten und instruiert werden.
    Und im Norden werden Die Lieben Kurdischen Banditen gerade vom Ami ganz offiziell hochgerüstet.
    Kann natürlich sein, daß Assad sich auf Wunsch der Russen zurückhält und dafür Kommandant von Damaskus bleibt. Ist ja auch was.

  2. Komisch, angeblich sagte er kürzlich noch : Würden die USA und ihre Verbündeten ihre Unterstützung der Terrormilizen beenden, hätten wir das Schlimmste hinter uns.

     

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