Am Montag starten die Brexit-Verhandlungen

Trotz der Probleme bei der Regierungsbildung in London sollen am Montag die Brexit-Verhandlungen starten.

Von Marco Maier

Rund ein Jahr nach dem erfolgreichen Brexit-Votum starten nun die offiziellen Verhandlungen über den EU-Austritt zwischen London und Brüssel. Demnach läuft die Frist für die Verhandlungen bis März 2019. Problematisch ist allerdings der Umstand, dass nach den vorgezogenen Parlamentswahlen die Briten immer noch keine neue Regierung haben, was deren Verhandlungsposition schwächt.

Den Meldungen zufolge will die EU zuerst über Garantien für EU-Bürger im Vereinigten Königreich sprechen, sowie über die Schlussrechnung nach nunmehr über 40 Jahren Mitgliedschaft und den "Briten-Rabatt", der von Premierministerin Thatcher damals ausgehandelt wurde.

Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft die Grenze zwischen dem britisch besetzten Nordirland und der Republik Irland. Für die Briten spielt demnach vor allem ein umfangreiches Freihandelsabkommen mit der EU eine große Rolle, zumal dem Vereinigten Königreich künftig der Zugang zum EU-Binnenmarkt fehlen wird und das Land dann auch nicht mehr Mitglied der Zollunion sein wird.

Es wird davon ausgegangen, dass die Verhandlungen sehr zäh verlaufen und sich die Verhandlungspartner öfters in den Haaren liegen werden. Immerhin wollen die Brüsseler Eurokraten an den Briten ein Exempel statuieren und anderen Ländern so mit beispielhaften Schockmaßnahmen drohen, sollten sie auch austreten wollen. Doch wenn gleich fünf bis zehn Länder gleichzeitig austreten würden, wäre dies eine Luftnummer.

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3 Kommentare

  1. Die Briten ziehen das durch, die sind schon mit ganz anderen Sachen fertig geworden,denn sonst wäre das britische Königshaus nicht Oberhaupt des Commonwealth und in innereuropäischen Angelegenheiten haben sie sich ja auch stets erfolgreich zur Wehr gesetzt. Daß sich Brüssel über die Entscheidung der britischen Bürger ärgert ist nachvollziehbar, ändert aber nichts an der Tatsache, daß sich die Briten nicht auseinander dividieren lassen und ihre Regierung wie gewohnt eigene Interessen auch durchsetzt. Vermutlich wird die EU nicht mehr zu halten sein und deswegen wäre es schon aus diesem Grunde für die einzelnen Länder bei den Verhandlungen wichtig ein Türchen für alle Fälle offen zu lassen, denn man kann ja nie wissen für was man die Briten noch eines Tages benötigt.

  2. Passend dazu in der Staatspresse die Huldigung des gegangenen Altkanzler Kohl..als Ziehvater Europas und Einführer des Euros.

    Wenn es nicht so ernst wäre..könnte man schallend lachen..doch wenn man bedenkt das sein Mädele(''Die macht mir mein Europa kaputt.''/Kohl)..hervorragende Arbeit geleistet hat..und uns der Euro bald um die Ohren fliegen wird..eher einer Tragödie entspricht.

    Mit dem Euro begann bereits die Zerstörung der Nation.

    Glückwunsch an die Briten..sie sagen rechtzeitig good bye…zu einem Seelenverkäufer..der dem Untergang geweiht ist.

    1. Nachtrag..und sein Mädele holt sich gerade bei einer Privataudienz den Segen des Popen..mit der Neubesiedelung und weiteren Zerstörung Europas fortzufahren.

      Da soll nochmal einer sagen..das Mittelalter sei vorbei.

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