USA: FDA will Genfood als „gesund“ propagieren

Die US-Lebensmittelbehörde FDA will in einer drei Millionen Dollar teuren Kampagne die US-Bevölkerung davon überzeugen, dass GMO-Essen gesund sei.

Von Marco Maier

Ganze drei Millionen Dollar will die Food and Drug Administration (FDA) der Vereinigten Staaten aufwenden, um mittels einer Werbekampagne über die angeblichen Vorzüge und positiven Auswirkungen auf die Gesundheit die US-Bevölkerung davon zu überzeugen, mehr von dem Laborfutter zu konsumieren. Pflanzen, die im Labor genetisch neu moduliert werden und dann schlussendlich auf den Tellern landen.

Bei der US-Lebensmittelindustrie sieht man diese Kampagne positiv, zumal die gentechnisch veränderten Nahrungsmittel in immer mehr Produkten landen. Zwar sind die drei Millionen Dollar nicht viel Geld für die Kampagne, doch alleine der Umstand, dass die FDA die Gentechnik-Lebensmittelindustrie unterstützt, ist für diese ein gewaltiger wirtschaftlicher Mehrwert.

Zwar halten laut dem Meinungsforschungsinstitut Pew Research Center ganze 88 Prozent der Wissenschaftler GMO-Essen für ungefährlich, doch nur 37 Prozent der Bevölkerung sehen das genauso. Auch das ist ein Grund, warum sich die FDA hier wohl nun einschaltet und gentechnisch veränderte Lebensmittel bewirbt. Konzerne wie Monsanto und Syngenta dürften davon dann massiv profitieren.

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8 Kommentare

  1. Soll fressen wem unbedingt danach ist. Der soll aber für die indirekten Folgen danach sich selbst an die Brust fassen. Doktor, Unfruchtbarkeit, Allergien und anderes mehr.

  2. …ist ja auch gesund ! …zumindest für die Beutel der Veranstalter.

    Und was für das obere 1% gut ist, kann am langen Ende für die restlichen 99% nicht schlecht sein. Ein glücklicher Kaiser ist doch gut für die Untertanen, oder?

  3. Die Prominenz frißt ja auch nich was dem ''Pöbel'' zugedacht ist.

    Vor vielen Jahren hab ich mal im Bioladen die köstlichsten Datteln bekommen..der Inhaber versicherte mir das dies ein Glücksfall sei..sie seien nämlich das ''Abfallprodukt'' eines politischen Meetings..und seien direktemang dafür aus dem Iran eingeflogen worden.

    1. Die trinken auch nicht "unsere" Wasser, sondern lassen das durch ein bestimmtes Produkt, eines bestimmten Hersteller, aufbereiten und 100% säubern.

      Das Schöne dabei aber ist, uns steht diese Produkt auch zur Verfügung, kostet aber ein wenig Geld.

       

  4. Der Einkauf von Lebensmitteln ist wirklich eine Wissenschaft geworden denn dieser Gendreck ist schon längst in unseren Supermärkten. Erstaunlich was man erfährt wenn man diesen Firmen nachschnüffelt im Net, man kanns nicht fassen was da abgeht.

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