Zusammen mit Donald Trump pilgern auch Vertreter der großen US-Konzerne nach Saudi-Arabien. Immerhin geht es hier ums Big Business.

Von Marco Maier

In den USA gibt es faktisch keine Trennung von Außenpolitik und Big Business. Nicht einmal zwischen Kriegseinsätzen und den Interessen der US-Konzerne. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass Vertreter der großen US-Unternehmen Donald Trump bei seinem Staatsbesuch in Saudi-Arabien besuchen werden. Mit dabei sind zum Beispiel Vertreter von Blackstone, Citigroup, Dow Chemical, JPMorgan Chase und Morgan Stanley, wie die "Financial Times" berichtet.

Zwar ist es in den meisten Ländern normal, dass bei solchen Staatsbesuchen auch Unternehmensvertreter mit an Board sind, doch gerade im Falle Saudi-Arabiens zeigt sich wieder einmal die Doppelzüngigkeit der westlichen Politik. Denn während man beispielsweise den Iran ächtet, will man mit Saudi-Arabien umfangreiche Geschäfte machen. Und das, obwohl der Iran im Gegensatz zu Saudi-Arabien keine globale Islamisierungsstrategie verfolgt und auch nicht dafür bekannt ist, rund um den Globus (bis auf die Hisbollah in der Levante) Terrororganisationen zu finanzieren und auszurüsten. Ganz zu schweigen davon, dass mit dem Saudi-Geld auch Terrorgruppen finanziert werden, die den USA schaden wollen.

Die Saudis versuchen die USA nun mit Investitionsangeboten fester an sich zu binden. Denn wenn die Amerikaner wirtschaftlich und finanziell sehr eng an das wahhabitische Königreich gebunden sind, werden sie auch eher weniger zu Regime-Change-Aktionen neigen. Zudem will Riad so die wirtschaftliche Diversifikation vorantreiben, zumal das Ölgeschäft nicht (mehr) ausreicht, um der stark wachsenden Bevölkerung genügend Jobs zu garantieren und der saudische Staatshaushalt inzwischen mit einer Schieflage konfrontiert ist.

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4 thoughts on “Trumps Saudi-Besuch: Das Big Business gewinnt”

  1. Hezbollah ist keine Terrororganisation

    Unter Terrororganisation verstehe eher sowas wie CDU, NATO oder der Abschaum welcher sich deutsche Polizei nennt

    Da gehört Hezbollah sicher nicht dazu

  2. Schaut euch den Typen links an, so ein Hinter..wüstler ist Verteidigungsminister und diesen Menschenmüll liefert man auch noch Waffen ohne Ende. Wir schreiben das Jahr 2017 wenn ich nicht irre.

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