Südkoreas wahrscheinlicher nächster Präsident warnt die USA, sich nicht in die Demokratie des Landes einzumischen

Moon Jae-in findet, dass die Vereinigten Staaten von Amerika versuchen, ihn mit Maßnahmen vor den Wahlen „einzuengen“.

Von Jason Ditz / Antikrieg

Umfragen zeigen, dass der Kandidat der Demokratischen Partei Koreas, Moon Jae-in, in der kommenden Präsidentenwahl mit überwältigendem Vorsprung vor allen anderen Kandidaten in Führung liegt. Aus der Perspektive der Vereinigten Staaten von Amerika wird er allerdings als weit entfernt von ideal betrachtet, da er eine diplomatische Vorgangsweise gegenüber Nordkorea bevorzugt.

Der Graben zwischen Moon und Trump ist in der Tat so tief, dass Moon es für notwendig erachtete, die Vereinigten Staaten von Amerika öffentlich vor „Einmischung“ in die Politik des Landes zu warnen, und zwar nicht nur direkt in Bezug auf die Wahlen selbst, sondern auch mit politischen Entscheidungen in der Vorbereitungszeit vor den Wahlen.

In der Tat warnen Moon und seine Verbündeten, dass das größte Problem die Vereinigten Staaten von Amerika sind, die bei der derzeitigen handlungsunfähigen Regierung vor den Wahlen Maßnahmen durchdrücken, etwa Vereinbarungen über Dinge wie das THAAD Antiraketensystem, und dann hastig das System aufbauen, ohne dass öffentliche Hearings oder Umweltverträglichkeitsprüfungen erlaubt wurden.

Analysten sind sogar der Ansicht, dass Präsident Trumps Gerede, dass Südkorea für THAAD bezahlen müsse, Moon helfen könnte, weil dieser als jemand betrachtet wird, der sich gegen dessen Errichtung eher gegen die Vereinigten Staaten von Amerika zur Wehr setzt und sich nicht besonders an irgendwelche Abkommen gebunden fühlt, die in der Situation nach der Absetzung der bisherigen Präsidentin und vor den Wahlen getroffen wurden, speziell um eine wirkliche politische Debatte zu vermeiden.

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4 Kommentare

  1. nunja, wie war das mit der Lügenpresse?

     

    hier das Interview, auf das sich auch rt bezieht – es aber auch nur auszugsweise und verzerrend zitiert:

    https://www.washingtonpost.com/news/worldviews/wp/2017/05/02/interview-with-moon-jae-in-set-to-become-south-koreas-next-president/?utm_term=.86767ad5276e

     

    Dort findet man dann z.B. Sätze wie: " South Korea and the U.S. share common interests with regard to the North Korean nuclear issue, so I promise that South Korea will fully consult with the U.S. on the deployment of THAAD."

     

    oder: "

    Do you feel that the U.S. has too much say over what happens in South Korea?

    MOON: The answer is no. I believe the alliance between the two nations is the most important foundation for our diplomacy and national security."

     

    Alles was man da rauslesen kann, ist eine Skepsis gegenüber Trump, nicht gegenüber den USA an sich.

    1. Sag mal tm, bist du wirklich so dämlich ?

      Du postest auch noch den link wo genau im ersten Absatz das steht was hier im Artikel steht.

      ok, du hast es geschafft; für dich erweitere ich jetzt die Troll-Leistungs-Skala ins minus, denn das hier waren originale minus 10

      unfassbar, ich krieg mich echt nicht ein WIE kann man das nicht verstehen : (normalerweise gehören Möchtegerntrolle zurück ins NATO-Hauptquartier zur Nachschulung aber dich bitte ich hör auf mit dem trollen, denn DU wirst es nie lernen; du bist einfach nur mühsam )  X-(

      MOON: I don’t believe the U.S. has the intention, but I do have reservations. It is not desirable for the South Korean government to deploy THAAD hastily at this politically sensitive time with the presidential election, without going through the democratic process, an environmental assessment or a public hearing.

  2. Klar ist, dass grosse Teile der südkoreanischen Bevölkerung wie auch der japanischen Bevölkerung nicht hinter ihren Präsidenten und deren Regierungen stehen. Zu viele Massendemonstrationen gegen die amerikanische Usurpation und Einmischung haben dies anschaulich sichtbar gemacht. Die Südkoreaner wollen den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kontakt mit den Nordkoreanern, die Japaner wollen die Amis und ihre über 80 dort stationierten Militärbasen samt den daraus sich ergebenden Kriminalitäts-Aktivitäten zum Teufel jagen. Weitere machtdemonstrierende Provokationen der Amis fördern dort vor allem die amerikafeindliche Haltung der Bevölkerungen.

  3. Weitere machtdemonstrierende Provokationen der Amis fördern dort vor allem die amerikafeindliche Haltung der Bevölkerungen.

     

    schön gesagt , doch wo lebt der? die meinung von bürgern sind nur interessant , wenn sie der jeweiligen new order regierung zustimmen, und sobald etwas dagegen gesagt wird , sind es pack dunkeldeutsch, wie es in deutschland heißt, was es in amerika heißt weis ich nicht aber anders wirds da auch nicht laufen.das wort demokratie ist nur ne hohle blase, konsumieren darfst du , aber bitte nicht die wahrheit sagen, fresse halten angesagt. das schlimmste auf dieser welt sind diese kartellregierungen , die sich untereinander absprechen und gemeinsame sache für s kapital zu machen.

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