Bild: Wikimedia Commons/Steffen Voß CC BY 2.0

SPD-Generalsekretärin Katarina Barley setzt sich gegen unterschwellig geäußerte Kritik an ihrer Wahlkampfführung zur Wehr.

„Konkrete Vorwürfe habe ich gar keine gehört. Ich wüsste auch nicht, welche das sein sollten“, sagte Barley im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. „Ich verantworte den Bundestagswahlkampf – und der geht jetzt erst los“, fügte die SPD-Politikerin hinzu.

Zu der Kritik, dass sie keine Erfahrung in der Organisation einer Bundestagswahlkampagne habe, sagte Barley: „Die hatten meine Vorgänger auch nicht. Andrea Nahles, Hubertus Heil, Olaf Scholz – für jeden war es das erste Mal.“ „Wenn die Mannschaft verliert, wird der Trainer kritisiert. Und ich bin die Co-Trainerin der SPD“, so Barley weiter.

Sie fände die neue Situation interessant. „Wenn die Sonne scheint, sind alle auf Deiner Seite. Erst bei Gegenwind merkst Du, auf wen Du Dich verlassen kannst. Da gibt es dann immer Überraschungen in die eine wie in die andere Richtung.“

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9 KOMMENTARE

  1. Um ihre oft bewiesene, überlegene Kompetenz im Wahlkampf zu entfalten, sollte Frau Barley ihre typische Bescheidenheit ablegen. Zu hoffen ist, daß sie auch den Genossen Stegner prominent einbindet, um auch die Intellektuellen zu erreichen.

    • @Walter

      Da gibt es doch den schönen Ausspruch von Volker Pispers, wer glaubt, dass die SPD sozial und demokratisch sei, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.

  2. Entscheidend ist doch ob man Politik für die Bevölkerung macht oder gegen sie.Mit Agenda 2010 hat sPD die Maske abgenommen.Schröder ist weg aber z.B. Steinmeier -der Architekt- ist ganz oben immer noch dabei.Es sind nach Lafontaine keine Sozialdemokraten mehr an Bord die den Namen verdienen.Mit Lafo hätte es den Krieg gegen Jugoslavien nie gegeben.Es scheint bei den "Genossen" auch die Einsichtsfähigkeit zu fehlen Fehler zu benennen.Pseudogeschwurbel nützt dieser Partei nichts mehr.Zu oft haben sie das Volk im Stich gelassen.Hier sind so gut wie alle verbrannt.

  3. Auch wenn ich es ungern mache, aber ihr den schwarzen Peter allein zuzuschieben ist grundlegend falsch. Wahlen gewinnt man mit den richtigen Leuten und überzeugendem Programm. Wer mit Gegenteiligem antritt, schießt sich selbst ins Knie und sollte dann auch die Verantwortung übernehmen und nicht an andere weiterdeligieren.

  4. Es freut mich ungemein, dass Barleys Wahlkampfführung in der SPD kritisiert wird. Denn da zeigt sich m.E. die Blindheit und die Volksverachtung der SPD-Funktionäre. Glauben diese begnadeten Volksbeschimpfer (Pack, das Volk ist das Problem usw.) wirklich, dass man solche Beleidigungen als Personal der BRiD hinnehmen und dann vergessen muss, während die Beleidiger zum nächsten Tagesordnungspunkt übergehen? So funktioniert das nicht mehr! Nach dem NRW-Desaster werden die Blockparteien weitere Einbussen hinnehmen müssen. Österreich und Frankreich lassen grüssen.

  5. "Der Schwarze Peter" ist die SPD daselbst. Der echte Schwarze Peter sitzt bei der Gasprom. Und ein gewisser Hartz lebt auch noch. Leute die andere verkaufen wollen, verkaufen sich letztlich selbst. Sie machen sich zwar satt, bleiben aber trotzdem leer.

  6. Das ist wohl ihr Recht sich zu wehren, deshalb ist es dennoch nicht zu übersehen, dass sie und die SPD auf das falsche Pferd gesetzt haben – Schulz ist wohl der beste Gaul den sie und die SPD imStall haben!

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