Saudi-Arabien: Hat Trump alle nur verarscht?

Während des Wahlkampfs attackierte Donald Trump Saudi-Arabien und sagte, die Wahhabiten würden den IS und andere Terroristen finanzieren. Doch nun gibt es großzügig Waffen.

Von Marco Maier

Wer erinnert sich noch an den US-Wahlkampf letztes Jahr, als Donald Trump seiner Kontrahentin Hillary Clinton vorwarf, Geld von den Saudis anzunehmen, welches "Frauen tötet" und sie "schrecklich behandelt"? Wer erinnert sich noch an Trumps Worte, als er Saudi-Arabien bezichtigte, den "Islamischen Staat" und andere islamistische Gruppen zu finanzieren? Falls Sie das nicht tun, hier sind diese Aussagen, auf Video festgehalten:

https://www.youtube.com/watch?v=rQcMIybTii0

Und:

https://www.youtube.com/watch?v=GLUYXpOuQYE

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Gut, und nun führt der erste Auslandsbesuch Trumps direkt nach Saudi-Arabien. Das ist historisch einmalig. Doch nicht nur das: Trump unterzeichnete noch einen umfangreichen Rüstungsdeal mit den Saudis, der über die nächsten zehn Jahre sogar bis zu 350 Milliarden Dollar umfassen dürfte. Dabei umfasst dieser Rüstungsdeal unter anderem Blackhawk-Helikopter, ein Küstenkampfschiff, Tausende Präsisionswaffen, Panzer, Anti-Raketen-Systeme (THAAD) und so weiter.

Da fragt man sich schon, warum er gerade den Saudis gegenüber diese enorme diplomatische Ehre erweist, nachdem er zuvor auf die Verstrickungen der Saudis mit dem internationalen islamistischen Terror hinwies (und dabei "vergaß" zu erwähnen, dass die CIA da ebenso knietief in der Terrorscheiße mit drin steckt). Warum also dieser Antrittsbesuch bei den Islamisten in Riad? Kann es sein, dass Donald Trump seine Wähler während des Wahlkampfs einfach nur gewissenlos verarscht hat?

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14 Kommentare

  1. Schon die Indianer mussten leidvoll erfahren, wenn die Yankees bei Tageslicht Versprechungen machten, kamen sie nachts um alles ins Gegenteil zu drehen.

    Trump ist ein Yankee schmutzigsten Wassers. Das war doch von Anbeginn klar

  2. Das ist nicht nur Trump, der die Öffentlichkeit verarscht hat, das ist die ganze US-Schattenregierung, die USrael-Oberclique, die dieses politische Hollywood-Szenario zur vergangenen US-Wahl durchgeplant hatte. Und es hat mal wieder gut funktioniert. Im verlogenen Show-Geschäft machen uns diese Gangster immer etwas vor, da mögen die Europäer sie einfach niemals einholen. Nur die Russen und Asiaten lassen sie am Seil ab. Wenn die oberen westlichen Polit-Cliquen das Maul aufmachen, lügen sie, das ist die einzige, über die letzten Jahrzehnte feststellbare und unleugbare Wahrheit. Daran sollten sich die Europäer politisch orientieren, alles andere ist Show und Verlogenheit.

  3. "Donald Trump hat mittels seines Immobilienimperiums ein für Normalsterbliche kaum vorstellbares Vermögen angehäuft. Hinter dieser Entwicklung steckt jedoch keinesfalls der “American Dream“, denn niemand ist in der Lage mit ehrlicher Arbeit derartige Summen an Fiatgeld aus dem System zu saugen und es letztlich sogar bis ins Weiße Haus zu schaffen. Trump wurde in New York City zum Immobilien-Tycoon und ohne das Wohlwollen der diese Stadt regierenden mafiösen Hintergrundstrukturen wäre dies unmöglich gewesen. Wer glaubt, dass “der Donald“ diese alten Verbindungen hinter sich gelassen hat, lebt fernab jeder Wahrnehmung des Kaninchenbaus."

    Trump erfüllt seine Aufgabe: Der Abbruch des Systems hat begonnen
    http://n8waechter.info/2017/05/trump-erfuellt-seine-aufgabe-der-abbruch-des-systems-hat-begonnen/

     

  4. Ob er seine Wähler "verarscht" hat? Das ist doch noch viel zu harmlos ausgedrückt. Er hat die ganze Welt "verarscht". Die Lage der USA, nach seiner Wahl zum Präsidenten, ist nicht besser als unter Obama. Steigende Aktienkurse, erzeugen noch lange keine Waren, und keine Nachfrage nach Dienstleistung. Allenfalls werden durch die Gewinne – ohne Wirtschaftsgeschehen und Produktion – weiterhin wertlose Dollars gedruckt. Es ist noch nichts passiert, das die Produktion innerhalb der USA stärken würde. Es ist kein Aufschwung für die Bevölkerung zu sehen. Die Armut ist immer noch auf Höchststand. Die Bildung auf niedrigem Niveau. Somit ist er ein Luftballon. Die Frage ist, wer ihn aufgeblasen hat. Vielleicht er sich selbst. Dann hat er aber alles unterschätzt, was es einzuschätzen gab. Im Hintergrund liegt etwas, das man beachten sollte.

    Saudi Arabien zur Hüterin der Menschenrechte bei den UN berufen. (Und Russland rausgeschmissen) Es passieren hier zeitgleich Dinge, die von enormer Wichtigkeit für weitere negative Vorkommnisse in der Welt sind.

    https://www.liberale.de/content/saudi-arabien-als-hueter-der-menschenrechte-unglaubwuerdig

    Und das passt zu den 350 Milliarden, für Rüstungsaufträge innerhalb der nächsten zehn Jahre, durch Saudi Arabien. Gleichzeitig macht Trump dort weiter, wo Hillary und Obama aufgehört haben. Man sucht sich einfach Länder zum Feind aus, erklärt diese zu Terrorstaaten oder deren Führer. Im Jemen eskaliert die Hungersnot und Seuchen. Wer bombt da? Saudi Arabien. Wen erklärt Trump zum Feind den Iran. Obgleich dieser nichts anderes getan hat, als seine Souverenität zu leben. Trump, in seiner Not, wurde durch die 350 Milliarden unter die Arme gegriffen. Ob das die Wirtschaft und ihre Produktion steigern wird? Kaum anzunehmen. Die Rüstungsindustrie, ist zwar Hochtechnologie, aber aus ihr kommen keine Symbiosen zur eigenlichen Resteindustrie. Die Auslagerungen der US- Wirtschaft in Billiglohnländer, hat zur Folge, das Wissen verloren geht. Wissen um Metallegierungen, deren Bearbeitung. Das geht bis in die Grundlagen der Produktion. Die Ausbildung an Schulen und Universitäten bringt eben keine "Garagenwirtschaft" hervor. Das war mal ein Glückstreffer mit Microsoft. Man muss sogar befürchten, das die US- Industrie sich bald ausschließlich auf Rüstungsprodukte konzntrieren muss, um zu überleben. Zivilproduktion lohnt aufgrund der Wirtschaftslage nicht, oder kaum noch. Die Exporte, sind beinahe alle Rüstungsgüter, neben Software und Elektronik. Einer völligen Marktverzerrung., zugunsten der Rüstung, wird weiterhin nachgegangen. Zwingend dazu müssen neue Kriege und Konflikte her, damit die Waffen verbraucht werden. Es steht schlechter denn je, um diese Welt. Interessant zu erfahren, wäre noch ob die Saudis in Öl oder in Dollar zahlen. Bei letzt genanntem hat Trump die "Ar…karte" gezogen. Er bekommt dann seine Papierschnipsel zurück. Wie jede Währung, muss man an diese glauben können. Aber, ich glaube an keine Währung, eines Staates, der die Welt aus den Fugen reißt.

     

  5. Der Start von Trump war ja viel versprechend aber von Anfang an habe ich diesen Typen nicht getraut, er ist halt ein Ami nach guten alten Brauch, die Leute volllügen und dann die Maske fallen lassen, mann brauchte halt jemand anderes als diesen Massenmörder Bush sowas nennt man Teamwork dieser Verbrecherbande.

    1. Ja, leider habe ich diesem Typ geglaubt. Es ist richtig was Sie schreiben, er macht halt auf den guten alten Ami. Das habe ich geglaubt. Auch, das er die Produktion in den USA nach oben bringen will. Nur, was macht er? Er legt keine neuen Schienen, er nimmt einfach die alten, und fährt auf diesen weiter, ohne die Weichen umzulegen.

      Die US- Amerikaner haben die Schnauze von Kriegen und Intrigen voll. Genau so, wir hier in Europa. Eine Hillary hätte wahrscheinlich sofort den Iran bombardiert.

      https://www.youtube.com/watch?v=WDRRcr8LYj8

      "Wenn ich Präsidentin werde, wird der Iran bombardiert". Aus LINK oben.

      Der IRAN muss seine Souverenität seit langer Zeit verteidigen. Er handelt, wenn er klare Linie zeigt, nicht aus Agressivität, sondern aus Erfahrung. Aus Besatzungserfahrung und CIA- Putsch.

      Er wurde durch Russland und Gross Britannien sowie durch die Türkei im ersten Weltkrieg besetzt. Und im zweiten Weltkrieg durch Gross Britannien und die Sowjetunion. Und last not least, durch den CIA gelenkten Putsch 1953. Im übrigen ist Asserbaidschan von der UDSSR dem Iran "abgeeignet" worden. Wie man sieht, sind Bündnisse unter "Spinnefeinden" gar nicht so selten, wenn es um Rohstoffe und Geld geht.

      Zum Anderen zeigt sich hier für Russland noch eine Ausweichmöglichkeit. Nämlich ein Bündnis mit den USA und GB., einzugehen, um den IRAN zu besetzen. Donald Trump hat dieses "Ausweichziel" oder "Ausweichventil", in Saudi Arabien angekündigt, indem er den IRAN, als "Terrorstaat Nummer eins" bezeichnete. Es gibt ja nicht mehr viel Staaten, die man am Golf oder im nahen Osten vernichten könnte. Es stehen sich beide Staaten, wie Saudi A. und der Iran ohnehin feindlich gegenüber, da beide unterschiedliche Religionsmehrheiten und Kulturen haben. Der IRAN hat eine jahrtausende alte Kultur, Während Saudi Arabien, besser das Herrscherhaus, erst nach dem Ersten Weltkrieg sich langsam konstituierte. "Es begannen Auseinandersetzungen zwischen den Saudis und dem Königreich der Haschemiten unter der Führung von Husain Ibn Ali, das über Hedschas im Norden des Landes und die heiligen Städte herrschte. 1926 ließ sich Ibn Saud III. zum König des Hedschas ausrufen, 1932 vereinte er die beiden Provinzen Nadjd und Hedschas und gab dem neuen Staat den Namen Saudi-Arabien"

      Zitat aus: http://www.laender-lexikon.de/Saudi-Arabien_Geschichte

      Millitärische Zweck-Bündnisse, wie oben, haben zweierlei Wirkung. Die eigentlichen Hauptakteure müssen nicht aufeinander eindreschen und sich gegenseitig vernichten. Sie müssen ihre Kräfte nicht messen, wenn sie sich einen gemeinsamen Gegner aussuchen, und sich an diesem abarbeiten. Danach hat man für ungefähr 10 jahre keinen Krieg, was nicht heißt, das noch nichts im Hintergrund passiert.

  6. Ach , da freut man sich so richtig darauf mit was er uns noch alles überraschen wird der Donald !   Gott sei dank sind wir ja Veründete der Amis . Das heißt disesmal sind wir entlich mal bei den Sieger wir Deutschen .

    Sie meinen die Amerikaner wurden verarscht bei der letzten Wahl ? Seit wann kann man Schwachsinninige verarschen ? Das gleiche Proplem haben sie in Europa .

  7. Gegendarstellung

    Es ist nach den offen ersichtlichen Umständen tatsächlich schwierig, weiter an Trump zu glauben, das geht mir auch so. Es kommen so viele verschiedene Signale, dass sich daraus jedes mögliche Bild zusammensetzen lässt, und es ist kaum möglich, sich nur schon ansatzweise sicher zu sein, was nun wirklich Sache ist und was nicht.

    Allerdings sollten wir uns bewusst sein, dass nur der kleinste Teil der Informationen an die Öffentlichkeit gelangt, ob nun über MSM oder auch Alternative Medien. Der weitaus grössere Teil geschieht hinter den Kulissen. Was in SA diskutiert wurde, das wird uns nur in kleinsten Fragmenten berichtet, bestimmt wurde noch anderes besprochen als nur dieser Waffendeal. 

    Ich möchte meine Hoffnung in Trump noch nicht aufgeben, denn er ist die letzte Hoffnung. Immerhin hat er bisher noch keinen neuen Krieg angefangen, mit Hillary wäre das bestimmt anders. Sein Angriff in Syrien war ein Täuschungsmanöver, mit welchem er sich seine Gegner in DC vom Leibe halten wollte. Die Situation in NK ist wohl bedrohlich, doch bisher nur Säbelrasseln. Das muss zwar nichts bedeuten, aber es ist doch schon mal was.

    Warum die Hoffnung bei mir weiterlebt? Ganz einfach: was hätten die MSM und der DeepState für einen Grund, weiterhin mit allen Kanonen gegen Trump zu schiessen, sein "Impeachment" zu fordern und eine Kopfprämie von 150 Mio in Bitcoin auf ihn auszusetzen, wenn er doch einer von ihnen wäre? Warum diese globale und exponentielle Breitband-Anti-Trump-Propaganda in Gehirnwäsche-Art, wenn er eine DeepState-Marionette ist? Natürlich kann man nicht ausschliessen, dass auch das nur Show ist, doch diese Show würde eigentlich keinen für mich erkennbaren Sinn machen.

    Vielleicht sollten wir ihm weiterhin Kredit geben, zumindest solange, bis wirklich etwas geschieht. Denn eines sollte uns klar sein: wenn der DeepState Trump weghaben will, dann weil er als Feind betrachtet wird. Und das ist für den Rest der Welt eigentlich ein Anlass zur Hoffnung. Wer ein Feind des DeepState ist, hat schon den halben Weg gemacht, ein Freund der Menschheit zu sein. Heute gäbe es aber kaum jemand, der traurig wäre, würde Trump agbesetzt. Weder die Menschen, die unter den Klauen des DeepState leiden, noch der DeepState selber.

    Und das sollte uns doch zu denken geben, oder nicht?

  8. Bereits vor der heißen Phase des Wahlkampfes wurde bekannt, dass nicht nur Stephen Bannon sondern auch Trump selbst Sun Tzu gelesen haben sollen.

    Wer das Werk mal in Ruhe gelesen hat, kann aus Trumps Verhalten viele Parallelen erkennen.

    Er hat es geschafft, dass weder Freund noch Feind mit einer großen Sicherheit seinen nächsten Schritt voraussagen können. Das ist im Regelfall ein immenser Vorteil.

    Eine Hillary Clinton wäre die Alternative gewesen, doch die wollte und will doch wirklich keiner. Warten wir es ab. Im schlimmsten Fall bleibt eine Enttäuschung und das ist doch sehr positiv, denn damit hat die Täuschung ein Ende

     

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