Parlamentswahlen in Frankreich: Marine Le Pen will den FN zum Sieg führen

Mit Marine Le Pen an der Spitze soll der Front National bei den Parlamentswahlen im Juni erfolgreicher werden als jemals zuvor. Doch das französische Wahlrecht benachteiligt die Partei.

Von Michael Steiner

Nach den Achtungserfolgen bei den Präsidentschaftswahlen will Marine Le Pen ihre Partei nun in die Parlamentswahlen führen, die im Juni stattfinden werden. Gegenüber dem TV-Sender TF1 sagte sie: "Ja, ich werde Kandidatin". Dabei werde sie im nordfranzösischen Wahlkreis Hénin-Baumont antreten, der als FN-Hochburg gilt.

Sie könne sich nicht vorstellen, "nicht an der Spitze meiner Truppen zu stehen in einem Kampf, den ich als fundamental betrachte", fügte Le Pen hinzu. Dabei ist auch klar, dass sie im Falle eines Sieges ihren Sitz im Europaparlament abgeben müsste.

Für den Front National gilt es hierbei, den dritten Platz zu verteidigen und viel mehr noch auch auch möglichst viele Wahlkreise zu gewinnen. Das französische Wahlrecht, benachteiligt hierbei die kleineren Parteien, so dass der FN trotz eines Anteils von 13,79 Prozent der Stimmen nur zwei Abgeordnete (zum Vergleich: die "Verschiedene Rechte"/"Divers droite" konnte mit 7,55 Prozent der Stimmen 15 Sitze ergattern) in die Nationalversammlung entsenden konnte.

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17 Kommentare

    1. Woher willst Du wissen, ob sie weicher sind? Das ließe sich zweifelsfrei nur haptisch feststellen… und dies wiederum wäre weit außerhalb jeglicher Zumutbarkeit.

      1. Gibt doch paar Aufnahmen von Merkel, wo sie in nem Abendkleid mit freizügigem Dekollete ihre Oberweite zur Schau stellt

        Groß und weich sehen ihre Hupen allemal aus, da gebe ich C.M recht

    1. nee nee nee, in Frankreich kann man nie wissen was passiert, die sind dank ihrer Demonstrationsfreiheit – die bei denen der Tradition eines Croissants gleichkommt – nicht mit uns zu vergleichen. Das kann mal ganz ruck-zuck gehn und eine Macrone ist Schnee von gestern.

  1. Fr. Le Pen würd ich nicht mal mit der Kneifzange anfassen

    Was soll man von einer Frau erwarten die ihren EIGENEN VATER(!) aus der Partei rausgeworfen hat. Welche Tochter mit Ehre und Respekt für ihren Vater würde sowas ehrenloses tun und in der Öffentlichkeit Schande über die eigene Familie bringen

    Zumindestens muss man Fr. Le Pen zu gute halten, dass sie kein Bankmafiosi wie Macron ist und keinen Mutterkomplex hat

    1. Na Du bist ja wohl komplett bescheuert !

      Ihr eigener Vater ist ein Deutschenhasser durch und durch, und nur deshalb war er seiner Tochter ein Dorn im Auge.

      "Respekt und Ehre" vor einem falschen Nazi-Hasser ? …. Du bist wohl nicht bei Trost !!!

      Dafür hat er sich in ihrem Wahkampf revanchiert, indem er rumposaunte sie eigne sich nicht zur Präsidentin, dann schon eher seine zweijährige Enkeltochter – irgendwann einmal ….

      Wer so einen Vater hat, der braucht seine Feinde nicht zu fürchten !

      … und was hier wohl jeder denkt : DICH würde sie nicht mal angucken !

      1. halt stopp : er meinte sogar seine Urenkelin ! … dieses Relikt von Anno Tobak ! …. wird Zeit, dass er in die Kiste springt !!!

      2. Egal was der eigene Vater für Macken hat, man wirft ihn nicht einfach aus der Partei raus und stellt ihn in der Öffentlichkeit bloß

        Der eigene Vater ist nun mal der eigene Vater. Wenn Fr. Le Pen nicht mal Respekt gegenüber ihrem Vater hat, warum sollte sie dann respekt für das französische Volk haben

        Deswegen würde ich die ehrenlose Fr. Le Pen generell meiden

        1. Mein lieber Edward, hier geht es um Politik – und nicht um irgendwelche verkrusteten Ehrenkodexe innerhalb patriarchalischer Systeme !

          Was bitteschön, macht aus einem Vater der faschistoide Tendenzen aufweist zu einem guten Parteifunktionär ?

          Nichts !

          Insofern kann man seiner Tochter danken, dass sie für ihn die Reißleine gezogen hat. Altersstarrsinn gepaart mit entsprechenden polit. Überzeugungen kann für ein Land sehr gefährlich werden.

          Jeder muss wissen, wann seine Zeit abgelaufen ist, die neue Generation kann man nicht ewig in Schach halten. Die Welt, sie bleibt nicht stehen, verweilt nicht im Gestern.

          Man kann im Alter beraten, aber wenn die Beratung Krieg heraufbeschwört, dann ist es besser auf sie zu verzichten, und das hat seine Tochter getan – für sich, für die Nation und für ihr Volk !

          … und für uns !!!

           

        2. @Eduard, Verzeihung, sie haben sich gerade als Untergangskandidt geäußert.

          Ehret "die Alten, den Vater" muß heutzutage abgewogen werden. Es darf kein Blankoschein werden für die Fahrt zur Hölle.

    2. Frau Le Pen war jedenfalls nicht beim Treffen der Bilderberger

      im Jahr 2014 wie Macron. Laeuft wohl wieder alles nach Plan,

       

      1. Bilderberger hin oder her. Natürlich ist Macron ein schlimmer Finger, aber Fr. Le Pen ist nicht besser

        Man agiert nicht gegen den eigenen Vater und schon garnicht in aller Öffentlichkeit

        Selbst der eigene Vater sich Pinochet oder Stalin nennt, sowas macht man einfach nicht

        1. Mann Alter, back dir doch ein Ei drauf – diese Jammertour von wegen "Papa ist der Beste" ist doch unerträglich !!!

          Hast Du zufällig ein Problem mit einer Tochter, oder was ?

    3. Die Le Pen hat ihre Gründe,warum sie ihren Vater aus der Partei geschmissen hat. 

      Ihr Vater hat der Partei nur geschadet mit seinem Hass auf Deutsche ,auf Juden und Muslime.

      Bei den Muslimen verstehe ich den Hass und darüber möchte ich micht nicht weiter äussern.

      Wenn für Sie die Le Pen ehrlos ist,—— was ist denn dann unsere Regierungsgilde dann in Ihren Augen ? Man,man,man !

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