Österreichs Grüne: Linksruck an der Spitze

Mit Lunacek und Felipe an der Spitze rückt diese nach dem Abgang Glawischnigs weiter nach links. Ein Wahlerfolg ist so eher unwahrscheinlich und der Abwärtstrend vorprogrammiert.

Von Michael Steiner

Ulrike Lunacek will als neue Spitzenkandidatin für die Nationalratswahl die Grünen ganz klar links außen positionieren, etwas was unter dem eher bürgerlich-linken Alexander Van der Bellen und unter Eva Glawischnig nicht so deutlich der Fall war. Immerhin gibt es seit ein paar Jahren auch auf Länderebene Koalitionen mit der ÖVP, die in weiten Teilen doch auch als eher rechtskonservative Partei angesehen werden kann. Zudem gelten gerade die Landesorganisationen im Westen der Republik als eher bürgerlich, während im Osten des Landes vor allem Ex-Kommunisten und dergleichen den Ton angeben.

Wie links die neue Spitzenkandidatin steht, zeigt ihr bedauern über die Schließung der Balkanroute. Diese hält sie "nicht für sinnvoll", wie sie der Tageszeitung "Die Presse" sagte, "vor allem nicht in der Form, wie Außenminister Kurz das getan hat". Viele Freunde wird sie sich mit dieser Aussage in Österreich allerdings nicht machen.

Indessen sieht der grüne Bundesrat Efgani Dönmez, der in der Vergangenheit immer wieder mit seinen Positionen zum Islam und zu den Migranten in seiner Partei aneckte, mit dem alleinigen Austausch von Personen an der Parteispitze keine Chance für bessere Wahlchancen. Er fordert gegenüber dem "Standard" den Austausch von "fünfzig Prozent der grünen Belegschaft".

Für die Grünen, die bei Umfragen derzeit im einstelligen Bereich herumkrebsen, wird die neue Parteispitze keinen neuen Sympathieschub bringen. Bei der Nationalratswahl im Herbst dürfte es also für die Partei deutliche Verluste hageln.

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8 Kommentare

  1. Die Lunacek steht für NATO/Kosovo für Gender für radikale Massenzuwanderung und EU .

    Bis auf ein paar unverbesserliche ewiggestrige Hardliner wird diese Politik , wenn die WahlPropaganda nicht ganz anders aussehen wird als die tatsächliche Politik, kaum Wähler ansprechen.

    Erinnert man sich an den Wahlkampf VdBellen, wird die reale Politik in der WahlPropaganda umgehert . Der Österreich- und Heimatvernichter VdB hat auf Plakaten mit österreichischer Landschaft und der Aufschrift "Heimat" geworben. Ähnlicher Zynismus ist sicher auch der U. Lunacek zuzutrauen.

  2. Gute Entscheidung! Läßt die Grünen hoffentlich das politische Out kennenlernen!  Die Österreicher werden es den Grünen danken und bei der nächsten Wahl dieser für Österreich absolut verzichtbaren Partei den Ausstieg aus der politischen Arena ermöglichen!

     

     

  3. Kein richtiger Linker würde sich bei den Grünen rumtreiben

    Die Grünen sind die kleinbürgerlichste, assozialste, rassistischte und globalistischste Partei die es überhaupt in Österreich gibt (gilt auch für die Grünen in Deutschland). Also von 'links' oder 'sozialistisch' keine Spur

    Bei den Grünen findet man ausschließlich Lehrer, Beamte, Erzieher, Pädagogen, Klugscheisser etc…Erklärt auch warum diese Partei alles und jeden verbieten möchte

  4. Lunacek ist eine Agentin des Geldsackes Soros, der ungeheuerliche Summen Geldes einsetzt um politische Kreaturen zu rekrutieren die ihm bei seinen Zerstörungsaktivitäten gegen Länder und Völker zuarbeiten. Die meisten Grünen sind seine Handlanger daher sollten sie als destruktive Volk und Staat zersetzende Partei vernichtet werden.

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