Ein Eurofighter hebt beim Fliegerhorst in Zeltweg ab. Bild: Wikimedia / Marek Olszewski CC BY-SA 3.0

Die österreichische Luftwaffe ist faktisch nutzlos. Denn: Ohne Codes aus dem Pentagon dürfen die Kampfjets nicht abheben.

Von Marco Maier

Bei der Anschaffung der Eurofighter hat sich Österreich in die Fänge des Pentagons begeben. Denn die 15 Kampfjets die für 1,7 Milliarden Euro gekauft wurden, sind in Sachen Software komplett von den Daten des US-Verteidigungsministeriums abhängig. Gegenüber der "Krone" sagte ein leitender Mitarbeiter des österreichischen Verteidigungsministeriums: "Ja, das ist ein Trauerspiel: Die Europäer schaffen's, dass Airbus- EADS einen europäischen Kampfjet baut, aber dann sind wir trotzdem bei der Software für Navigation, Funkverschlüsselung und Freund- Feind- Erkennung von den USA abhängig".

Auch andere neutrale Länder wie die Schweiz oder Schweden würden demnach vor demselben Problem stehen. Mitarbeiter der Foreign-Military-Sales-Einheit (FMS) der Defence Security Cooperation Agency (DSCA) des Pentagons müssen die entsprechenden Codes liefern, damit die Jets überhaupt vom Boden abheben dürfen. In Österreich sitzen die beiden US-Pentagon-Mitarbeiter am Fliegerhorst Hinterstoisser bei Zeltweg in der Steiermark. Die Kosten für die Steuerzahler: 500.000 Euro im Jahr.

Im Ernstfall wäre es den österreichischen Piloten also gar nicht möglich, die Neutralität Österreichs zu schützen. Zudem verletzen diese Umstände eigentlich auch die österreichische Neutralität, da diese infolge der Abhängigkeit von den Entscheidungen des Pentagons gar nicht mehr gewährleistet werden kann.

20 KOMMENTARE

  1. Die Umstände um die Eurofighter sind exemplarisch für den Zustand Österreiches und Europas.

    Massive Korruption und Intransparenz beim Kauf, ständig notwendige Änderungen, die den Kauf verteuerten, dann nicht einmal flugfähig und erst mit weitern Zukäufen flugfähig,

    mit dem Ergebnis dass die 4 (oder wieviele nun tatsächlich flugfähig sind) Eurofighter nur mit Erlaubnis einer dubiosen Softwarefirma aus den USA starten können . Und es muss jeder Flug extra genehmigt und bezahlt werden.

    • doch ich, das es so schlimm ist hab ich mir nicht vorstellen können. Die Projekte Eurofighter und Eurocopter gehören sofort gestoppt. Ganz offensichtlich völlig wertloser Schrott für Milliarden Steuerbeträge. Der Russe wird sicher was brauchbares 20% günstiger und Leistungsfähiger Liefern.

  2. Das ist schon lange bekannt. Europa hängt im Netz der USA dank seiner Politiker fest!

    Besser schleunigst verkaufen und keine Luftwaffe zu haben, als von den USA abhängig zu sein!!!!!!!!!!!!!!!!

    Oder von den Russen die Suchois kaufen!

     

  3. Die Zeit wäre eigentlich reif,daß Europa begreift vom Ami beschissen worden zu sein und weiterhin beschissen zu werden.Aber was will man von Vasallen anderes erwarten.Europa ist doch unter amerikanischer Knechtschaft.Was hier alles abläuft und ausspioniert wird,und das mit Wissen sämtlicher europäischer Regierungen (vor allem Merkelland) ist einfach unglaublich.Aber solange der dumme deutsche Michel rackern geht und fleißig Steuern für aller Herren Länder ( vor allem die fetten Diäten ) abdrückt wird sich nichts aber auch wirklich nichts ändern.Vielleicht sollten wir auch mal die Sozialsysteme anzapfen und unseren Neubürgern die Arbeit überlassen.Mal gucken wie lange das gut geht…

  4. die russen dürfen keine besetzten gebiete mehr hergeben. alles an verträgen und vereinbarungen wurde und wird unterlaufen. deutsche und österreicher sollten von dieser welt verschwinden. man hätte es tun müssen. noch einmal darf auf grund von undankbarkeit keine gnade erwartet werden. es wird den wirklichen feinden in den arsch gekrochen, um danach in der kloake zu ersäuft zu werden.

    • ok geh vor , ich komm nach.

      bei deiner selbsteuthanasie, bitte selfie drehen , damit ich deine vorgehensweise analysieren kann , um zu wissen was mich erwartet.dann kann ich verbessern , oder besser auch drauf verzichten.

  5. Hat den da wirklich jemand gedacht in Europa hätte noch irgent jemand ernsthaft was zu melden bezüglich Eigenständigkeit und Souveränität .

    Das kommt davon wenn die Politik anfängt ihren eigenen Lügen aufzusitzen !  Alles eine Frage des Hirns !  Ich frage mich da natürlich auch was denn die Europäer eigentlich noch verteitigen könnten ? Auser den Interessen der Amis . Das armseelig rundergekommene Europa !

  6. der ganze euro fighter kauf war nur n vehikel möglichst viel kohle absahnen zu können

    und das lief / läuft dann weniger wie früher mit barem sondern wie auch anders wo

    mit gut dotierten job s etc.

    netzwerke = freunderlwirtschaft / korruption

    im übrigen war der eurofighter seinerzeit das teurerste und auch das unausgereiffteste model

    und da man anscheinend eh von den ami s abhängig ist hätt man auch gleich F 16 kaufen können

    aber wie schon gesagt es ging immer nur um s absahnen

  7. Unglaublich, das die anschaffenden Politiker dies nicht gewusst haben? Klar, wenn hier einer mit einem großen Flugzeug fliegt und Chemikalien ablässt (Chemtrails), dann kann er das in aller Ruhe tun. Denn, ein Abfanjäger, muss wohl erst in Washington um Erlaubnis fragen, damit er seinen Job in Deutschland, oder Österreich machen kann, um den US- Chemtrailverursacher zu stellen und zu identifizieren.Wenn die USA es wollen, dann gibt es keine Luftabwehr in Europa. Ich würde diesen Mist, mit einem Tieflader, sicher ist sicher, zum Hersteller bringen und ihn dort abladen. Mit dem gleichen Tieflader, würde ich mir in Russland neue Flugzeuge und Raketen holen. Da der Hersteller des Eurofighter auch der Hersteller des A 320 ist, sind nun alle Fragen zum Absturz der Germanwings-Maschine, wieder offen. Zumal völlig neu und von Anfang an, abgeklärt werden muss, ob die Maschine nicht ferngesteuert wurde.

  8. Das ganz bewußt nicht gefertigte nationale deutsche Fallbeil

    Als der Franzmann anno 1945 seine Besatzungszonen im Deutschen Reich zu plündern begann, befand sich unter seiner Kriegsbeute auch eine noch von der reichdeutschen Justiz zum Tode verurteilte deutsche Kindsmörderin. Um ihre Macht zu demonstrieren bemühten sich die Franzmänner um eine rasche Vollstreckung des NS-Urteils. Nun hatten die bösen Nazis der Deliquentin aber die Execution per Fallbeil auferlegt Ein solches existierte aber nicht im neu gegründeten Rheinland Pfalz, wo die Verurteilte im Zuchthaus mit ihrem Schicksal haderte. Gut, das fehlende Fallbeil sollte doch kein großes Hindernis sein, dachten die Besatzungsbehörden und befahlen einfach den deutschen Metallbaubetrieben ein solches anzufertigen. Aber das Fallbeil wurde und wurde nicht fertig. Mal fehlte es am Rohmaterial, dann an den Maschinen, oder die Fachkräfte waren nicht verfügbar. Ein ander Mal wurde es beim Herstellungsprozess zerstört, dann gestohlen. Kurz, kein Deutscher war gewillt, den verhaßten Franzosen das Fallbeil auszuhändigen. Die Geschichte zog sich derart in die Länge, bis sich die Westalliierten darauf geeinigt hatten, die Todesstrafe nicht mehr zu vollstrecken. So starb die Kindsmörderin schließlich eines natürlichen Todes. Diese wahre Begebenheit, ist das einzige Gute, was mir zu Rheinland Pfalz einfällt!

    • jaja die pfälzer, machen mit kindsmördern gemeinsame sache,kam da nich auch der kohl her? kein wunder das der so beliebt bei den amis war.

  9.  

    "Neutrale Länder", der war ist gut!  Die Schweden sind (nach Polen) die größten US-Vasallen und die neoliberal Krebszelle, Schweiz, war noch nie neutral, ich sag nur Vatikan. Auch sind in diesem kleinen Land gleich 2 NSA-Abhörstationen + andere ausländische Geheimdienste, wie paßt das zur "Neutralität"? Und wie paßt die "Neutralität" zu den Vorgängen mit den Schweizer Banken, oder wo z.B. die USA Schweizer Banken für Kontakten zu Cuba verurteilt hatte (und das, obwohl diese Schweizer Banken die US-Wahlkämpfe finanzierten)?

    Und wann begreift man endlich, das die USA ganz (West)Europa besetzt haben (auch nie freiwillig abziehen werden) und das die NATO=USA ist!?

    Zudem würde es mich nicht wundern, wenn die "Codes" nur der offizielle Grund sind. Dieser als solches ist ja schon schlimm genug, aber es würde mich nicht überraschen, wenn es in Wirklichkeit so ist, wie in der Türkei (einen NATO-Mitglied), wo die Türken beim Einsatz von ihrem (US)Kriegsgerät um die Erlaubnis der USA fragen müssen. (Daher war auch gleich klar, das die USA hinter dem heimtückischen Abschuss des russ.Bombers, von 2 US-Kampfflugzeugen, steckten). Zwar ist der Eurofighter ja kein US-Kriegsgerät, aber die EU eben besetzt, von den USA, und darum kann man durchaus davon ausgehen, das bei allem um Erlaubnis gefragt werden muß. Denn seit wann wackelt der Schw.. anz mit dem Hund?  

    Anmerkung, bei frontal21, wurde aufgezeigt, wie massiv die BW aufgerüstet werden soll, (nur mal so, weil das dem Russen ja immer vorgehalten wird, obwohl sein Budget 10x gleinder ist, wie das der USA) und das der "ach so tolle" Eurofighter ersetzt werden soll, durch eine komplette Neuentwicklung. Na da kann man sich jetzt schon vorstellen, was das wieder für ein Milliarden-Pannendesaster, für die Steuerzahler, wird. 

     

     

  10. ich weiß garnicht was ihr jammert, die usa wollen doch nur unser bestes: die kohle

     

    und wer langsam immer noch nicht kapiert, warum adolf damals krieg führte, soll sich mal heute umschauen.das was die engländer damals waren, sind die usa heute.die ändern sich nicht , solange man sie nicht mit einem feuchten lappen erschlägt.

  11. Trotzdem: toller Job, so als US-Pentagon-Mitarbeiter in der Steiermark bei knapp unter einer viertelmillion Jahresgehalt. Da kann man in Ruhe und entspannt die Kinder in einem schönen Land wie Österreich aufwachsen sehen, sofern man welche hat. Oder man ist ungebunden und kauft sich einen BMW. Zu tun gibt es beruflich zudem vermutlich fast nichts, außer Geheimniskrämerei und Code-Spielchen.

  12. Wieviel Alarm braucht es noch, um 2/3 der Schlaf-Waehler wachzuruetteln? Es bringt alles nichts. Keine noch so fingerzeigende Nachricht reisst sie aus den Socken. 

    Angefuettert, gemaestet, der Konsumsucht erlegen; es ist alles zu spaet fuer eine Wende.

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