Mexiko ist eines der blutigsten Länder der Welt. Alleine im vergangenen Jahr gab es dort 23.000 Tötungsdelikte.

Von Marco Maier

Die ruchlosen Drogenkartelle lassen Mexiko im Blut versinken. Ohne jene Länder mit einzuberechnen, die sich derzeit im Krieg befinden, ist das mittel-nordamerikanische Land damit jenes, mit den meisten gewaltsamen Todesfällen weltweit. Lediglich das vom Krieg gezeichnete Syrien liegt mit rund 60.000 Toten darüber, wie das International Institute for Strategic Studies (IISS) berichtet.

Die kriminelle Gewalt erreicht damit ein Niveau, welches jenem von Ländern im (Bürger-)Krieg gleicht. Doch während in den Nachbarländern Honduras, Guatemala und El Salvador die Mordrate kontinuierlich sinkt, steigt sie in Mexiko stetig an. Seit November 2012 haben laut dem IISS-Bericht bereits rund 105.000 Menschen in Mexiko ihr Leben infolge von Tötungsdelikten verloren.

Mexiko hat knapp 125 Millionen Einwohner und gilt als wichtigstes Transitland für Drogen aus aller Welt in die USA. Die Drogenkartelle regieren Dank der enormen Finanzmittel aus dem Verkauf der illegalen Substanzen faktisch das Land und haben weite Teile von Politik, Militär und Polizei gekauft. Leidtragende sind vor allem die einfachen Menschen, die oftmals zwischen die Fronten geraten.

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Loading...

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

2 thoughts on “Mexiko versinkt im Blut der Gewalt”

  1. Gute, kurze Zusammenfassung, die elementare Fakten vermisst. Die treibende Kraft des Drogenexports ist die Elite der USA!!! Ein Handelsgeschäft lebt von Anfrage und Angebot. DEA, FBI, CIA hin und her, die federführenden Hintermänner und die Hauptprofiteure sitzen in gutgehüteten Büros in den Staaten.Business as usual…

  2.  

    Wer, oder was steckt denn aber in Wirklichkeit hinter den Zuständen in Mexico, Latein-u.Südamerika und auch den Drogenkartellen? Die USA

    Oder um es sinngemäß mit den Worten von Pablo E. zu sagen, in Bezug auf deren Verfolgung durch ´Usrael´,  "es geht den USA in Wirklichkeit nur darum, das nicht sie es sind, die den Drogenmarkt kontrollieren".

     

     

     

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.