Kriegsverbrechen: Österreicher mordete für Kiew im Donbass

Weil er in Kriegsverbrechen im Donbass verwickelt sein soll, wurde ein 25-jähriger Österreicher in Polen verhaftet.

Von Marco Maier

Medienberichten zufolge wurde ein österreichischer Staatsbürger beim Grenzübertritt von Polen in die Ukraine von den polnischen Behörden festgenommen, weil er an "Kriegsverbrechen gegen Personen" im Donbass beteiligt gewesen sein soll. Der 25-Jährige soll demnach auf Seiten der ukrainischen Regierungstruppen gekämpft und "gegnerische Soldaten, die sich bereits ergeben hatten, beziehungsweise Zivilisten getötet" haben.

In den ersten Meldungen hieß es noch, er habe für die Rebellen im Donbass gekämpft, doch es stellte sich schnell heraus, dass dem nicht so war. Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtet, sollen die Kriegsverbrechen während der Kämpfe um den Flughafen Donezk geschehen sein.

Der ORF berichtete davon, dass es sich hierbei um einen Vorarlberger handelt. Andere Quellen behaupten, er habe seine Wurzeln in Tschetschenien – was nicht so abwegig wäre, zumal in Vorarlberg viele Tschetschenen leben und diese nicht gerade als Russland-freundlich gelten.

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10 Kommentare

  1. Was aus der Berichterstattung fehlt:

    Name des "Kämpfers"   —-> Seit wann gilt ein Massenmörder als Kämpfer?

    Diese abgerichteten Söldner werden wohl aus unseren Steuergelder bezahlt, und es sind nicht nur ein Paar.

  2. Man kann vermuten, das der Artikel einen Einzelfall völlig einseitig im Stile der Bild-Zeitung für prorussische Propaganda instrumentalisiert.

    Denn den Kontext des russischen Kriegsverbrechens, der Okkupation des Donbas blendet der Autor komplett aus.

    Wenn die Begriffe "Völkerrecht" und "Integrität" für uns nicht nur leere Worte sind, dann prangern wir sowohl die Entsendung von Söldnertruppen der Nato-, wie auch den Landdiebstahl Rußlands aus militärischen Motiven an.

    Wir sehen da eine Ost-West-Auseindandersetzung, bei der beide Seiten das Völkerrecht in den Dreck treten. Da gibt es kein Gut und Böse, kein Schwarz und Weiß.

    ———————————————–

    Eine Lösung der Situation könnte m.M.n. so aussehen, dass man Rußland von Europa aus Sicherheitsgarantieen im Tausch von Abzug aus Donbas und Krim anbietet, Abzug der US-Truppen im Austausch für die Wahrung der territorialen Integrität osteuropäischer Staaten.

    1. Wenn ich richtig verstehe… die Russen erhalten eine Sicherheitsgarantie von lügnerischen, mörderischen Banditen wenn sie ihr Eigentum hergeben?

      Richard! Bravooooooooo!

      1. Sie haben meinen Kommentar nicht verstanden.

        Tatsächlich gemeint ist ein Europa unter LePen und AfD, dass sich von den USA distanziert und eine eigene Außenpolitik betreibt und aufrüstet, um einen dritten Machtblock zu bilden.

        Ein solches Europa kann Rußland insofern Sicherheitsgarantien im Austausch auf Wahrung territorialer Integrität osteuropäischer Staaten geben, als dass es die US-Truppen aus Europa verbannt.

        Der Abzug us-amerikanischer Atomraketen aus Europa ist ein erheblicher Sicherheitszugewinn für Rußland.

        Abgesehen davon ist eine Versöhnung Rußlands mit der Ukraine auch im Interesse Rußlands. Das Stehlen von ukrainischem Land ist diesbezüglich natürlich kontraproduktiv. Militärstrategisch vielleicht sinnvoll – diplomatisch hingegen ein Supergau.

    2. Bitte mir das Wort "Naivität" buchstabieren!

      Wenn Russland die Krim an diese Maidanputschisten zurück gibt, möchte ich dort kein Russe sein, der dort lebt!

      Und der Traum, daß die USA aus Europa abziehen, wird erst dann verwirklicht, wenn sie irgendwo auf dem Schlachtfeld ihren Meister gefunden haben!

      "Der Abzug us-amerikanischer Atomraketen aus Europa ist ein erheblicher Sicherheitszugewinn für Rußland."

      Der die nächsten 99 Jahre nicht stattfinden wird, es sei denn, das oben erwähnte Szenario tritt ein!

      " Das Stehlen von ukrainischem Land ist diesbezüglich natürlich kontraproduktiv. Militärstrategisch vielleicht sinnvoll – diplomatisch hingegen ein Supergau."

      Das war kein Diebstahl, sondern eine Sezession nach dem Völkerrecht, der Putsch in Kiev war nicht völkerrechtlich!!

      Was für die Sezessionen im ehemaligen Jugoslawien gilt, sollte für die Krimbevölkerung ebenso gelten.

      Und Russland tut gut daran, der NATO mit seinen "Sicherheitsgarantien nicht zu trauen! Das wird durch den Umstand bekräftigt, wenn man sich die Umzingelung Russlands zu Gemüte führt!

      Wenn die Russen die Krim verlassen, sind die USA und die NATO mit ihren Schiffen im Hafen, nachdem das letzte Schiff der Russen diesen verlassen haben!

      Europa bzw. die EU ist meines Erachtens so von den USA thinktankmäßig infiltriert, daß es mindestens zweier Generationen bedarf, um sich von dieser kranken Indotrination zu befreien! Daran wird auch ein Europa mit Le Pen und der AFD nichts ändern!

      1. Mit Begriffen wie "Naivität" um sich zu werfen ist unsachlich und der Diskussion nur abträglich. Wer Argumente hat, kommt auch ohne Polemik aus.

        Die AfD will die US-Truppen tatsächlich aus dem Land schicken, wie man im Parteiprogramm liest:

        "Die AfD setzt sich für den Abzug aller auf deutschem Boden stationierten alliierten Truppen und insbesondere ihrer Atomwaffen ein."

        Der Begriff "Sezession" kann keinen Landdiebstahl legitimieren und ist weder in Jugoslawien noch auf der Krim/Donbas völkerrechtskonform.  Und es gibt auch keinen Paragraphen im Völkerrecht, der die Abspaltung von Land durch eine Minderheit, die bereits einen eigenen Staat im Ausland hat legitimiert. Fremdwörter legitimieren gar nichts.

        Die russischen Kriegsschiffe müssen die Krim gar nicht verlassen. Man kann zu den alten Verträgen zurückkehren und den Hafen Sevastopol an Rußland gegen Gaslieferungen vermieten.

  3. Richard scheint Bild-gebildet zu sein. Denn die schreiben ja immer wieder von der Okkupation der Ostukraine durch Russland. Beweise gibts dafür zwar keine, ist ja auch wohl auch nicht so wichtig. "Garantien aus Europa"? Geht`s noch? Man (Hr. Genscher in Amt und Würden Mit US-Kollegen) hatte seinerzeit auch "garantiert", daß sich die NATO nicht ost-erweitert … Ha Ha Ha …

  4. Ob der liebe Richard wohl der allseits respektierte Richard Gutjahr ist, der den journalistischen Jackpot in Nizza und München gleich zwei mal gezogen hat, indem er zufällig bei zwei Terroranschlägen vor Ort war? 

    Der billigen, fadenscheinigen und schon längst durchschauten Propaganda, die er hier loslässt, könnte man auf den Gedanken kommen.

    Und seiner Abgehobenheit zufolge auch, denn nur ein ganz tapferer MSM-Troll kann immer noch daran glauben, er sei dermassen clever, dass er die aufgeweckte Leserschaft hier mit seinen Spins überzeugen könnte.

    1. Wer Andersdenkende als "Troll" beschimpft, statt sich mit dessen Argumenten sachlich auseinander zu setzen steigt auf das Niveau der Antifa herab und disqualifiziert sich für die Diskussion unter zivilisierten Menschen.

  5. Aus Tschetschenien kommen die allerlieblichsten Vögelein. Eine Bereicherung für jede Unkultur. Schmeisst dieses Pack endlich übern Jordan. Da gehört es hin!

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