Meyer sieht hierin eine Diffamierung eines ganzen Berufsstandes. Er weist darauf hin, dass die Kontrolle Sache des Staates sei und nicht von jedermann. Der Minister ist in der Realität angekommen.

Von Redaktion

Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) hat Tierrechtsorganisationen wie Peta für heimliche Filmaufnahmen in Ställen kritisiert. Der Vorsitzende der Agrarministerkonferenz sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Die Kontrolle von tierhaltenden Betrieben ist Sache des Staates und nicht von jedermann." Er nehme die Sorge von Landwirten "sehr ernst", von "manipulierten und einseitigen Filmaufnahmen" betroffen zu sein, so Meyer. 

Zuletzt waren auch Bilder aus Betrieben veröffentlicht worden, die sich im Tierwohlbereich engagieren. Es sei ein Bärendienst für den Tierschutz gerade diese Betriebe öffentlich in Misskredit zu bringen, sagte der Minister.

Der Grünen-Politiker erinnerte daran, dass es manchen Organisationen gar nicht um die Verbesserung der Tierhaltung gehe, sondern um deren Abschaffung. Meyer weiters: "Da sollen Skandalbilder also gar nicht dem Stopp einzelner Missstände dienen, sondern vielmehr zur Diffamierung eines ganzes Berufsstandes und vieler Anstrengungen für mehr Tierwohl missbraucht werden."

3 KOMMENTARE

  1. Nennen wir es beim Namen – Massentierhaltung artet in Tierquälerei aus.

    Dies entartete Landwirtschaft Symptom des gesellschaftsschädigenden Neoliberalismus und sollte schnellstmöglich unterbunden werden.

    Deshalb will die AfD auch Massentierhaltung abschaffen und wieder die traditionelle Landwirtschaft fördern:

    "Die AfD setzt sich für eine konsequente Umsetzung der Tierschutzgesetze ein. Tiere sind Mitgeschöpfe und keine Sachgegenstände. […]

    Als fühlende Wesen haben Tiere ein Recht auf eine artgerechte Haltung im privaten wie im kommerziellen Bereich. Die gesetzlich vorgeschriebene artgerechte Haltung von Tieren muss in der Landwirtschaft (bei nicht artgerechten Massentierhaltungen), im Zoo, im Zirkus (Verbot der Haltung von großen Wildtieren), in Delphinarien und in der Haustierhaltung durchgesetzt werden.[…]"

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here