Die NRW-Landesregierung will ab dem 1. Juni mit dem Städten Dortmund, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen einen "sozialen Arbeitsmarkt" aufbauen, auf dem 1000 Langzeitarbeitslose Beschäftigung finden sollen.

Von Redaktion

Das sagte Landesarbeitsminister Rainer Schmeltzer (SPD) gestern im Gespräch mit der Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ). Schmeltzer kritisierte zugleich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), der sich bislang weigere, einen solchen Arbeitsmarkt zu finanzieren. Mit dem "sozialen Arbeitsmarkt" sollen zusätzliche sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose geschaffen werden. Rund 300.000 Menschen gelten derzeit in NRW als langzeitarbeitslos. "Diese Menschen haben nicht von der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt profitiert", so Minister Schmeltzer.

Auf dem "sozialen Arbeitsmarkt" soll nun ein Teil dieser Menschen eine neue Beschäftigung finden. "Wir nehmen Geld für Arbeit in die Hand, nicht für die Finanzierung von Arbeitslosigkeit", betont Schmeltzer. Konkret werden ab 1.Juni jeweils rund 250 neue Jobs unter anderem bei kommunalen und gemeinnützigen Trägern in den besonders von Langzeitarbeitslosigkeit betroffenen Ruhrgebietsstädten Dortmund, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen geschaffen – einfache Tätigkeiten wie Hausmeister-Arbeiten oder Jobs in der Grünpflege. "Arbeitsplätze, die die Kommunen gut gebrauchen können", so der Arbeitsminister.

Diejenigen, die in dem Programm unterkommen, werden zudem begleitet und auf das Arbeitsleben vorbereitet. Das Land finanziert die neuen Stellen in diesem und im nächsten Jahr mit insgesamt 43 Millionen Euro. Zusätzlich stellt das Land für zwei Jahre 14 Millionen Euro als Co-Finanzierung des Bundesprogramms "Soziale Teilhabe" zur Verfügung, in dem 3300 Menschen zusätzlich beschäftigt werden. Das Bundesprogramm kann dadurch auf 6400 Plätze in Nordrhein-Westfalen aufgestockt werden.

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5 thoughts on “Großes Vorhaben: NRW will 1000 Jobs auf „sozialem Arbeitsmarkt“ schaffen”

  1. "Sozialer" Arbeitsmarkt klingt wie eine gefährliche volkswirtschaftliche sozialistische Drohung. Am Anfang steht das Geschrei nach  m e h r  Geld das dann vor allem in die Verwaltung fließt (oder sonst wohin) die man mit "Parteifreunden" und politisch "Korrekten" besetzt.  Dieserart wird auch, im Rahmen der Subversionspolitik, für politisch gewollte Mißstände gesorgt (siehe Invasorenindustrie zum Beispiel). Meines Wissens hat die rotgrüne Regierung bisher  eher für die Vernichtung von produktiven Arbeitsplätzen und Schulden verantwortlich gezeichnet sowie für qualitative Verwerfungen auf allen Ebenen. Deutschland muß ja mit dem Niveau der importierten Invasoren gleichgemacht werden! So schreibts die Ideologie und die NWKO (Soros)vor! In Deutschland muß die destruktive Politik des Politestablishments abgewählt werden sonst werden unsere Kinder andere Zeiten erleben als wir.

    1. Korr.: Der Satz muß lauten "…….eher für die Vernichtung von produktiven Arbeitsplätzen gesorgt und für Schulden verantwortlich gezeichnet………………

  2. Ich glaube fast, Kraft und Schmelzer, Merkel und Missere, Steinmaier und Gabriel u. wie sie alle heisen, leben im afrikanischen Kongo! Dort gibt es auch so viele die wollen!: Kongo will, Leopold will, Elisabeht will, Albert will, Brassa will……   Kraft will, Schmelzer will, Merkel will……

    Aber— mit WILL ist nichts getan! Sondern mit TUN!!!!! Und nicht mit Wahlkampf- Geschwätz!!!!

  3. Geniale Idee – kontraproduktiv umgesetzt

    Angesichts der Tatsache, dass die Unternehmen unter Beihilfe der Altparteien seit der EU-Osterweiterung ihre Produktion nach Polen, Rumänien und Ungarn ausgelagert haben herrscht hier Massenarbeitslosigkeit, welche sich auch durch die propagandierten "Aufschwünge" nicht ändert.

    Da ist es nur sinnvoll und zweckmäßig, dass der Staat aktiv wird und selber Arbeitsplätze schafft.

    Doch dabei macht die SPD den entscheidenden Fehler: Sie setzt die Arbeitslosen in Bereichen ein, wo heute schon Menschen arbeiten und bringt sie um ihren gut bezahlten Job. Das ist kontraproduktiv.

    Staatliche Arbeitsplätze müssen produktiv sein

    Um zu verhindern, dass dieses Projekt nur eine sinnlose Vernichtung von Steuergeldern für unproduktive Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen wird müssen die geschaffenen Arbeitsplätze produktiv sein und sich durch ihre Wertschöpfung selbst finanzieren!

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    Sozialer Wohnungsbau durch Arbeitslose – Schaffen von Wohneigentum!

    Eine Möglichkeit, staatlicherseits produktive Arbeitsplätze zu schaffen wäre das Organisieren von Bauarbeitertrupps, die schöne Einfamilienhäuser bauen. Das Bauland stellt der Staat kostenlos zur Verfügung.

    Diese Bautrupps aus Arbeitslosen bauen dann die Häuser inklusive der Strom- und Wasserzuleitungen, der Kanalisation und der Straßen. Als Lohn erhalten sie dann Eigentum an den von ihnen gebauten Häuser. Die Häuser gehören dann ihnen. Dort können sie dann kostenfrei wohnen.

    Finanziert werden die benötigten Materialien durch Einsparung des Arbeitsamtes bei den Mieten für Arbeitslose. Denn wenn diese ihr eigenes Haus haben, brauchen die keine Mietwohnung mehr. Da spart der Staat enorm viel Geld.

    Quasi Hausbau durch Mieteinsparung.

    Derartige Projekte könnte man noch in vielen anderen Bereichen aufziehen. Z.B. beim Bau von Waschmaschinen, Fernsehern, Kleidungsstücken und bei vielem mehr.

    Es ist lediglich eine Frage des politischen Willens!

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