Gegen den Maas’schen Zensurwahn: VKontakte statt Facebook

Je größer der Zensurwahn in Deutschland wird, umso mehr suchen sich die Menschen Alternativen. Statt Facebook heißt es dann eben VKontakte.

Von Marco Maier

Seit Facebook von Wahrheitsminister Heiko Maas und dessen Gesinnungsschergen immer stärker in die Mangel genommen wird und nunmehr private Schnüffler im Staatsauftrag dafür sorgen, dass unliebsame Postings verschwinden, wächst der Ausweichdruck. Wer sich zumindest noch einigermaßen auf das im Grundgesetz verankerte Recht auf freie Meinungsäußerung berufen will, muss Facebook eben verlassen.

Eine zunehmend beliebte Alternative ist das "Russen-Facebook" namens VKontakte, welches auch gestalterisch dem US-Pendant ein wenig gleicht. So wie man im Dritten Reich auch weiterhin ausländische Radiosender hörte und in der DDR (zumindest in den grenznahen Gebieten) auch das westdeutsche Fernsehen (neben dem Radio) durchaus viele Ost-Konsumenten verzeichnen konnte, wird auch Facebook mit entsprechenden Abwanderungswellen konfrontiert werden.

Die Menschen lassen sich den Mund und die eigene Meinung eben nicht gerne verbieten. Egal in welchem politischen System sie leben. So lange man in Berlin noch nicht auf die Idee kommt, alternative Angebote zu Facebook (und Twitter) gegebenenfalls auch zu blocken, werden immer mehr Deutsche eben wechseln. Was anfangs vielleicht noch schleppend vorangeht, wird schnell zu einer Flut, wenn die Leute erkennen, dass ja die meisten ihrer FB-Freunde schon gewechselt sind. Dann, ja dann wird das Ganze kippen und Facebook (zumindest in Deutschland) dem Schicksal von Netlog, Myspace & Co folgen.

Wir sind übrigens auch auf VKontakte vertreten.

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19 Kommentare

  1.  

    Maas macht mobil,

    Gleichschritt ist sein Ziel.

    Will einer nich sein Bruder sein,

    dann haut er ihm die Birne ein.

    Sein Anzug zeigt gar keinen Fleck,

    und ist da einer-mußer weg.

    Die Stiefel glänzen wie geölt,

    vorwärts marsch-der Maas jetzt grölt.

     Paragraphen sind sein Hobby,

    dahinter steht 'ne ganze Lobby.

  2. Man liest, der russische Geheimdienst hätte zugang zu den Daten von Vkontakte.

    Also gleiches Spiel wie drüben die CIA bei Facebook.

    ——————————————————

    Die Bevölkerung sollte sich endlich bewußt werden, dass man seine sozialen Kontakte nicht der Regierung auf dem Silbertablett überreicht. Man bettelt nicht um Überwachung.

    "Wer in der Demokratie schläft, wacht irgendwann in der Diktatur auf."

  3. Es gilt gleiches Recht für Alle. Wenn ein Facebookprofil abgeschaltet wird, können alle Facebookprofile abgeschaltet werden. Kundige Elektriker und Informatiker aus dem Kreis wacher Bürger werden den Stecker finden, den man dazu ziehen muss.

  4. Es gibt doch sog. Hacker, hochbegabte Computerfachleute, oft mit libertärer und autonomistischer Einstellung. Diese solten fähig sein, Maas-Seiten und SPD-Seiten zu beeinflussen, zu blockieren oder zu löschen. Die Psychologie nennt das eine therapeutische Spiegelung eines kranken Verhaltens.

  5. Zu VK zu wechseln ist einfach. Man kann sogor seine Daten vom Fratzenbuch implementieren. Auf gehts!

    Contramagazin hat ja auch schon VK in der Kopfzeile, was man nicht von vielen "alternativen" Medien behaupten kann.

    1. "Man kann sogor seine Daten vom Fratzenbuch implementieren. Auf gehts!"

      Ganz wihtiger Hinweis, das stimmt, denn die Leute haben ja Angst ihre "wichtigen" Daten zu verlieren. Vor allem gibt es dann keine Ausreden mehr, wenn man alles mit rüber nehmen kann!

       

       

  6. Das ist doch mal ein vernünftiger Artikel, um die FB-Junkies aufzurütteln!

    Und wichtig wäre noch den Junkies zu sagen, das sie auch bei VK ihre Katzenvideos teilen können, also die "ganz wichtigen Sachen"!! Aber die Junkies gehen lieber auf Tauchstation, um sich nicht der Wahrheit stellen zu müssen – Nämlich das Sie so das System unterstützen, sich freiwillig ausspionieren lassen und mit zur Spionage beitragen.

    An der mäßigen Reaktion (wie schon beim letzten FB-Artikel) sieht man es, die Junkies kommen nie von FB los.

    Ach so, Herr M., man mußte im Osten nicht "an der Grenze wohnen", um "West-TV" gucken zu können. Das ging auch im Landesinneren. Es gab da zwar einen Ort, der hieß "Tal der Ahnungslosen", aber auch da gab es eine Lösung – Satelliten-TV (Ja auch das gab es im Osten, für viiiiel Geld, genau wie West-Autos und Millionäre)

     

     

  7. Ich kann eh nicht verstehen, was man da auf "Facebook" soll. Leider geben viele Zeitungen als Grundlage für einen Kommentar nur solche "sozialen Netzwerke" an. Kein Mensch weiß, was in Wahrheit hinter diesen steckt.

    1. na, sie wollen alles wissen , und indem man kommentare auslagert, muss man sich nicht selbst drum kümmern mit der säuberung, das macht dann maaß und fuckbook

    2. Der Erfolg von FB beruht auf Voyorismus, Eitelkeit und dem natürlichen Bedürfnis nach Anerkennung. Und die Faschos in den Geheimbünden/Diensten machen sich genau das zu nutze. ?

  8. Wie wäre es denn wenn Herr Maas ein Maasbuch einrichtet und alle Interessierten können dann darüber kommunizieren. Also wer sich bei Maasbuch anmeldet gesteht ihm zu, daß er alles rauskürzen darf, was nicht der SPD Leitlinie oder der Leitlinie des Globalssozialismus entspricht.

    Herr Maas könnte dann auf diesem Medien der Wertegemeinschaft genau sehen, wie intelligent, die Menschen sind, die bei ihm dauerhaft kommunizieren und ob diese Menschen auch bereits ein SPD Parteibuch erwerben möchten.

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