Bild:  Flickr.com/Heinrich-Böll-Stiftung CC BY-SA 2.0

Der Russland-Beauftragte der Bundesregierung, Gernot Erler (SPD), erwartet vom Treffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Russlands Präsident Wladimir Putin keine Fortschritte im Ukraine-Konflikt.

Von Redaktion

Erler sagte am Dienstag im "rbb-Inforadio", Putin habe schon einige Male zugesagt, das Friedensabkommen von Minsk umzusetzen. "Hinterher gab es dann keine oder nur sehr geringe Verbesserungen. Wir haben immer so ein Hin und Her – eine Zeit lang ist es etwas ruhiger, aber dann kommt es wieder in das alte Fahrwasser. Ich hoffe, dass es diesmal anders ist – habe aber nicht besonders viel Hoffnung, dass das auch eingehalten wird." 

Erler sagte weiter, es wäre ein Erfolg, wenn Putin bei dem Gespräch heute "eine belastbare Zusage gäbe, dass er sich anstrengen will, Minsk tatsächlich umzusetzen." 

Auch der Krieg in Syrien soll bei dem Gespräch zwischen Merkel und Putin thematisiert werden. Erler kündigte an, Merkel werde Putin an seine hohe Verantwortung erinnern. "Es ist nun mal so, wer so massiv militärisch eingreift, wie das Russland getan hat, der hat hinterher auch Verantwortung."

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Erler weiters: "Im Augenblick hat man aber den Eindruck, dass sich die Politik von Assad dem russischen Einfluss entzieht. Die Einsicht, dass der Konflikt nicht militärisch zu lösen ist, ist eigentlich auch in Moskau vorhanden", so der SPD-Politiker.

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11 KOMMENTARE

  1. Zu unserem Erlkönig fällt mir folgendes ein:

     

    Politik ist das Paradies zungenfertiger Schwätzer.

    George Bernard Shaw

  2. Der Arbeiterverräter schwafelt Unfug!

    Der Syrienkonflikt ist tatsächlich nur militärisch zu lösen, da man die IS-Mörder nur gewaltsam aus dem Land heraus bekommt. Verhandlungen können da überhaupt keine Lösung bringen.

    Glücklicherweise ist der IS in Syrien so gut wie besiegt. Die Nato-H.u.r.e Erler wird zähneknirschend hinnehmen müssen, dass die Söldner des CIA verloren haben.

  3. Ich persönlich finde es ja erstaunlich, daß Russland überhaupt noch jemanden von der BRD empfängt. Vielleicht spricht Putin in Pressekonferenzen mit der BRD auch deshalb nur über Export, Importzahlen, weil er sie eher als Wirtschaftsunternehmen als ein Völkerrechtskonstrukt zur Beseitigung von Problemen bei Menschenrechten sieht.

    Das wäre jedoch nur eine Vermutung, dei sicherlich in das Reich der Verschwörungstheorien einzuordnen ist von all denjenigen, die es immer noch nicht verstanden haben.

    Übrigens die blaue Flagge mit den goldenen Sternen im Kreis hatte Katharina die Große bereits schon in Ihrem Heimatschloss in Eutin in Deutschland, damals war es die Flagge Amagedons, heute nennt es sich Eu, worin gernau der Unterschied liegt habe ich noch nicht verstanden, vermutlich wird das Ergebnis jedoch das Gleiche sein.

     

  4. Ich glaube Putin hat alles getan um Deutschland trotz der abrund bösen Schlampe von Merkel zu schützen. Er hat die Krim stabilisiert und damit den radikalen in Russland den Wind aus den Segeln genommmen und viel Leid an der russischen Bevölkerung in der Ukraine tolleriert. Der beste Politiker Europas. Er hat die Schweine in der NATO kalt gestellt.

  5. Erler hat den "Schurkelblck" Und von der Schweinen macht die Bundeswehr zu Sau ! ENDE ! REVOLUTION !

    Was sind wir Teutonen doch für Waschlappen , Scheiß auf due Toleranz ! Farbe bekennen, oder untergehen !

  6. Ein übler Zeitgenosse.Sein Blick ist voller Hass.Warum der sich in Russland aufhalten darf kann man nur der Toleranz der Russen zugutehalten.Ich wünsche ihn mir eines Tages (hoffentlich nicht mehr so fern) vor einem Gericht Rede und Antwort stehen müssen.

    Übrigens ging es hier um Ukraine und nicht Syrien.Aber solange die Ukraine von der EU finanziert wird kann sich dort auch nichts bewegen.Wir wollen auch nicht vergessen wer auf dem Maidan,Odessa usw. gemordet hat.Das waren nicht die Russen sondern die aufgehetzten Faschisten.

  7. einfach das sponsern der ukraine ein stellen und schon wär s vorbei mit dem krieg gegen die russische bevölkerung

    aber vielleicht wurde die ukraine noch nicht genug ausgeplündert solange wird auch der status Quo erhalten

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